Coronanews aus der Zentralschweiz vom 14. bis 20. April

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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17:40 Uhr

Offener Brief an Schwyzer Regierung
(rem) Die Fraktionspräsidenten von CVP, FDP und SVP sowie die Wirtschaftsverbände KGSV und H+I schreiben an den Regierungsrat des Kanton Schwyz einen offenen Brief. Ihre Aufforderung: Die Schwyzer Regierung soll umgehend beim Bundesrat intervenieren, damit alle Läden, welche die Sicherheits- und Hygiene-Vorschriften erfüllen, ab dem 27. April öffnen dürfen.

17:23 Uhr

Kanton Zug stellt Betrieben Hygienemasken zur Verfügung
(elo) Im Rahmen der Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus dürfen ab dem 27. April alle Gesundheitseinrichtungen und gewisse Gewerbebetriebe wieder öffnen. Damit der Schutz der Mitarbeitenden und der Kundschaft gewährleistet ist, stellt der Kanton Zug diesen Betrieben zur Überbrückung und auf Antrag kostenlos Hygienemasken aus den eigenen Beständen zur Verfügung, wenn diese auf dem freien Markt nicht verfügbar sind. Dies teilt der Kanton Zug am Montag mit.

17:17 Uhr

45 Covid-19-Todesfälle in der Zentralschweiz
(sda) In der Zentralschweiz hat sich vom Freitag bis Montag die Zahl der positiv auf das Covid-19-Virus getesteten Personen von 1296 auf 1333 erhöht. Die Zahl der Todesfälle stieg von 41 auf 45.

Je einen neuen Todesfall gab es in den Kantonen Luzern, Schwyz, Zug und Nidwalden. In Luzern und Schwyz starben bislang je 15 Personen an der Lungenkrankheit, in Zug waren es 7 und in Nidwalden 3. Uri vermeldete am Montag unverändert 5 Todesfälle. Noch keinen Todesfall gab es bislang in Obwalden.

Die Zahl der positiv getesteten Personen beträgt in Luzern 633, in Uri 78, in Schwyz 272, in Obwalden 67, in Nidwalden 108 und in Zug 175.

16:04 Uhr

78 Infizierte im Kanton Uri
(elo) Bisher sind im Kanton Uri 78 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 5 Urnerinnen und Urner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. 2 Personen sind derzeit hospitalisiert. 69 der positiv getesteten Personen gelten als geheilt. 

15:59 Uhr

Luzerner Museumswochenende abgesagt
(elo) Am Wochenende des 16./17. Mai hätte in Luzern eigentlich das Museumswochenende stattfinden sollen. Während zwei Tagen hätten alle neun Museen in der Stadt Luzern ein spezielles Programm angeboten. Wie der Verein Museen Luzern am Montag mitteilt, fällt auch diese Veranstaltung der Coronapandemie zum Opfer. Doch «aufgeschoben ist nicht aufgehoben». Wie der Verein in seiner Mitteilung schreibt, ist man schon auf der Suche nach einem Datum für das Museumswochenende 2021.

14:57 Uhr

Psychische Gesundheit: Fachstellen im Kanton Zug bieten Unterstützung
Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine Gefahr für die körperliche Gesundheit der Bevölkerung – die aussergewöhnliche Lage mit vielen Einschränkungen hat auch Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Im Kanton Zug stehen verschiedene Fachstellen mit Rat und Tat zu Seite.

14:41 Uhr

Keine Pfadilager an Auffahrt und Pfingsten
Für Tausende Kinder und Jugendliche ist es das Highlight des Jahres: Das Pfingstlager – oder kurz Pfila. Laut einer Mitteilung der Pfadibewegung Schweiz, die PilatusToday vorliegt, finden dieses Jahr an Auffahrt und Pfingsten keine Lager statt.

14:10 Uhr

Der Schwzyer slowUp 2020 wird verschoben
(elo) Am 17. Mai 2020 hätte im Schwyzer Talkessel der 7. Schwyzer «slowUp» stattgefunden. Am «slowUp», welcher in Schwyz alle zwei Jahre stattfindet, werden jeweils 30 Kilometer Strassen für Motorfahrzeuge gesperrt und damit für Fussgänger und Co. zugänglich gemacht. Aufgrund der Corona-Vorsichtsmassnahmen kann auch dieser Anlass nicht durchgeführt werden. Die Organisatoren der Brunnen Schwyz Marketing AG verschieben den Anlass auf das Jahr 2021.

Mehr Infos: www.slowup.ch/schwyz

13:36 Uhr

Neuste Zahlen im Kanton Luzern: 633 Personen positiv getestet
(elo) Wie der Kanton auf seiner Website bekannt gibt, sind im Kanton Luzern insgesamt 633 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weiter sind 15 Todesfälle zu beklagen. 33 Personen sind im Spital, davon 5 auf der Intensivstation.

12:16 Uhr

Applaus für Balkonkonzerte in Hochdorf
(dvm) Viele Musikerinnen und Musiker machen in Zeiten des Coronavirus das Beste aus der Situation – so auch in der Gemeinde Hochdorf. Verschiedene Musikanten aus der Region spielten am Wochenende an über 15 Standorten in der ganzen Gemeinde, das Publikum schaute vom Balkon oder Fenster aus zu.

11:41 Uhr

Kantonspolizei Nidwalden verteilt wenige Corona-Bussen
(elo) Wie die Kantonspolizei Nidwalden am Montag mitteilt, waren am vergangenen Wochenende viele Menschen draussen in der Natur unterwegs. Deshalb wurden die polizeilichen Kontrollen intensiviert. «Die Bevölkerung hat sich insgesamt gut an die Richtlinien gehalten», sagt Dario Habermacher, Leiter Kommandodienste und Mitglied des kantonalen Führungsstabs. Es gab aber auch einige wenige Ausnahmen, in denen Ordnungsbussen in der Höhe von 100 Franken ausgestellt werden mussten. Bei den Betroffenen handelte es sich in erster Linie um Gruppen jüngerer Leute.

10:13 Uhr

LUKB spendet 30'000 Franken an Luzerner Hilfsorganisationen
(elo) Normalerweise unterstützt die Luzerner Kantonalbank vor Weihnachten verschiedene Hilfsorganisationen mit einer Spende. Aufgrund der Coronasituation zieht sie dies nun teilweise vor und spendet je 6'000 Franken an das Frauenhaus Luzern, an das Haus Hagar, an die GasseChuchi, an die Pension Zihlmatt und an die Notschlafstelle Luzern. 

09:23 Uhr

«Untragbare Kita-Situation»: Luzerner SP reicht Petition ein
Seit dem Start des Lockdowns am 16. März sind Eltern und Kitas kantonsweit in einer schwierigen Situation. Die SP fordert mittels Petition nun Unterstützung vom Kanton Luzern.

08:22 Uhr

Diakon Rotzer aus Ennetbürgen leistet Seelsorge im Militär
Die Pfarrei Ennetbürgen muss momentan ohne ihren Gemeindeleiter auskommen. Denn dieser betreut aktuell Soldaten im Militärdienst.

08:05 Uhr

«Ich bin masslos enttäuscht»
Ruedi Stöckli ist Präsident von Gastro Luzern und führt den Landgasthof Strauss in Meierskappel. Er ist sauer auf den Bundesrat – und sagt, wie es um die Luzerner Wirte steht. Hier geht es zum Interview.

Als der Betrieb noch lief: Gastro Luzern Präsident Ruedi Stöckli in seinem Restaurant Strauss in Meierskappel.

Als der Betrieb noch lief: Gastro Luzern Präsident Ruedi Stöckli in seinem Restaurant Strauss in Meierskappel.

Bild: Dominik Wunderlin
(Meierskappel, 4. März 2015)

Die Meldungen vom 19. April

20:21 Uhr

Die Familie Hofer aus Kerns im Kanton Obwalden gestaltet mit ihren Kindern Jodok, Zoé und Anouk eine Zeitschrift fürs ganze Quartier. Die Idee kommt an.

19:33 Uhr

Hotel Schweizerhof lanciert virtuelle Hotelbar
(jus) Wegen der Coronakrise dürfen im Hotel Schweizerhof derzeit keine Gäste bewirtet werden. Ab sofort bringt das Hotel die Bar jedoch zu den Leuten nach Hause: Von Montag bis Freitag kann zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr über den Livestream auf der Facebookseite ein abwechslungsreiches Musikprogramm mitverfolgt werden. Beispielsweise treten auch Musiker aus dem City Light Symphony Orchestra von Luzern auf.

14:53 Uhr

Zentralschweizer Jodlerfest in Sempach zwei Jahre nach hinten geschoben 
(jus) Statt wie ursprünglich geplant im Juni 2022 findet das Zentralschweizer Jodlerfest in Sempach erst im Jahr 2024 statt. Grund dafür ist die am Freitag wegen der Coronakrise kommunizierte Verschiebung des «Eidgenössischen» in Basel auf 2021, wie das Organisationskomitee am Sonntagnachmittag bekannt gibt. Dadurch wurde das Jodlerfest in Andermatt um ein Jahr nach hinten geschoben. Um den Dreijahres-Rythmus einzuhalten, findet im Jahr 2023 das eidgenössische Jodlerfest in Zug statt.

Toni Bussmann, OK Präsident des Zentralschweizerischen Jodlerfests in Sempach habe Verständnis für diese Verschiebungen, heisst es in der Mitteilung weiter.

«Jodler sind solidarisch. Sie treten füreinander auch mal einen Schritt zurück.»
14:05 Uhr

Die Coronakrise bedroht nicht nur die Gesundheit vieler Menschen, sondern auch die Existenz zahlreicher Unternehmen. Wir fühlten den Puls von Badmeistern, Schützen, Kletterern und dem Inhaber eines Fitnessstudios.

13:41 Uhr

Operette der Theatergesellschaft Entlebuch um ein Jahr verschoben 
(zim) Die Theatergesellschaft Entlebuch hat sich aufgrund der aktuell unsicheren Situation bezüglich des Coronavirus entschieden, die geplante Produktion «Der Vogelhändler» mit 29 Aufführungen von Oktober bis Dezember 2020 zu verschieben. Der Vorstand möchte, vorbehaltlich noch zu treffenden Abklärungen, die Produktion nach Möglichkeit auf den Herbst 2021 festsetzen. Bereits bezogene Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.

12:35 Uhr

Neuste Zahlen des Kanton Luzern: 626 Personen positiv getestet 
(zim) Wie der Kanton Luzern auf seiner Website ausweist, gibt es im Kanton Luzern 626 positive Corona-Befunde (Vortag 623) und es sind mittlerweile 15 Todesfälle zu beklagen. 26 Personen befinden sich im Spital, vier davon in Intensivpflege.

Die Meldungen vom 18. April

15:47 Uhr

Die Amateur Liga will Saison abbrechen
(sda) Alle Fussball-Meisterschaften ab der 2. Liga interregional abwärts sollen abgebrochen und nicht gewertet werden. Dies beantragten die Amateur Liga und die 13 Regionalverbände. Der Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) wird den Antrag und die damit verbundenen Konsequenzen prüfen. Bis Mitte nächster Woche soll ein Entscheid fallen.

Sollte der Antrag angenommen werden, würde es in dieser Saison auf regionaler Ebene keine Meister, keine Auf- und Absteiger sowie keine Cupsieger geben. Die Teilnehmer am Schweizer Cup sollen per Los aus den in den regionalen Cup-Wettbewerben übrig gebliebenen Teams bestimmt werden, schlagen die Amateurliga und die Regionalverbände vor.

Nicht Gegenstand dieses Antrags sind die Wettbewerbe des SFV (insbesondere Frauen NLA und NLB, Schweizer Cup der Männer und Frauen), der Swiss Football League (Super League und Challenge League) und der Ersten Liga (Promotion League und 1. Liga).

12:38 Uhr

Neuste Zahlen des Kanton Luzern: 15 Todesfälle
(lil) Wie der Kanton auf seiner Website ausweist, gibt es im Kanton Luzern 623 positive Corona-Befunde und es sind mittlerweile 15 Todesfälle zu beklagen. 26 Personen befinden sich im Spital, vier davon in Intensivpflege.

Die Meldungen vom 17. April

21:33 Uhr

Kleinformationen musizieren in Hochdorf

Ein Ständchen gab es in Hochdorf für die Bewohner dieses Quartiers.

Ein Ständchen gab es in Hochdorf für die Bewohner dieses Quartiers.

Bild: PD

(spe) Am Freitagabend gaben in Hochdorf Kleinformationen «Balkonkonzerte». Musikerinnen und Musiker spielten an über 15 Standorten für die Bevölkerung in den jeweiligen Quartieren, die dem Konzert von ihren Balkonen aus lauschen konnten. Für den Samstag sind weitere Konzerte in mehreren Quartieren geplant, wie Gemeinderat Daniel Rüttimann informiert.

Von ihrem Balkon oder Garten aus lauschen die Hochdorfer der Musik dieser Kleinformation.

Von ihrem Balkon oder Garten aus lauschen die Hochdorfer der Musik dieser Kleinformation.

Bild: PD
19:05 Uhr

Total 1296 positiv getestete Fälle in der Zentralschweiz
(sda) In der Zentralschweiz sind bis am Freitag 41 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Einen neuen Todesfall gab es seit Donnerstag im Kanton Luzern, in den anderen fünf Kantonen kam kein weiterer dazu.

In den Kantonen Luzern und Schwyz starben bislang somit je 14 Personen an den Folgen der Viruserkrankung. In Zug waren es 6, in Uri 5 und in Nidwalden 2 Personen. Keinen Todesfall gab es bislang in Obwalden.

Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöhte sich von 1284 auf 1296. In Luzern sind es 607 (+8) Fälle. In Schwyz (266 Fälle), Zug (172), Nidwalden (107) und Obwalden (66) kam je ein weiterer Fall dazu. In Uri verharrte die Zahl bei 78 Fällen.

17:12 Uhr

51 Kontrollen bei Industrie- Gewerbe- sowie Dienstleistungsbetrieben durchgeführt
(zfo) Die Kantonale Industrie- und Gewerbeaufsicht (Kiga) hat seit dem 26. März 2020 insgesamt 51 Kontrollen von Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben durchgeführt. Die Kontrollen betrafen Betriebe mit total rund 4000 Mitarbeitenden. Die Resultate seien insgesamt gut bis vorbildlich ausgefallen. Kleinere Massnahmen wurde vor Ort angeordnet und sogleich umgesetzt. Es mussten keine Betriebsschliessungen verfügt werden, so eine Mitteilung von Wirtschaft Arbeit Soziales Luzern.

Nach Kontrollen der Suva auf Baustellen im Kanton Luzern wurden durch Kiga seit dem 26. März zudem zwölf Verfügungen gegen Unternehmen des Baunebengewerbes erlassen, die Vorschriften über Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus nicht eingehalten hatten. Die Firmen mussten per sofort die Tätigkeiten auf der Baustelle einstellen. Die Unternehmen können die Arbeit wieder aufnehmen, wenn sie die erforderlichen Massnahmen umgesetzt haben.

17:03 Uhr
16:48 Uhr

Zentralschweizerisches Jodlerfest in Andermatt wird um ein Jahr verschoben
(mz) Wegen der Coronakrise wird das Eidgenössische Jodlerfest in Basel ein Jahr später gefeiert. Dadurch wird das Zentralschweizerische Jodlerfest in Andermatt erst 2022 durchgeführt. Mehr lesen Sie hier.

16:25 Uhr

Das Kunstmuseum Luzern hat ab 9. Juni geöffnet
(zfo) Das Kunstmuseum teilt mit, dass es ab Dienstag, 9. Juni, wieder offen hat. Wegen der zwischenzeitlichen Schliessung gibt es folgende Änderungen bei den Ausstellungen:

Die Veranstaltungen, die in den vergangenen sowie den kommenden Wochen geplant waren, werden wenn möglich nach der Wiedereröffnung stattfinden. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite des Kunstmuseums.

15:53 Uhr

Die aktuelle Lage in Uri
(zfo) Der Kantonale Führungsstab in Uri (Kafur) hat sich heute zum Lagerapport getroffen. Bisher sind im Kanton Uri 78 Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden, so der Kafur in einer Mitteilung. 2 Personen sind derzeit hospitalisiert. 66 der positiv getesteten Personen gelten als geheilt. 5 Urnerinnen und Urner sind an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Der Kafur plant, seine Weisungen zur Umsetzung der Verordnung des Bundes, die gestern bekannt wurde, am kommenden Mittwoch zu verabschieden und zu veröffentlichen. Ab dem 27. April sind zudem Schnupperlehren und Schnupperwochen wieder möglich. Den Abstandsregeln und Hygienevorschriften des Bundes seien dabei spezielle Beachtung zu schenken.

15:43 Uhr

Den Luzerner Asia-Shops gehen die Waren aus – weil keine Flugzeuge mehr fliegen
(jus) Von Asien können kaum mehr Frischwaren in die Schweiz geliefert werden. Als Folge davon bleiben die Regale in asiatischen Lebensmittelläden zusehends leer. Auch Migros und Coop bekunden bei einzelnen Produkten Lieferprobleme. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Regale mit Frischwaren sind im Shop von «Shanghai Asiatische Waren»  von Li Hong Wan noch gefüllt – doch es kommen keine neuen Lieferungen mehr.

Die Regale mit Frischwaren sind im Shop von «Shanghai Asiatische Waren» von Li Hong Wan noch gefüllt – doch es kommen keine neuen Lieferungen mehr.

Bild: Boris Bürgisser, Luzern,
9. April 2020
15:15 Uhr

Uni-Professor Matthias Söllner spricht über digitale Lehrformate, die längerfristig bestehen bleiben könnten
(zfo) Nebst den Studierenden sehen sich auch die Dozierenden der Universität Luzern in diesen Tagen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, schreibt die Universität Luzern auf ihrer Webseite.

Sie hat deshalb mit Professor Matthias Söllner, Dozent im Fach Information Management, ein Interview zu seiner Einschätzung der Lage geführt. Ebenfalls thematisiert wird das Thema Datenschutz und mögliche Langzeitperspektiven für digitale Lehrformate. Das ganze Interview lesen Sie hier.

14:36 Uhr

Kantonsratssessionen im Mai und Juni finden in der Messe Luzern statt
(zfo) Die Geschäftsleitung des Kantonsrates hat dem Sessions-Einberufungsbegehren der Fraktionen SP und Grüne/Junge Grüne stattgegeben. Dies meldet der Kanton in einer Mitteilung. Die Session findet am 18. Mai 2020 in der Messe Luzern statt.

Zusätzlich werde die Juni-Session um einen Tag verlängert. «Damit kann das Kantonsparlament seine ordentliche Arbeit unter Berücksichtigung der besonderen Umstände rasch wieder aufnehmen.» Auch die Juni-Session soll in der Messe Luzern stattfinden.

Messegeländes auf der Allmend.

Messegeländes auf der Allmend. 

Bild: Pius Amrein, Luzern 26. Februar 2014
13:32 Uhr

Quai in Brunnen bleibt bis auf Weiteres an Wochenenden gesperrt
(zfo) Der Gemeindeführungsstab der Gemeinde Ingenbohl hält bis auf Weiteres an den getroffenen Massnahmen entlang der Seepromenade in Brunnen fest. An den Wochenenden stehen die Quaianlagen für die Öffentlichkeit nicht zur Verfügung, ebenfalls stehen die Parkplätze für die Motorräder nicht zur Verfügung. «Somit können die Vorgaben des Bundes eingehalten und grosse Menschenansammlungen vermieden werden», so die Gemeinde in einer Mitteilung.

Bleibt am Wochenende gesperrt: Quai in Brunnen.

Bleibt am Wochenende gesperrt: Quai in Brunnen. 

Bild: Urs Flüeler / Keystone (12. April 2020)
13:27 Uhr

Kanton Nidwalden verzichtet auf zusätzlich Schulwochen
(zfo) Das Schuljahr 2019/20 wird im Kanton Nidwalden als vollwertiges Schuljahr anerkannt, auch wenn die Corona-Pandemie derzeit keinen Präsenzunterricht zulässt. Von einer Schulzeitverlängerung um eine bis zwei Wochen sieht der Regierungsrat ab. Dies schreibt er in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von Landrat Christoph Keller.

13:20 Uhr

Gratis Heimlieferservice für Stadt Luzern und Agglomeration und gratis Botendienst im ganzen Kanton
(zfo) Das Rote Kreuz Kanton Luzern und Coop City Luzern bieten seit Mittwoch einen kostenlosen Heimlieferservice (Umkreis 15 Kilometer) für Personen über 65 Jahre an, teilt das Rote Kreuz Luzern (SRK) mit.

Bild: PD

Wer ausserhalb dieses 15-Kilometerradius wohnt, eine andere Einkaufsquelle hat oder andere Mittel des täglichen Bedarfs benötigt, kann den neuen «Botendienst» des SRK Kanton Luzern nutzen. Die Freiwilligen gehen auch gerne für die Risikogruppen zur Post, in die Apotheke, um rezeptfreie Medikamente abzuholen, oder (nach Möglichkeit) mit dem Hund spazieren.

Informationen zum Botendienst gibt es auf der Helpline vom Roten Kreuz (041 417 20 33 – Montag-Freitag 08.00-12.00 und 13.30-17.00h) oder online unter www.srk-luzern.ch.

12:55 Uhr

Zwei weitere Coronatote in Luzern
(rem) Die Zahl der Todesfälle im Kanton Luzern ist innert 24 Stunden um zwei auf 14 gestiegen, wie der Kanton auf seiner Website bekanntgab. Innert 24 Stunden stieg die Zahl der positiv getesteten Personen um elf auf 607. 40 Coronapatienten befinden sich im Spital, davon drei auf der Intensivpflege (gleichviele wie gestern). 

10:59 Uhr

Die Kantonsspitäler in Luzern und Nidwalden lockern Besuchsverbot
(zfo) Das Luzerner Kantonsspital (Luks) und das Kantonsspital Nidwalden (KSNW) lockern das Mitte März 2020 aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus eingeführte Besuchsverbot: Ab sofort dürfen sich Partner von gebärenden Frauen auch wieder auf der Mutter-Kind-Abteilung aufhalten. Zudem haben im Luks wieder beide Elternteile gleichzeitig Zugang zum Kinderspital. Dies meldet das Luks heute Freitag.

Der Bundesrat hat gestern entschieden, dass ab dem 27. April wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe, vorgenommen werden dürfen. «Auch in den Krisenstäben des Luks und des KSNW werden die getroffenen Massnahmen fortlaufend überprüft und weitere Massnahmen wie der Einsatz von Wärmebildkameras (siehe Bild) oder eine generelle Maskentragpflicht zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden umgesetzt.» Auf Anfrage bestätigt das Luks, dass die Maskenpflicht alle betreffe, sowohl Mitarbeiter, Patienten wie auch Besucher.

Bild: PD

Die Ausnahme, dass auch nahe Angehörige von sterbenden Menschen oder von unterstützungsbedürftigen Patientinnen und Patienten für Besuche zugelassen sind, bleibe bestehen. Es werden weiterhin Zutrittskontrollen durchgeführt.

10:36 Uhr

Luga lanciert Online-Marktplatz
(sma) Ohne Coronavirus würde es jetzt auf der Luzerner Allmend ganz anders aussehen: Die Vorbereitungen für die diesjährige Luga liefen auf Hochtouren. In genau einer Woche, am 24. April, hätte die Zentralschweizer Frühlingsmesse ihre Pforten geöffnet. Weshalb die Luga jetzt digital stattfinden kann, lesen Sie hier.

09:36 Uhr

Virtuelle Rennpremiere für den Luzerner Stadtlauf
(zfo) Die Ausbreitung des Coronavirus verunmöglicht in diesem Jahr eine gewohnte Durchführung des 43. Luzerner Stadtlaufs, melden die Organisatoren in einer Mitteilung. Läuferinnen und Läufer können am Wochenende des 25. und 26. April aber in einem virtuellen Rennen diverse Stadtlauf-Distanzen absolvieren.

Dies wird möglich dank der App «viRACE». Am Stadtlauf-Samstag vom 25. April 2020 finden drei virtuelle Rennen über typische Stadtlauf-Distanzen statt.

  • Für Familien sowie Kinder ertönt um 15 Uhr der Startschuss für die 1.5 km lange Strecke.
  • Um 17 Uhr startet die Altstadt Classic über 3.8 Kilometer
  • Um 18 Uhr schliesslich startet die Musegg Classic über 7 Kilometer.
  • Zusätzlich steht am Sonntagmorgen, 26. April um 10 Uhr ein weiteres, virtuelles Rennen für Kinder und Familien auf dem Programm.
Dieses Bild wird es in diesem Jahr so nicht geben.

Dieses Bild wird es in diesem Jahr so nicht geben.

Bild: swiss-image.ch/Andy Mettler, 4. Mai 2019

Die Teilnehmenden absolvieren die vorgegebene Distanz ab der jeweiligen Startzeit individuell auf ihrer angestammten Trainings- oder Lieblingsroute und nicht auf der Originalstrecke, so der Verein Luzerner Stadtlauf. Die Vorgaben der Behörden bezüglich Social Distancing seien selbstverständlich auch in virtuellen Rennen einzuhalten.

09:32 Uhr

Per Livestream durchs Sonnensystem
(zfo) «Wir bringen das Planetarium live zu dir nach Hause!», schreibt das Verkehrshaus auf Facebook. Erlebe heute Abend um 17 Uhr einen Ausflug zum Mond und ins Sonnensystem mit dem Leiter des Planetariums Marc Horat. Hier finden Sie mehr Informationen dazu.

09:10 Uhr

Jetzt hat auch Entlebuch einen digitalen Dorfplatz
(lf) Die App «Crossiety» soll das lokale Zusammenleben attraktiver gestalten. Während der Coronakrise gar nicht mal so einfach. Zeit für die Nutzer, kreativ zu werden – Buttisholz macht's vor. Hier lesen Sie mehr.

09:01 Uhr
Autorin Manuel Liem.

Autorin Manuel Liem.

Wenn plötzlich alle zu Joggern werden
(zfo) Unsere Autorin erzählt in ihrem Erfahrungsbericht: «Plötzlich joggen alle: Ich habe den Wald nicht mehr für mich alleine». Das sei zwar nicht so schlimm. 

Weshalb sie nun aber trotzdem zu Hause trainiert, können Sie in unserem Corona-Blog lesen.

08:50 Uhr

Bergschwinget Schwarzenberg abgesagt
(zfo) Das Bergschwinget Schwarzenberg vom 11. Juni ist abgesagt worden. Die Organisatoren teilten am Freitagmorgen mit: «Wir hoffen, dass wir euch im Jahr 2021 wieder im Schwarzenberg begrüssen dürfen.»

08:41 Uhr

Neue Zahlen
(sda) Am Donnerstagabend wurden von den Kantonen folgende Zahlen bekannt gegeben: Insgesamt sind in den sechs Kantonen 40 Personen der Viruserkrankung erlegen. In Luzern erhöhte sich die Zahl der Corona-Todesfälle von 12 auf 13, in Schwyz von 13 auf 14, in Uri von 4 auf 5 und in Zug von 5 auf 6. Nidwalden hat unverändert zwei Corona-Opfer, Obwalden keines.

Die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Personen erhöhte sich nur noch geringfügig, und zwar von 1276 auf 1284. In Luzern sind es neu 599 (+3) Personen, in Obwalden 65 (+1) und in Schwyz 265 (+4). Keine Veränderungen gab es in Nidwalden (106), Zug (171) und Uri (78).

08:27 Uhr

Zu früh für grosse Wanderungen
(haz) Auch wenn das schöne Frühlingswetter auf die Zuger- Wanderwege lockt – für grössere Wanderabenteuer entlang der bekannten Routen ist laut Medienmitteilung des Vereins Zuger Wanderwege nach wie vor der falsche Zeitpunkt. Die Reisetätigkeit gilt es wegen des Coronavirus weiterhin einzuschränken.

08:14 Uhr

Zugerland Turner abgesagt
(haz) Das Zugerland Turnier, welches zu den Top Sportevent Zug zählt, ist das grösste eintägige Fussballjuniorinnen und -junioren Turnier der Schweiz, welches seit vielen Jahren traditionsgemäss am Pfingstsamstag stattfindet. Auf Grund der Coronakrise musste sich laut Medienmitteilung der Veranstalter das Turnier-OK nun aber leider für die Absage des Turniers vom Pfingstsamstag, 30. Mai, entscheiden.

08:04 Uhr

Weggiser Unternehmen stellt Beatmungsgeräte für die USA her
(zim) Seit dem Ausbruch der Coronakrise hat die Nachfrage nach Beatmungsgeräten stark zugenommen. Die Thermoplan AG in Weggis, eigentlich Herstellerin von Kaffeevollautomaten, stellt den Betrieb um und wird 500 bis 800 Beatmungsgeräte herstellen – pro Woche. Der Auftrag, solche Geräte zu entwickeln, kam von Starbucks, um die schwer von der Coronakrise betroffenen USA in ihrer Ausnahmesituation zu unterstützen. Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG demonstriert eines der Beatmungsgeräte.

Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG demonstriert eines der Beatmungsgeräte.

Bild: Edith Meyer
07:15 Uhr

Stimmt die Zahl Coronatoter?
(rem) In Nidwalden sind bis jetzt zwei Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Das sagt die Statistik des Kantons. Nun geht das Gerücht um, dass diese Zahl höher ist. Kantonsarzt Peter Gürber verneint. Zur ausführlichen Stellungnahme. 

Die Meldungen vom 16. April

21:16 Uhr

Detaillistenverband Luzern: «Lockerungen gehen zu wenig weit»
Der Geschäftsführer des Detaillistenverbands Luzern (DVL) Rolf Bossart bezeichnet die vom Bundesrat am Donnerstag kommunizierten Lockerungsmassnahmen als «Schritt in die richtige Richtung. Sie gehen jedoch zu wenig weit.» Unverständlich sei, weshalb die Lockerung im Sinne von gleich langen Spiessen nicht für alle Detaillistenläden gelte und warum zwei Wochen gewartet werde.

Bossart hätte sich denn auch eine frühere Abkehr von den restriktiven Beschränkungen gewünscht.

«In Kleiderläden, Boutiquen oder Papeterien hätte der Abstand zwischen den Kunden genauso gut eingehalten werden können wie in Lebensmittelläden.»

«Diese Geschäfte sind die grossen Verlierer der bundesrätlichen Massnahmen», sagt Bossart. Einige dieser Läden stünden nun vor dem Aus.

Die schnelle Gewährung von zinslosen Krediten via Banken – bis zu 500'000 Franken waren innert 30 Minuten erhältlich – sei zwar eine gute Idee gewesen. Doch dieses Giesskannenprinzip habe dazu geführt, dass auch Gelder an Personen verteilt worden seien, die diese nicht zurückzahlen könnten. Weil der Bund bürge, würden die Steuerzahler dafür geradestehen müssen.

19:15 Uhr

So läuft das Geschäft der Luzerner Lieferdienste
Läuft das Geschäft bei Luzerner Pizza-Lieferdiensten zu Corona-Zeiten besser oder schlechter als sonst? Dies ist sehr unterschiedlich, wie eine Umfrage zeigt. Und nicht immer bedeutet mehr Umsatz auch mehr Gewinn. Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

17:57 Uhr

Golfplatzchef und Tennisclub-Präsident im Unklaren
(avd) Je mehr Standbeine, desto besser. Das gilt dieses Mal nicht für den Golfplatz Meggen. Der Golfbetrieb ist eingestellt und die Wiedereröffnung unklar. Dasselbe gilt für das Restaurant mit den schönen Seminarräumen. Und beim Hotel mit 14 Zimmern ist nichts los. Geschäftsführer Beat Schuler sagt:

«Das ist eine sehr unglückliche Situation»

Er hätte sich vom Bundesrat einen klaren Fahrplan gewünscht – im Wissen darum, dass auch andere Branchen noch im Unklaren sind.

Eine rasche Wiedereröffnung wäre problemlos möglich gewesen, wie Schuler anhand skandinavischer Länder zeigt: «Dort darf man erst zehn Minuten vor dem Spiel auf den Platz, maximal zu zweit spielen und spätestens zehn Minuten nach Spielende muss man die Anlage wieder verlassen. Die Garderoben sind gesperrt.» Solche Regelungen wären auch in der Schweiz möglich.

Laut Schuler wird sich der schweizerische Golfverband (Swiss Golf) beim Bundesrat für eine möglichst rasche Wiedereröffnung einsetzen. Derweil überlegt er sich, wie er zumindest den Hotelbetrieb zum Laufen bringen kann. «Denkbar ist eine Übernachtungsmöglichkeit, verbunden mit einem Spaziergang auf dem hauseigenen, Megger Panoramaweg.» Überhaupt sei es wichtig, dass die Schweizerinnen und Schweizer in den nächsten Monaten ihre Ferien in der Schweiz verbringen würden.

Auch der Tennisclub Luzern Lido ist im Unklaren. Präsident Urs Kamber: «Natürlich habe ich gehofft, dass wir unter Auflagen bald wieder Tennis spielen können.» Der Nicht-Entscheid sei aber zu akzeptieren.

17:40 Uhr

Luzerner Lehrerverband froh um schrittweisen Schuleinstieg
(avd) Schritt für Schritt in den normalen Schulalltag: Die Strategie des Bundesrats begrüsst der Präsident des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands, Alex Messerli:

«So wird die Gefahr einer zweiten Ansteckungswelle minimiert und trotzdem ein Schritt in die Normalität gemacht.»

Sinn mache auch, dass zuerst die Primarschüler ins Klassenzimmer dürfen. Offen sind hingegen noch manche Details. So etwa, wie das Social Distancing im Klassenzimmer umgesetzt werden kann. Messerli hofft, dass der Bund den grossen Rahmen vorgibt, damit die Umsetzung in den Kantonen einheitlich ist. Etwas klarer ist für den obersten Luzerner Lehrer, wie mit Lehrpersonen umzugehen ist, die zur Risikogruppe gehören: «Der Schutz dieser Menschen ist das oberste Ziel. Hier nehme ich den Bundesrat beim Wort, dass solche Personen andere Aufgaben wahrnehmen können.»

17:24 Uhr

Mehrere Bewohner im Altersheim Wesemlin am Coronavirus erkrankt
(hor) Zwei Wohnbereiche des «Wesemlin» sind isoliert, weil Bewohner am Coronavirus erkrankt sind. Zudem wurden mehrere Mitarbeitende an verschiedenen Standorten von Viva Luzern positiv auf das Virus getestet. Mehr dazu lesen Sie hier:

17:10 Uhr

Volksmusik-Festival Heirassa in Weggis wird verschoben
(zfo) Die 16. Ausgabe des Heirassa-Festivals in Weggis wird auf 2021 verschoben. Das teilten die Veranstalter heute mit. «Es ist das Ziel, dasselbe Programm mit den gleichen Formationen vom Donnerstag, 3. Juni 2021 bis Sonntag, 6. Juni 2021, durchzuführen.»

Das Organisationskomitee möchte trotz Verschiebung der 16. Ausgabe noch 2020 etwas Heirassa-Stimmung ins Dorf bringen. Konkret sei ein «Heirassa-Sunntig» im Spätsommer/Frühherbst in Planung. Der genaue Termin hänge davon ab, wann wieder öffentliche Veranstaltungen erlaubt sind. Man informiere laufend unter www.heirassa-festival.ch.

Das Heirassa-Festival in Weggis im Jahr 2018.

Das Heirassa-Festival in Weggis im Jahr 2018.

Bild: Dominik Wunderli
16:52 Uhr

Möbelhäuser nach Medienkonferenz des Bundesrats enttäuscht
(avd) Enttäuscht sind die Inhaber der Möbelhäuser. Sie dürfen ihre Geschäfte erst am 11. Mai wieder öffnen. So auch das Traditionshaus Möbel Portmann in Schüpfheim. «Wir gönnen den Coiffeuren und Kosmetikerinnen, dass sie ihre Kunden ab dem 27. April wieder bedienen dürfen. Dass wir uns länger gedulden müssen, enttäuscht uns aber», sagt die Vorsitzende der Geschäftsleitung, Eliane Portmann. «Denn Abstand halten ist bei uns sehr gut möglich.»

Erschwerend komme hinzu, dass sich Möbel in der gehobenen Preisklasse schlecht übers Internet verkaufen. Zudem hätten nicht nur Gartencenter Saison, sondern auch Möbelgeschäfte. Nun gelte es, abzuwarten. Denn für die Neueröffnung ist Möbel Portmann vorbereitet: «Wir haben uns Plexiglasscheiben für den Kassenbereich und die Besprechungstische besorgt, aber auch Desinfektionsmittel und Einweg-Papierabdeckungen für Betten.»

16:39 Uhr

Die Luzerner Regierung findet Lockerung «überlebenswichtig für die Volkswirtschaft»
(zfo) «Die baldige Lockerung von Einschränkungen und Verboten ist überlebenswichtig für unsere Volkswirtschaft und für die Unternehmen im Kanton Luzern.» Dies teilt die Luzerner Regierung am Donnerstag mit. Soweit das aus epidemiologischer Sicht verantwortbar sei, befürworte der Regierungsrat eine zügige, kontrollierte und koordinierte Rückkehr zu möglichst normalen Verhältnissen.

Der Regierungsrat begrüsst deshalb,

  • dass der Bundesrat die dringend benötigte Perspektive für den Ausstieg nun geschaffen hat,
  • dass die Etappen für die Wiederbelebung der Wirtschaft konkret geplant worden sind,
  • dass zusätzliche Bemühungen zur Überbrückung der Durststrecke in einzelnen Branchen unternommen werden,
  • dass eine Rückkehr zu einem normalen Schulbetrieb in Aussicht steht.

Der Regierungsrat werde die heute publizierten Bundesmassnahmen noch in dieser Woche eingehend analysieren.

«Es geht darum, die konkrete Umsetzung im Kanton Luzern vorzubereiten, die zu erwartenden Auswirkungen abzuschätzen und einen allfälligen ergänzenden Handlungsbedarf im Kanton Luzern zu beurteilen.»
16:27 Uhr

Lockerungsentscheid freut Zentralschweizer Coiffeure
(avd) Bei den Coiffeuren ist die Freude riesig. Schliesslich zählen sie zu den ersten Unternehmern, die ihre Lokale wieder öffnen dürfen. So auch Guido Fanger, der mit seiner Tochter Jil Coiffeursalons in Luzern, Alpnach und Sarnen führt. «Die Erleichterung ist gross, erste Kunden haben bereits einen Termin ausgemacht.»

Grosse Vorbereitungen braucht es nicht mehr, der Coiffeur-Dachverband habe ein Konzept erarbeitet und dieses dem Bundesrat vorgestellt. Dazu zählen Schutzmasken für Kunden und Coiffeure – aber auch Plexiglasscheiben, welche die Coiffeure und Barbiere bei der Bartpflege oder Rasur tragen. Desinfektionsmittel und Handschuhe seien bereits vorhanden.

Coiffeur Guido Fanger aus Sarnen.

Coiffeur Guido Fanger aus Sarnen. 

Bild: Adrian Venetz, 4. April 2020

Fanger hat auch die regulären Vorräte, etwa für Haarfärbemittel, aufgestockt. «So muss ich nicht gleich in der ersten Woche Bestellungen tätigen.» Er und seine Berufskolleginnen und -kollegen freuen sich auch wieder auf die direkten Kontakte. Fanger hält noch ein besonderes Geschenk für die Familien bereit. Während der Sommerferien vom 7. Juli bis 15. August 2020 offeriert er in all seinen Filialen den Kindern (bis 15 Jahre) kostenloses Haareschneiden. Dies als Zeichen dafür, dass die Kinder in der Lockdown-Zeit am meisten Entbehrungen bringen mussten.

15:57 Uhr

Kantonaler Führungsstab in Uri meldet neue Fallzahlen
(zfo) Bisher sind im Kanton Uri 78 Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden. 2 Personen sind derzeit hospitalisiert, teilt der Kantonale Führungsstab mit. 62 der positiv getesteten Personen gelten als geheilt. Eine im Kanton Uri wohnhafte Person ist diese Woche in einem auswärtigen Spital verstorben. Somit sind bisher 5 Urnerinnen und Urner an den Folgen des Coronavirus gestorben.

«Die Lockerung der durch den Bundesrat beschlossenen Massnahmen sind ein erster Schritt in Richtung Normalisierung», schreibt der Führungsstab weiter. Man werde sich in den kommenden Tagen intensiv mit der Umsetzung der beschlossenen Lockerungen und der damit verbundenen Aufgaben im Kanton Uri befassen.

15:24 Uhr

Erste Schritte zur Aufhebung von Massnahmen
(zfo) Der Bundesrat gab heute erste Lockerungen bekannt, die natürlich auch die Zentralschweizer Geschäfte, Betriebe und Schulen betreffen. Das sind die wichtigsten Schritte:

  • 27. April: Coiffeurgeschäfte, Baumärkte und Gartencenter sowie ambulante medizinische Praxen dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln öffnen. Auch in den Spitälern dürfen wieder Operationen durchgeführt werden.
  • 11. Mai: Obligatorische Schulen sollen wieder geöffnet werden. Verkehrsbetriebe sollen auch wieder hochgefahren werden, vor allem ab dem 11. Mai, pünktlich zur Öffnung der Schulen. 
  • 8. Juni: Mittel- Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Zoos und Bibliotheken sollen wieder öffnen. Die Lehrabschlussprüfungen wurden in den meisten Berufssparten abgesagt. Es zählen die bisherigen Noten. Der Entscheid zu den Maturitätsprüfungen stehe noch aus.

Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Für erkrankte Personen oder Menschen, die im Pflegebereich arbeiten seien Masken sinnvoll. Für gesunde Personen allerdings nicht, hier seien die Distanzregeln weitaus sinnvoller.

Die Restaurant-Branche und touristische Angebote wie Bergbahnen können Konzepte einreichen, wie eine etappenweise Öffnung möglich wäre, sagt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Darüber wurde heute noch kein Entscheid gefällt.

14:47 Uhr

Elternforum bietet Sofort-Hilfe für Eltern von Kindern mit einer Behinderung 
(zfo) Das «Elternforum» ist eine im Sommer 2019 ins Leben gerufene lose Vereinigung verschiedener Zentralschweizer Behindertenorganisationen. Eltern und Angehörige, welche Kinder und Jugendliche mit Behinderung zu Hause betreuen und dringend auf Assistenz angewiesen sind, können sich bei einer der teilnehmenden Organisation melden.

Als Hilfe wurden Studierende im Sozialbereich angeschrieben, welche zurzeit freie Kapazität haben. Die Vermittlung laufe speditiv und ist kostenlos. «Die Liste umfasst zurzeit 45 Personen, die ihre Unterstützung angeboten haben. Dies freut uns wahnsinnig», so das Elternforum in einer Mitteilung. Mehr Informationen finden Sie hier.

13:23 Uhr

Neuste Fallzahlen in Luzern
(zfo) Die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Personen erhöhte sich seit gestern im Kanton Luzern nur geringfügig, und zwar von 596 auf 599 Personen. Die Todesfälle in Luzern stiegen seit gestern von 12 auf 13.

Bei den Hospitalisierungen wurden Stand heute 12.30 Uhr 40 Personen gezählt. 3 Personen benötigen derzeit Intensivpflege.

12:16 Uhr

T-Shirt kaufen und lokalen Betrieb unterstützen
(zfo) Zwei Luzerner haben die Aktion «Solidaritäts T-Shirt» ins Leben gerufen. Gemeinsam bieten sie T-Shirts an, um lokale Unternehmen zu unterstützen. Und so funktionierts: Beim Kauf eines T-Shirts (33 Franken inklusive Versandkosten) gehen 15 Franken an den ausgewählten Lieblingsbetrieb. «Den Restbetrag verwenden wir für die Deckung der Produktionskosten, die Gestaltung und die Kommissionierung», so die Jungunternehmer. Mehr Informationen dazu, welche Firmen mitmachen und wie man das T-Shirt bestellen kann, finden Sie hier.

Bild: Facebook Einfach.Siebdruck
11:13 Uhr

Alterszentrum Kirchfeld in Horw hat neu eine «Besucherbox»
(zfo) Mit der Einrichtung der «Besucherbox» können die Bewohner und Bewohnerinnen des Alterszentrums Kirchfeld in Horw ihre Liebsten trotz Besuchsverbot wieder sehen. Eine Glasscheibe schützt sie vor dem direkten Kontakt. «Ich habe mich wahnsinnig gefreut, meine Tochter seit Wochen wieder einmal zu sehen», wird eine Bewohnerin auf der Webseite des Hauses zitiert. 

Auf Facebook wird das Haus für Betreuung und Pflege von allen Seiten gelobt. Ein Userin sagte: «Wouw das finde ich super. Somit haben doch die Heimbewohner etwas für ihr Gemüt. Ich finde es schrecklich, wenn die älteren Leute nur immer über das Telefon ihre Liebsten hören. Sehen ist doch viel schöner. Hut ab für diese Einrichtung.»

11:04 Uhr

Hochschule Luzern unterstützt Zentralschweizer Wirtschaft

(zfo) Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise treffen kleine und mittlere Unternehmen besonders hart. Die Hochschule Luzern startet daher ein Unterstützungsprogramm – pro bono, wie sie am Donnerstag mitteilt. Dieses starte am 20. April. 

Im Zentrum von KMU Impuls stehen kurze Online-Seminare, sogenannte Online-Impulse. Die einzelnen Sessions werden von Expertinnen und Experten in dem betreffenden Gebiet geleitet. Sie decken unter anderem folgende Themen ab: Umgang mit finanziellen und rechtlichen Herausforderungen, Kunden-Kommunikation in der Krise, neue Chancen in der Führung, Einschätzungen zu branchenspezifischen und gesamtwirtschaftlichen Krisenfolgen. Je nach Bedarf können im Nachgang zu jedem Online-Impuls auch Einzel-Coachings gebucht werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bild: PD
09:30 Uhr

«Auch ein stillstehender Betrieb kostet»: Hotel Continental Park öffnet wieder
(jus) Die meisten Hotels sind derzeit geschlossen – und die wenigen geöffneten weisen nur eine geringe Auslastung auf. Trotzdem hat das Stadtluzerner Hotel Continental Park bekanntgegeben, dass der Betrieb bereits per 20. April komplett hochgefahren wird. Auf Anfrage erklärt Hotelier Alessandro Pedrazzetti, dass man von diesem Datum ausgegangen sei, weil der Lockdown ursprünglich bis zu diesem Tag festgesetzt war. Bekannterweise hat der Bundesrat diesen mittlerweile um eine Woche auf den 26. April verlängert.

«Unsere Strategie ist es, unser Haus jederzeit bereit zu halten, damit wir Gäste jederzeit beherbergen können», sagt Pedrazzetti. «Niemand weiss aktuell, wann das Reiseaufkommen wieder los geht». Man glaube, dass Firmen bald wieder beginnen würden, ihren Betrieb hochzufahren, auch wenn es nicht im selben Umfang wie vor der Coronakrise sein werde.

Doch wird sich der Hotelbetrieb aus finanzieller Sicht lohnen? «Ob ohne oder mit ganz wenigen Gästen, es kommt aufs Gleiche», sagt Pedrazzetti dazu. Denn auch ein stillstehender Betrieb koste. «Aber es ist besser für die Moral der Mitarbeitenden und auch der Gäste, wenn etwas in Bewegung gesetzt wird.»

09:27 Uhr

Kostenlose juristische Erstberatung für Luzerner KMU
(zfo) Bei rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhalten Luzerner Unternehmen eine kostenlose juristische Erstberatung in Form einer mündlichen Auskunft oder Einschätzung. Dies teilt die Wirtschaftsförderung Luzern mit. Die Fragen können schriftlich zum Arbeits-, Sozialversicherungs- oder Vertragsrecht formuliert werden. Fragen, die bis 10 Uhr eingegangen sind, werden am gleichen Tag beantwortet, andernfalls am Folgetag (Montag – Freitag).

Dieses Angebot ist in Kooperation mit dem Luzerner Anwaltsverband, dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern und der Wirtschaftsförderung Luzern entstanden. Weitere Angebote an Unterstützungsmöglichkeiten werden laufend auf der Webseite der Wirtschaftsförderung publiziert.

08:58 Uhr

Velokurier in Luzern und Zug auch in Coronazeiten unterwegs
(zfo) Pakete, Blumensträusse, Dokumente. Für das Versenden dieser Dinge kann man nicht nur den Postweg nutzen. In Luzern und Zug gibt es ein Velokurierangebot, das verspricht schnell und nachhaltig zu sein. Mehr Informationen finden Sie hier.

06:35 Uhr

Nidwaldner Spitex-Lehrlinge besuchen die Patienten vorläufig alleine
(rem) Wegen der Coronapandemie dürfen Spitex-Mitarbeiter die angehenden Fachfrauen Gesundheit nicht mehr begleiten. Die Ausbildung geht trotzdem weiter – dank einer Art Lerntagebuch. Eine erste Zwischenbilanz fällt positiv aus. Den Artikel lesen Sie hier

06:20 Uhr

Bewohner von Zuger Altersheimen leiden
(rem) Die Einschränkungen aufgrund der Coronakrise lassen kaum noch Aktivitäten in den Zuger Altersheimen zu. Die Essenszeiten werden zum Höhepunkt des Tages, denn da sorgen Ständchen für Abwechslung. Mehr dazu lesen Sie hier

Die Meldungen vom 15. April

21:33 Uhr

TV-Gebühren werden in Nidwalden und Engelberg gutgeschrieben
(pd/unp) Die KFN Kabelfernsehen Nidwalden AG hat zusammen mit ihrem Verbundspartner Quickline ein Coronahilfspaket geschnürt. Wie das Unternehmen mitteilt, wird allen Hotelkunden die Grundgebühr für insgesamt drei Monate erlassen, damit deren kurzfristige Liquidität geschützt werden kann.

19:50 Uhr

Alphornbläser spielen für Helfer
Überall solidarisieren sich die Menschen mit denen, die sich im Kampf gegen das Coronavirus aufopfern. Mehr dazu:

19:35 Uhr
17:54 Uhr

TV-Gebühren für Hotels werden in Nidwalden und Engelberg erlassen
(jus) Die KFN Kabelfernsehen Nidwalden AG hat zusammen mit ihrem Verbundspartner Quickline ein Coronahilfspaket geschnürt. Wie das Unternehmen mitteilt, wird allen Hotelkunden die Grundgebühr für insgesamt drei Monate erlassen, damit deren kurzfristige Liquidität geschützt werden kann. Auch in Engelberg gibt es Unterstützung für die Hotellerie: Die Tele alpin AG schreibt den Hotels die TV/Radio-Gebühren für die geschlossenen Hotelzimmer gut.

17:40 Uhr

Gewerbeverein Ruswil hilft mit zündender Idee
(dvm) Mit Kandelaberfahnen mit Slogans wie «Regional – Jetzt erst recht!» oder «Gemeinsam schaffen wir das!» macht der Gewerbeverein Ruswil im ganzen Dorf die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass diese Krise nur miteinander dank Zusammenarbeit überwunden werden kann.

Machen Mut: Die Kandelaberfahnen des Gewerbevereins Ruswil.

Machen Mut: Die Kandelaberfahnen des Gewerbevereins Ruswil.

Bild: PD

Dabei ging der Gewerbeverband gerade selbst mit gutem Beispiel voran: «Als wir dachten, im April brechen uns langsam die Aufträge weg, klopfte der Gewerbeverein bei uns an mit der Idee, in der Gemeinde mit Kandelaberfahnen Werbung für das lokale Gewerbe zu machen», heisst es bei der betreffenden Fahnenfabrik. Die neuen Fahnen würden an das bestehende Kandelaberfahnen-System, welches die Gemeinde Ruswil vor längerer Zeit angeschafft hat, gehängt. «Dies gänzlich ohne den Einsatz einer Hebebühne, ganz leicht und einfach vom Boden aus.»

17:26 Uhr

Todesfälle in Nidwalden und Luzern
(sda) In der Zentralschweiz hat es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben, und zwar in den Kantonen Luzern und Nidwalden. Insgesamt sind in den sechs Kantonen bis am Mittwoch 36 Personen der Viruserkrankung erlegen.

Nidwalden vermeldete am Mittwoch den zweiten Todesfall. Es handelte sich um eine 83-jährige Frau, die an mehreren Vorerkrankungen litt, und vor rund drei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden war. In Luzern erhöhte sich die Zahl der Corona-Todesfälle von 11 auf 12. In den anderen Kantonen blieben die Zahlen unverändert (SZ 13, ZG 5, UR 4, OW 0).

Die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Personen erhöhte sich nur noch geringfügig, und zwar von 1265 auf 1276. In Luzern sind es neu 596 (+7) Personen, in Schwyz 261 (+3) und in Nidwalden 106 (+1). Keine Veränderungen gab es in Zug (171), Uri (78) und Obwalden (64).

14:19 Uhr

Corona-Situation wirkt sich auf den Verkehr im Kanton Zug aus
(haz) Das Leben in der Schweiz und im Kanton Zug steht seit dem 17. März 2020 nahezu still. Es wird im Home-Office gearbeitet, Schulen, Läden und Restaurants sowie viele weitere Betriebe und Einrichtungen sind geschlossen. Dies wirkt sich auf den öffentlichen wie individuellen und kommerziellen Verkehr aus, schreibt die kantonale Baudirektion in einer Medienmitteilung. Hier geht's zu den Details.

14:04 Uhr

Luzerner Gewerkschaftsverbund wendet sich an Arbeitgeber und Regierung
(lil) Der Luzerner Gewerkschaftsverbund ruft die Luzerner Unternehmen dazu auf, in der aktuellen Krise keine Kündigungen auszusprechen. Mit Kurzarbeit, dem Corona-Elternurlaub sowie den zinslosen Darlehen stehen effiziente Mittel zur Sicherung der Liquidität zur Verfügung, schreibt der Gewerschaftsverbund. Und er nimmt auch den Regierungsrat in die Pflicht: Dieser soll die Arbeitgeber auf ihre soziale Verantwortung aufmerksam machen. Zudem solle der Kanton den Unternehmen beim langsamen Hochfahren auf dem Lockdown mit Kontrollen und Rat zur Seite stehen, damit die Vorgaben des Bundes eingehalten werden können.

13:25 Uhr

Balkon- und Fensterkonzerte in Hochdorf am 17. und 18. April
(lil) Der Gemeinnützige Frauenverein Hochdorf organisiert am 17. und 18. April an 22 verschiedenen Standorten in Hochdorf kleine Konzerte. Die Idee ist, dass die Bewohner Hochdorfs von ihren Balkonen oder Fenstern aus zuhören. Der Verein organisiert und finanziert Musikerinnen und Musiker sowie Musikformationen. Sie werden von der Feuerwehr Hochdorf unterstützt, damit die Vorgaben des Bundes eingehalten werden können.

12:19 Uhr

Grosswangen: Viele Leute im Gebiet Wellberg unterwegs
(rem) Der Gemeinderat stellt fest, dass viele Personen im Gebiet Wellberg unterwegs sind. Insbesondere beim Bänkli habe es grössere Menschenansammlungen gegeben, heisst es in einer Mitteilung. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung, sich dringend an die vom Bund verordneten Massnahmen zu halten. Reiter, Biker, Hundehalter und Fussgänger fordert der Gemeinderat auf, aufeinander Rücksicht zu nehmen.

11:36 Uhr

Applaus vom Schwyzer Spital-Personal
(gh) «Bitte bleibt zuhause», lautete der dringende Appell der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Spital Schwyz im März. Und siehe da, der grosse Teil der Bevölkerung hat den Aufruf Ernst genommen und die Ausbreitung des Coronavirus gebremst. Jetzt revanchiert sich die Spitalbelegschaft und klatscht für «unsere Helden im Talkessel»:

Also Applaus für all die Leute im Home Office, an der Kasse, im Home Schooling, auf der Baustelle, auf dem Feld, im Haushalt und die «ganz kleinen Helden», heisst es im Facebook-Post des Spitals. Auch weiterhin setzte sich das Personal für die Gesundheit der Schwyzer ein. Etwas, das ohne die Unterstützung der 1400 Mitglieder des Vereins Krankenhausgesellschaft Schwyz nicht möglich wäre. 

11:29 Uhr

Zweiter Todesfall in Nidwalden
(lil/sda) Im Kanton Nidwalden ist eine zweite Person an den Folgen des Coronavirus gestorben, wie der Kanton am Mittwoch mitteilt. Die 83-jährige Frau litt unter mehreren Vorerkrankungen und lebte zuletzt in einem Alters- und Pflegeheim. Sie war vor rund drei Wochen positiv getestet worden.

In Nidwalden gibt es bisher 105 bestätigte Coronafälle. Insgesamt sind in den sechs Kantonen bis am Mittwoch 36 Personen der Viruserkrankung erlegen.

10:09 Uhr

(lil) Der Urner Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti wendet sich in einer Videobotschaft an die Bevölkerung. Er zieht ein positives Fazit und lobt sowohl die Arbeit der Einsatzkräfte wie auch die Urner Bevölkerung.

09:20 Uhr

Hundehalter sammeln Abfall ein
(jus) Die Zentralschweizer Hundeschule Wolfsrufel hat eine Sammelaktion ins Leben gerufen. Während der Corona Zeit liessen viele ihre Picknickabfälle liegen, begründet der Verein auf seinem Youtube-Kanal. Dies sei für Kunden und Freunde der Hundeschule Anlass genug gewesen, um ab sofort mit gutem Beispiel voranzugehen und Abfälle einzusammeln.

08:38 Uhr

JSVP verschickt «Fresspäckli» an das Militär
(jus) Gemäss einer Mitteilung der JSVP des Kantons Luzern wurden über 100 «Fresspäckli» in die ganze Schweiz und einige sogar in den Kosovo verschickt. «Mit unserer Aktion wollten wir den Angehörigen der Armee etwas zurückgeben und uns für ihren Einsatz bedanken», schreibt die Partei dazu. Die Armee setze sich aktuell für den Schutz der Bevölkerung ein und unterstütze die Spitäler.

08:28 Uhr

Kantonsratssitzung im Kanton Schwyz findet statt
(jus) Die Schwyzer Kantonsratssitzung vom 27. Mai wird durchgeführt. Die Ratsleitung will damit ein Zeichen setzen, dass der Kantonsrat auch in ausserordentlichen Lage funktioniert und wichtige politische Geschäfte behandeln kann, wie es in einer Mitteilung heisst. An der Sitzung werden jedoch nur die wichtigsten Geschäfte behandelt, wozu die getroffenen Notmassnahmen des Regierungsrates und die beschlussreifen Gesetze gehören. Unklar ist indes noch der Tagungsort: Wenn die Hygiene- und Abstandsvorschriften im Kantonsratssaal nicht eingehalten werden können, wird die Sitzung gemäss Ratsleitung an einen anderen Sitzungsort verlegt.

07:58 Uhr

Zentralschweizer erzählen aus dem Corona-Alltag 
In unserer Serie lassen wir sie ihren Alltag beleuchten. Heute: Ein Biogärtner aus Horw, der fast einen 100-prozentigen Ertragsausfall erleidet.

07:52 Uhr

Steigende Nachfrage in Zentralschweizer Medizinalfirmen
(fi) Zusatzschichten und Samstagsarbeit: Viele Unternehmen, die Komponenten für Medizinalgeräte herstellen, mussten ihre Produktionskapazitäten in den letzten Wochen stark erhöhen. Hier finden Sie eine Auswahl von Zentralschweizerischen Unternehmen im Medizinalbereich, die eine speziell hohe Nachfrage feststellen.

07:38Uhr

130 Millionen Direktzahlungen an Luzerner Bauern
(nus) Die Coronakrise treibt auch Luzerner Landwirte in Liquiditätsengpässe. Nun erhalten sie ihre Bundesgelder früher – und erst noch mehr als zu diesem Zeitpunkt üblich.

Die Nachfrage nach Kalbfleisch ist eingebrochen. Das führt zu tieferen Preisen für Landwirte, die dadurch in finanzielle Nöte geraten können.

Die Nachfrage nach Kalbfleisch ist eingebrochen. Das führt zu tieferen Preisen für Landwirte, die dadurch in finanzielle Nöte geraten können.

Bild: Manuela Jans-Koch

Die Meldungen vom 14. April

18:37 Uhr

Bislang 34 Corona-Todesopfer in der Zentralschweiz
(sda) In der Zentralschweiz sind bislang 1265 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der sechs Kantone erlagen bis am Dienstag 34 Menschen den Folgen der Lungenkrankheit.

Damit hat sich die Zahl der Infizierten seit Gründonnerstag um 115 erhöht. Zudem starben seither weitere 9 Coronapatienten.

Am meisten Todesopfer gab es bislang im Kanton Schwyz, wo sich die Zahl seit Donnerstag um 4 auf 13 erhöhte. Je 2 Todesopfer kamen in den Kantonen Luzern (neu 11) und Zug (neu 5) dazu. In Nidwalden gab es einen ersten Todesfall. Uri hat weiterhin 4 Coronaopfer, Obwalden keines.

Im Kanton Luzern wurden bislang 589 (+47) Personen positiv auf das Virus getestet. In Schwyz waren es 258 (+45), in Zug 171 (+6), in Nidwalden 105 (+9), in Uri 78 (+6) und in Obwalden 64 (+2).

18:16 Uhr

Tourismusregion Luzern-Vierwaldstättersee lanciert Gutschein
(dvm) Mit den einschneidenden weltweiten Reiseeinschränkungen rund um das Coronavirus ist die Tourismusbranche fast vollständig zum Stillstand gekommen. Touristischen Betriebe und Unternehmen, die stark vom Tourismus leben, steht eine ungewisse Zukunft bevor – auch in der Zentralschweiz.

Die Luzern Tourismus AG (LTAG) bereitet sich mit einem dreistufigen Programm vor, um Gäste und Tagesausflügler wieder empfangen zu können, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem «Zentralschweizer Gutschein» könnten bereits jetzt touristische Betriebe unterstützt werden. Diverse Unternehmen würden «alternative und innovative Angebote» anbieten.

In der momentanen Krisenphase gehe es darum, bereits heute wieder Lust auf das Reisen in der Zukunft zu machen. «Dream now – Travel later» laute die Botschaft. Unter anderem nutze man den «Zentralschweizer Gutschein», der im November 2019 als neues kantonsübergreifendes Angebot erfolgreich eingeführt worden sei, um bereits jetzt Betriebe nachhaltig zu unterstützen, die aufgrund der Coronavirus-Krise keine Einnahmen seitens Bevölkerung und Gästen mehr generieren. Mit dabei seien rund 90 Partner aus den Bereichen Aktivitäten & Erlebnisse, Unterkünfte, Gastronomie, Kunst & Kultur, Transport sowie Shopping aus fünf Kantonen. Es gibt einen Wettbewerb, bei dem Gutscheine gewonnen werden können. 

17:53 Uhr

Auch das Zuger Seefest fällt ins Wasser
(bier) Der Zuger Stadtrat hat entschieden, dass aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus der Grossanlass im Jahr 2020 abgesagt werden muss. Im Zusammenhang mit der momentanen Situation rund um die Covid-19-Pandemie hat Zug Sports zu Handen des Zuger Stadtrats verschiedene Szenarien für eine Durchführung des diesjährigen Seefests entwickelt, teilen die Verantwortlichen am 14. April mit. Der Stadtrat habe diese geprüft und entschieden, das Seefest 2020 abzusagen. «Die aktuelle Lage und die weitere Entwicklung sind zu unsicher, um eine derartige Grossveranstaltung durchführen zu können. Sinnvolle Verschiebedaten konnten keine gefunden werden», so die Behörden weiter. Die in den letzten acht Monaten erfolgten intensiven Projektarbeiten rund um die Organisation und das Programm könnten aber in die Planung für das kommende Jahr einfliessen. 

17:06 Uhr

Sonnenberg ist für Autos gesperrt
(std) Der Sonnenberg oberhalb von Kriens ist mit dem Auto nicht mehr erreichbar, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Über die Ostertage habe die Polizei die Zufahrt sperren müssen. Auf diesem Weg sei es gelungen, ein Verkehrschaos und grössere Menschenansammlungen zu verhindern. Der Gemeindeführungsstab habe nun beschlossen, an dieser Sperrung auch in den kommenden Tagen festzuhalten. Für die Anwohner sind die Zufahrten zu ihren Liegenschaften offen. Auch die Pausenplätze aller Krienser Schulanlagen bleiben während der Ferien weiterhin geschlossen.

16:46 Uhr

Zahlen zur aktuellen Bettenkapazität im Kanton Luzern
(dvm) In den vier Luzerner Akutspitälern (Luzerner Kantonsspital, Hirslanden-Klinik St. Anna, SPZ Nottwil inkl. Medical Center Luzern, Klinik Sonnmatt) gibt es aktuell 1573 Spitalbetten, wie der Kanton mitteilt. 663 Betten sind belegt (Stand: 14. April, 12 Uhr). Von den 81 Intensivplätzen sind 33 belegt – davon sind 4 Covid-19-Patienten. Für die Behandlung von Covid-19-Patienten stehen im Kanton Luzern zurzeit 557 räumlich abgetrennte Betten zur Verfügung – 47 Plätze sind belegt (Stand: 14. April, 12 Uhr).

15:58 Uhr

Urner Krisenstab mit Bevölkerung zufrieden
Der Kantonale Führungsstab des Kantons Uri (Kafur) hat sich am Dienstag zum ersten Lagerapport nach Ostern getroffen. In den vergangenen Tagen gingen nur wenige Anfragen über die Kontakttelefonnummer des Kafur ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Urner Kantonspolizei hält fest, dass sich die Bevölkerung im Kanton Uri über die Ostertage zum grössten Teil an die Vorschriften des Bundes gehalten hat. Der Verkehr am Gotthard habe im Vergleich zu den Vorjahren über die Ostertage lediglich 5 Prozent betragen.
Bisher sind im Kanton Uri 78 Personen positiv auf den Coronavirus getestet worden. 3 Personen sind hospitalisiert. 56 der positiv getesteten Personen gelten als geheilt. Im Kanton Uri sind vier Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. 

14:55 Uhr

Musik trotz Coronavirus: Zuger Musikschulen neu mit Onlinekatalog
(bier) In 31 kurzen Videos werden Instrumente von einer Musiklehrperson vorgestellt. Damit sollen sich Kinder und Erwachsene, die ein Instrument lernen möchten, informieren können.

Marita Kohler spielt die Oboe ein.

Marita Kohler spielt die Oboe ein.

Bild: PD
13:46 Uhr

(dvm) Aktuell (Stand: 14. April 2020, 11:00 Uhr) gibt es im Kanton Luzern 589 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. In bisher 11 Fällen hat die Krankheit zum Tod geführt. Momentan (Stand: 13. April 2020, 12:30 Uhr) befinden sich 47 Leute in Spitalpflege, 4 davon auf der Intensivstation.

11:41 Uhr

Die Kernser Pasta-Produktion hat sich im März 2020 verdoppelt 
(dvm) Die aktuelle Situation ist aufgrund der Coronokrise auch beim Schweizer Traditionsunternehmen Pasta Röthlin AG ausserordentlich. Mit zusätzlichen Produktionszeiten an den Wochenenden wird die gestiegene Nachfrage befriedigt, wie es in einer Mitteilung heisst. Gut 250 Tonnen Pasta wurden im März 2020 produziert – doppelt soviel wie normal.

Teigwaren seien ein wichtiges Grundnahrungsmittel, weshalb der Kauf von Pasta in den letzten Wochen stark zugenommen habe: «Wir spüren vor allem eine gestiegene Nachfrage bei Teigwaren aus Urdinkel und Bio-Dinkel, welche wir primär im Detailhandel verkaufen», so Bruno Höltschi, der Geschäftsführer der Pasta Röthlin AG in Kerns. Um diesem überdurchschnittlichen Interesse nachzukommen, seien besonders die Mitarbeitenden in der Produktion und Packerei stark gefordert. Zudem seien zusätzliche helfende Hände nötig, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. 

In der aktuellen Situation komme dem Unternehmen entgegen, dass die meisten Rohwaren von Schweizer Lieferanten bezogen werden. UrDinkel und alle Freilandeier, welche zu Kernser Pasta verarbeitet werden, stammen aus Schweizer Produktion. «Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit des Landes, und dies selbst dann, wenn die Logistikketten und der Transport über die Grenzen schwieriger werden», so Bruno Hötschi. Der Obwaldner Betrieb rechnet mit einem Rückgang des Absatzes, sobald sich die aktuelle Lage wieder normalisiert. 

11:06 Uhr

Nidwaldner Führungsstab stellt der Bevölkerung ein gutes Zeugnis aus
(dvm) Die Ostertage sind aus Sicht des kantonalen Führungsstabs mehrheitlich ruhig verlaufen. Nur vereinzelt musste die Kantonspolizei wegen den Corona- Verhaltensregeln Aufklärungsarbeit leisten, wie es in einer Mitteilung heisst. Gebüsst wurde niemand.

Die Kantonspolizei Nidwalden zieht ein positives Fazit zum Osterwochenende. «Trotz sommerlichem Wetter und vielen Ausflüglern sind die Corona-Verhaltensregeln in Nidwalden zum grössten Teil gut eingehalten worden», so Dario Habermacher, Leiter Kommandodienste und Mitglied des kantonalen Führungsstabs. Die Polizei habe an Stellen mit erfahrungsgemäss hohen Besucherfrequenzen täglich Kontrollen durchgeführt. Sanktionen hätten keine ausgesprochen werden müssen. «Die Betroffenen haben viel Verständnis gezeigt und unseren Anweisungen Folge geleistet», so Habermacher weiter.

«Es ist uns bewusst, dass die Leute wieder zur Normalität zurückkehren möchten, vor allem in Zeiten von schönem Wetter und Ferien. Dafür ist es im Moment aber leider noch zu früh», so Ruedi Wyrsch, Co-Leiter des kantonalen Führungsstabs. Die anhaltende Pandemie erfordere nach wie vor sehr viel Disziplin.

10:03 Uhr

Der Bibliotheksverband Region Luzern liefert Medien nach Hause
(dvm) Seit Ostern können sich die Kundinnen und Kunden des Bibliotheksverbands Region Luzern (BVL) Medien nach Hause liefern lassen. Bestellungen sind über ein Onlineformular oder telefonisch möglich. Für den Preis von zehn Franken können bis zu fünf Medien bestellt werden. Der Velokurier Luzern übernimmt die Auslieferung. Für Personen, die nicht in einer BVL-Gemeinde wohnen, kostet der Service zwei Franken mehr. Die Lieferung erfolgt über den Velokurier Luzern und in gewissen Fällen per Post.

Zudem wurde auch das elektronische Angebot des BVL ausgebaut. Während der Corona-Krise ist für alle Kundinnen und Kunden das Portal Filmfriend freigeschaltet. Personen mit Kombi-, Test- oder Online-Abo haben zudem Zugang auf die E-Book-Plattformen DibiZentral und Overdrive sowie auf die Naxos Music Library

09:04 Uhr

Der Leiter der Musikschule Hochdorf über die Folgen von Corona
(stp) Die Musikschule Hochdorf verschiebt die Feier zum 50. Geburtstag, sieht in der Coronakrise aber auch eine Chance. «Gewisse Lehrpersonen haben regelrecht Feuer gefangen», sagt etwa Renato Belleri, Leiter der Musikschule in Hochdorf.

08:26 Uhr

Mietzinsreduktion wegen Corona? Luzerner Anwälte legen sich für Beizer ins Zeug
(hor)
Wegen des Shutdowns hoffen viele Gastronomen zwecks Überleben auf Mietreduktionen. Eine Luzerner Anwaltskanzlei hat für einen Mandanten den Fall durchgespielt – ein Lösungsansatz vielleicht auch für andere.

Der Luzerner Hauseigentümerverband (HEV) nahm später aus der Sicht der Vermieter zur Forderung nach Erlass von Mietzinsen für geschlossene Geschäftslokalitäten Stellung. Man weise darauf hin, dass die Kosten für die Vermieter weiterlaufen und manche Vermieter auf Mietzinseinnahmen angewiesen seien. Das Gebot der Stunde heisse aber «pragmatisch und individuell miteinander aushandeln».

Die letzten Meldungen vom Montag, 13. April

19:45 Uhr

Drohnenaufnahmen zeigen menschenleeres Luzern
(stp) Die meisten der Schweizer Strassen sind aufgrund des Coronavirus wie leergefegt. Auch in Luzern ist dies nicht anders, wie ein Video mit Drohnenaufnahmen von Martin Schumacher und Elmar Bossard zeigt.

19:01 Uhr

BAG-Massnahmen an Ostern im Stresstest
(stp) Wie hat sich die Zentralschweizer Bevölkerung an Ostern an die Massnahmen des Bundes gehalten? Die Luzerner, Urner, Zuger und Schwyzer Behörden ziehen Bilanz.

07:16 Uhr
«Alles wird gut»: Unsere Bundesrätinnen und Bundesräte als Schoggihasen.

«Alles wird gut»: Unsere Bundesrätinnen und Bundesräte als Schoggihasen.

Bild: PD

Bachmann macht Schoggi-Bundesräte
(bam) Die Luzerner Confiserie Bachmann hat dem Bundesrat als Dank für den grossen Einsatz der vergangenen Wochen Osterhasen geschickt. Alle Bundesräte erhielten einen Osterhasen mit ihrem Gesicht drauf. Die Schoggi-Bundesräte sind nur als Geschenk an die Regierung gedacht, es gibt sie nicht zu kaufen. Dies obwohl die Nachfrage da gewesen wäre. «Wir wollen aus ethischen Gründen mit dieser Krise kein Geld machen», sagt der Geschäftsführer und gelernte Chocolatier, Raphael Bachmann, auf Anfrage. Das Ziel sei gewesen, in dieser schwierigen Zeit ein positives Zeichen zu setzen.

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