Zentralschweizer Coronanews vom 30. und 31. März

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze:

Die Meldungen vom 31. März

22:54 Uhr

Material für den Fernunterricht in Englisch und Französisch
(haz) Die Pädagogische Hochschule stellt neu Materialien und Links zum Unterricht auf Primarschulstufe bereit. Die Seite www.fremdsprachen.phzg.ch bietet für eine umfassende Sammlung passender Links für Lehrpersonen, Arbeitsblätter und von der PH Zug produzierte Kurzvideos, mit welchen die Lernenden Vokabeln hören und nachsprechen können,

21:50 Uhr

Hilfe für Zuger Sportvereine
(mua) Die momentane Krise betrifft auch Sportvereine. Vereine, Verbände oder andere im Sport in Zug tätige Nonprofit-Organisationen können Soforthilfe beantragen. Das Formular ist auf der kantonalen Website des Amts für Sport aufgeschaltet. 

20:15 Uhr

Seebad Baldegg gesperrt
(rem) Das Seebad Baldegg ist ab sofort bis zum 19. April gesperrt. Trotz des zu erwartenden schöneren Wetters sei bezüglich Versammlungsverbot und den BAG-Empfehlungen noch kein Nachlassen angezeigt, teilt die Gemeinde Hochdorf mit. 

19:52 Uhr

Virtuelle Selbsthilfegruppen
(rem) In Luzern, Obwalden und Nidwalden gibt es seit dieser Woche virtuelle Selbsthilfegruppen. Dabei geht es nicht um Beratung oder um die Beantwortung medizinischer Fragestellungen, sondern um den Erfahrungsaustausch mittels Videokonferenz zu folgenden Themen: Angehörige von chronisch kranken Personen und Risikogruppen, Alltag gestalten während der Corona-Pandemie, Isolation und Einsamkeit in Zeiten der Corona-Krise. Angst vor dem Corona-Virus, als Angehörige psychisch kranke Menschen durch die Corona-Pandemie begleiten. Mehr dazu unter www.selbsthilfeschweiz.ch/corona

19:25 Uhr

Fernunterricht in Baar läuft gut
(rem) Vertreter der Baarer Schulen geben Auskunft darüber, wie der Fernunterricht derzeit abläuft. Die erste Bilanz fällt positiv aus. Mehr dazu lesen Sie hier

18:32 Uhr

Unterricht abgesagt: Studenten stehen in der Praxis im Einsatz
(rem) 70 Studierende in Ob- und Nidwalden stehen wegen des Coronavirus für zusätzliche Praxiseinsätze zur Verfügung. Mehr dazu lesen Sie hier

18:12 Uhr

Schwyz wählt am 17. Mai
(rem) Der zweite Wahlgang für die Regierungsratswahlen im Kanton Schwyz findet am 17. Mai statt – Corona hin oder her. Auch Parteien, Bezirke und Gemeinden haben sich für den 17. Mai ausgesprochen. Abgestimmt werden kann nur per Brief. Die Urnen am Abstimmungssonntag bleiben geschlossen. Mehr dazu lesen Sie hier

16:50 Uhr

Die zwei wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz in Luzern:

(mwa) Bundesrat Alain Berset: «Wir müssen Ausdauer zeigen, alle miteinander. Ich sage das insbesondere, weil ich weiss, dass wir bald Anfang April haben, dass schönes Wetter sein wird. Man hat Lust, draussen zu sein. Aber dieses Jahr wird der April ein anderer April sein als in früheren Jahren. Es ist illusorisch zu denken, dass wir am 20. April zur Normalität zurück kehren. Was genau passiert, lässt sich jetzt aber noch nicht sagen.»
Daniel Koch, Bundesamt für Gesundheit: «Ich wage es nicht, eine Prognose zu machen. Aber wir gehen davon aus, dass irgendwann im Frühsommer diese Welle vorbei sein wird.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier

Die Medienkonferenz zum Nachschauen:

Die Medienkonferenz zum Nachlesen:

16:42 Uhr

15 bis 20 Tests pro Tag
Im Drive-In in Luzern werden pro Tag rund 15 bis 20 Tests durchgeführt. Dies erklärt Guido Graf, der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor. Im gesamten Kanton seien es über alle Testvarianten hinweg total rund 100. Mit den Zahlen aus Luzern endet die Pressekonferenz. Die Gäste müssen zurück nach Bern.

Bundesrat Alain Berset (rechts) und BAG-Experte Daniel Koch bei einem Besuch im Drive-In-Testcenter in Luzern.

Bundesrat Alain Berset (rechts) und BAG-Experte Daniel Koch bei einem Besuch im Drive-In-Testcenter in Luzern.

Bild: Peter Klaunzer / Keystone
16:41 Uhr

Ist das Drive-In ein Vorbild für andere Kantone?
Koch: "Neue Ansätze können ein Beispiel sein für andere Kantone, die Voraussetzungen sind jedoch kantonal sehr verschieden. Es gibt nicht eine Lösung für alle. Die Kantone tauschen sich untereinander und mit uns regelmässig aus. In einer Telefonkonferenz, die übrigens jetzt gerade stattfindet.

16:41 Uhr

Vorbild Schweden?
In Schweden sind beispielsweise Restaurants noch geöffnet, man darf sich treffen. Schweden appelliere noch mehr an die Eigenverantwortung, so eine Journalistin. Wäre dies eine Option für die Schweiz? Berset sagt, man vergleiche immer, was andere Länder machen würden und er glaube, dass die Schweiz generell einen ähnlichen Ansatz habe wie Schweden. Man entscheide aber immer situativ für die aktuelle Lage.

16:38 Uhr

Grenzschutz verschärfen?
Berset: "Es kommen auch viele Leute über die Grenze, im Tessin, in der Romandie, die auch im Gesundheitswesen in der Schweiz arbeiten. Wir sind dankbar, dass die kommen. Auch die Versorgung muss sicher gestellt sein. Dies noch zu verschärfen ist beinahe nicht möglich. Aber wir beobachten dies natürlich."

16:37 Uhr

Isolation der besonders gefährdeten Gruppen?
Der Bundesrat appelliere an die Selbstverantwortung der Menschen, so Berset. "Wir versuchen das sehr schweizerisch zu lösen, ohne Verbot." Für die Schweiz habe man schon viel verboten, beispielsweise Veranstaltungen, Treffen von mehr als fünf Personen. "Wir werden dies aber gut beobachten. Die nächsten Tage und Wochen machen uns schon Sorgen. Es braucht eine konsequente Umsetzung."

16:34 Uhr

Wann öffnen die Schulen in Luzern wieder?
Berset: Das lässt sich nicht sagen. Die Massnahmen lassen sich aber ständig anpassen oder ändern. So schnell wie es möglich und der Gesundheit zuträglich ist, werden die Schulen wieder öffnen.

16:31 Uhr

Schutzmaskenpflicht für alle? 
Koch: "Die Schutzmaskenpflicht löst das Problem nicht." Eine Maske zu tragen mache etwa zu Hause Sinn, wenn ein Familienmitglied angesteckt wurde. Dass alle Masken tragen würden, sei nicht sinnvoll.

16:30 Uhr

Normalität am 20. April ist "illusorisch"
Berset: "Es ist illusorisch zu denken, dass wir am 20. April zur Normalität zurück kehren. Was genau passiert, lässt sich jetzt aber noch nicht sagen".

16:28 Uhr

Berset: "Auch wenn die epidemische Welle abflachen wird, wird es noch Menschen geben, die geschützt werden müssen. Natürliche wollen wir die Massnahmen nicht unnötig lange aufrecht erhalten und der Wirtschaft schaden. Doch im Zentrum steht der Schutz der Gesundheit für die gesamte Bevölkerung".

16:26 Uhr

Daniel Koch: Beruhigung hoffentlich im frühen Sommer
Koch: "Gerade in einem Kanton mit der Stadt Luzern, in dem der Tourismus eine grosse Rolle spielt, will man natürlich wissen, wie lange die Situation anhält." Er wage aber keine genaue Prognose, bis wann dies der Fall sei. Man hoffe, dass sich die Situation im frühen Sommer beruhige. Man müsse sich schnell und flexibel anpassen können, das Testzentrum in Luzern sei ein gutes Beispiel dafür.

16:24 Uhr

Wie lange wird die Krise dauern?
Vieles sei bei diesem Virus ungewiss, so Berset. Die Fälle würden steigen, das sei messbar. Man wisse, dass dies wohl bis in den April hinein anhalte. Was danach komme, müsse man vorweg nehmen. Es werde aber wohl nicht nur Tage oder Wochen dauern.

16:21 Uhr

Berset: "Es wird ein anderer April als sonst"
"Es ist schönes Wetter und man will nach draussen gehen. Aber es wird ein anderer April als sonst. Auch wenn es so aussieht, dass es momentan unter Kontrolle ist, es ist wichtig, die Massnahmen aufrecht zu erhalten."

16:20 Uhr

Innovationskraft im Föderalismus
"Wir sehen, dass in unserem föderalistischen System auch eine Innovationskraft besteht. Sie erlaubt uns, in den Spitälern und Gesundheitszentren die notwendigen Plätze zu schaffen." Dahingehend habe ihn auch Luzern beeindruckt.

16:18 Uhr

Bersets Appell
Der Bundesrat appelliert erneut daran, die Bestimmungen hinsichtlich des Abstandes und der Hygiene einzuhalten. Berset betont: "Es wird noch dauern. Es ist wichtig, dass wir uns darauf einstellen." Wir brauchen jetzt die Solidarität aller, der ganzen Gesellschaft. Die Schweiz funktioniert langsamer als sonst, aber sie funktioniert noch."

16:15 Uhr

Berset: "Die ausserordentliche Lage bedeutet, dass es schnelle Entscheidungen durch den Bundesrat braucht. Das Virus gibt das Tempo vor. Aber wir pflegen den Austausch mit den Kantonen." Er habe sich eine Vorstellung von der Arbeit des kantonalen Führungsstabes machen können und das Drive-In-Testcenter besucht. Es sei für ihn wichtig gewesen, dies persönlich zu sehen.

16:14 Uhr

Nun spricht Alain Berset. "Herzlichen Dank, dass es möglich war, dies so kurzfristig zu organisieren."

16:13 Uhr

Guido Graf, Gesundheits- und Sozialdirektor von Luzern
"Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Leistungserbringern in dieser schwierigen Situation funktioniert." Damit spricht er von den verschiedenen Spitälern, die nun zusammenarbeiten, nebst dem Luzerner Kantonsspital und der Hirslandenklinik etwa auch das Paraplegiker Zentrum Nottwil.

16:11 Uhr

Winiker: "Danke für die Verantwortung"
Dass Berset nun in Luzern sei, zeige dass der Föderalismus in der Schweiz funktioniere, sagt der Luzerner Regierungspräsident Paul Winiker. Denn auch die Kantone hätten schnell reagiert und sich angepasst. Nun sei man bestrebt, dass die wirtschaftliche und medizinische Unterstützung andauere. "Danke für die Verantwortung, die der Bundesrat wahrnimmt."

16:09 Uhr

Winiker dankt Berset und Koch
Der Luzerner Paul Winiker erhält das Wort und dankt Berset und Koch für das Kommen und den Besuch beim kantonalen Führungsstab Luzern. "Wir haben in Luzern bisher ein bisschen Glück gehabt", so Winiker. Die Lage sei nicht so schlimm wie anderswo.

16:07 Uhr

Lukas Gresch-Brunner begrüsst die Anwesenden und heisst Bundesrat Alain Berset zu seinem "überraschenden Besuch" willkommen, ebenso Daniel Koch.

Die Pressekonferenz in der Messe Luzern beginnt. Bundesrat Alain Berset (EDI) Daniel Koch (BAG), der Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker und der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf sind eingetroffen. Begleitet werden sie von Lukas Gresch-Brunner, Staatsschreiber des Kantons Luzern. Es tickert: Sandra Peter. 

15:40 Uhr

So funktioniert der erste Drive-In-Test der Schweiz in Luzern

15:08 Uhr

Update aus dem Kanton Uri
(pd) Aktuell verzeichnet der Kanton Uri 57 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Neun Personen davon sind hospitalisiert. Elf Personen durften als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

In den vergangenen Tagen sind beim Kantonalen Führungsstab Anfragen von Privatpersonen und Unternehmen eingegangen, ob Hygienematerial (Masken, Schutzanzüge etc.) bezogen werden könne. Dies ist aktuell nicht möglich, da die gegenwärtig vorrätigen Bestände knapp sind.

14:49 Uhr

Isolation im Emmenfeld wird schrittweise aufgehoben
(pd) Die Betagtenzentren Emmen AG konnte nach der Bestätigung von ersten Coronafällen am 23. März eine Ausbreitung des Virus innerhalb des Emmenfeld Betagtenzentrums bisher erfolgreich verhindern. Aufgrund der Entwicklungen wird die Isolation der gesamten Abteilung geplant schrittweise aufgehoben. Bei den Bewohnenden kehrt somit ein Teil des Alltags zurück. Aktuelle Informationen finden sich unter www.bzeag.ch.

14:20 Uhr

Kantonsbibliothek Obwalden mit neuen Angeboten
(jwe) Die Kantonsbibliothek Obwalden reagiert auf die Schliessung. Um die Obwaldner Bevölkerung dennoch mit Medien versorgen zu können, werden per sofort zwei neue Angebote lanciert: Postversand und kostenlose Nutzung des E-Medienangebots während der Corona-Schliessung. Hier gibt's mehr Informationen zum Angebot: Zusatzangebote Kantonsbibliothek Obwalden

14:04 Uhr

Zuger Gesundheitsbehörden halten Kontakt zu jedem Corona-Infizierten
(mua) Die Gesundheitsbehörden nehmen seit dem ersten Fall Kontakt zu allen Personen auf, welche engen Kontakt zu Infizierten hatten. Die Regierungsräte wenden sich per Video im Laufe der kommenden zwei Wochen an die Bevölkerung. Hier geht's zum Artikel. 

13:52 Uhr

375 Fälle in Luzern
(rem) Im Kanton Luzern gibt es 375 bestätigte Coronafälle (Stand 31. März, 11 Uhr). Dies teilt der Kanton mit. Sieben Personen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Weitere Infos: www.lu.ch/coronavirus.

12:45 Uhr

Zentralschweizer Filmstream gratis 30 Tage
(pd) Der Zentralschweizer Film kommt ab dem 1. April in die heimische Stube. Auf Initiative des Vereins «Film Zentralschweiz» bieten 30 Zentralschweizer Filmschaffende ihre Filme auf filmstream.ch während 30 Tagen online und gratis zum Streaming an. Mehr Infos gibt es auch auf filmzentralschweiz.ch. Mehr dazu lesen Sie hier

11:04 Uhr

Der Zivilschutz hilft mit
(pd) Aktuell leisten im Kanton Luzern rund 90 Zivilschützer wertvolle Arbeit in der Bewältigung der Corona-Krise. Neben der kantonalen Zivilschutzformation sind drei weitere Teams im Einsatz. Zugleich finden interne Schulungen statt, um für weitere anstehende Arbeiten gerüstet zu sein.

Hier geht's zu unserer Reportage.

Zivilschützer der ZSO Pilatus betreiben das Drive-In-Testzentrum bei der Messe Luzern.

Zivilschützer der ZSO Pilatus betreiben das Drive-In-Testzentrum bei der Messe Luzern.

PD
Angehörige der kantonalen Zivilschutzformation bei der Schleuse im Ausbildungszentrum Sempach.

Angehörige der kantonalen Zivilschutzformation bei der Schleuse im Ausbildungszentrum Sempach.

PD
09:42 Uhr

Schweizer in Neuseeland weiter blockiert
(cgl) Rund 1100 Schweizer sind in Neuseeland gestrandet. «Einige dieser Touristen befinden sich in schwierigen Situationen und brauchen Unterstützung», teilt das Aussendepartement EDA auf Anfrage mit. Die Touristen könnten sich an die EDA-Helpline wenden und würden im Rahmen des konsularischen Schutzes von den Auslandvertretungen unterstützt. Eine koordinierte Rückholaktion aus Neuseeland sei derzeit nicht möglich, so das EDA weiter. «Die neuseeländische Regierung hat Sonderflüge bis auf weiteres ausgesetzt.» Die Schweiz und weitere Länder stehen mit den Behörden in Kontakt, um diese Einschränkung aufzuheben.

Zentralschweizer in Neuseeland erzählen – hier geht's zum Artikel.

08:01 Uhr

Bundesrat Berset in Luzern
(jwe) Heute erwartet Luzern hohen Besuch: Bundesrat Alain Berset informiert sich heute in Luzern über die Tätigkeit des Kantonalen Führungsstabes und das Corona-Testzentrum auf der Luzerner Allmend. Mit dabei ist auch Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt. 

Nach dem Besuch findet ab 15.45 Uhr eine Medienkonferenz statt zusammen mit dem Luzerner Regierungsratspräsidenten Paul Winiker und Regierungsrat Guido Graf.

07:45 Uhr

Uri im Ausnahmezustand
(jwe) Der Journalist Christof Hirtler hat die Coronakrise in Uri mit Notizblock und Kamera dokumentiert. Hier geht's zum Artikel inkl. Bildergalerie.

07:22 Uhr

Fit und ausgeglichen durch die Krise
(jwe) Sportanbieter müssen derzeit erfinderisch sein. Sie setzen um, was Youtube-Channels schon lange propagieren: Live-Onlinekurse. Hier geht's zum Artikel.

Die Meldungen vom 30. März

19:39 Uhr

«Emmen lacht» verschoben
(rem) «Emmen lacht» findet nicht wie geplant vom 13. bis 16. Mai statt. Deshalb wird das Festival in den Herbst verschoben. Die Daten: Hazel Brugger (29. Oktober), Massimo Rocchi (30. Oktober), Swiss Comedy Night (31. Oktober), Oropax (6. Mai 2021). Weitere Infos unter emmenlacht.ch

17:55 Uhr

Chauffeure dürfen keine Fahrgäste abweisen: Trotz Social Distancing ist das Postauto ins Eigenthal proppenvoll
(stp) Auch wenn der öffentliche Verkehr derzeit 80 Prozent weniger Fahrgäste verzeichnet, kommt es immer wieder zu vollen Bussen und Postautos.

17:49 Uhr

Ungenügende Abstände: Ein einzelnes Unternehmen auf einer Baustelle musste die Arbeit einstellen
(dvm) Die Kantonale Industrie- und Gewerbeaufsicht (KIGA) vom Amt für Wirtschaft, Arbeit und Soziales (WAS) des Kantons Luzern musste aufgrund einer Vollzugsmeldung der Suva am Montag eine Einstellung der Arbeit verfügen. Ein einzelnes Unternehmen auf einer Baustelle im Kanton Luzern musste die Arbeit einstellen, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der Kontrolle durch die Suva wurde festgestellt, dass bei einem einzelnen Unternehmen auf einer Baustelle im Kanton Luzern die Abstandsregeln von zwei Metern beim Arbeiten nicht eingehalten worden sind. Die Firma musste gemäss dem Entscheid der KIGA per sofort die Tätigkeiten auf der Baustelle einstellen. Das Unternehmen kann die Arbeit wieder aufnehmen, wenn es die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus einhalten kann. Alle anderen Unternehmungen auf der gleichen Baustelle hielten sich an die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus. 

17:31 Uhr

Nidwaldner Psychologin hilft Paaren in der Coronakrise
Felizitas Ambauen aus Fürigen ist Psycho- und Paartherapeutin. Während der Coronakrise geht sie neue Wege und nutzt dabei das Internet. Unter anderem gibt sie in Youtubevideos und Podcasts Tipps für Pärchen während der Coronakrise. Hier gehts zum ganzen Artikel.

17:26 Uhr

Die Nidwaldner Kantonalbank muss 1500 Bratchäsli loswerden
Die Partizipantenversammlung der Nidwaldner Kantonalbank (NKB) wurde bereits abgesagt. Damit die Teilnehmer nicht auf das Bratchäsli verzichten müssen, das dort jeweils verschenkt wird, hatte die NKB die Teilnehmer aufgerufen, das Bratchäsli Anfang April beim Hauptsitz der Bank in Stans abzuholen. Daraus wird nun aber auch nichts – der Bund rät, nur bei dringenden Angelegenheiten das Haus zu verlassen. Nun werden die bereits produzierten Bratchäsli (rund 1500 Stück) an die unzähligen Helferinnen und Helfern im Gesundheitswesen verschenkt.

17:18 Uhr

Luzerner Kirchen feiern ökumenischen Ostergottesdienst im Fernsehen
(sda) Die drei Luzerner Landeskirchen feiern an Karfreitag und an Ostern einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst, der auf dem regionalen Privatfernsehsender Tele1 übertragen wird. Grund dafür ist das wegen der Corona-Pandemie herrschende Versammlungsverbot. An Karfreitag gedenken die Christen dem Sterben von Jesus am Kreuz, an Ostern der Auferstehung. Wie die Reformierte Kirche Luzern am Montag mitteilte, sollen an beiden Tagen möglichst viele Zugang zu einem Gottesdienst erhalten, dies trotz der Einschränkungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat. Übertragen werden die Gottesdienste am 10. und 12. April jeweils um 10 Uhr auf Tele1. Gestaltet werden sie von der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Luzern, der Christkatholischen Kirchgemeinde, der Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Luzern sowie dem Bischofsvikariat St. Viktor des Bistums Basels. Auch Gottesdienste im Fernsehen oder Internet spendeten Trost, wird in der Mitteilung der reformierte Pfarrer Ulf Becker zitiert. Dies sei besonders in Krisenzeiten nötig.

17:00 Uhr

«Swipping»: Lokales Online Shopping
(rai) Auf der Online-Plattform «Swipping» können Unternehmen ihre eigenen Online-Shops eröffnen. Die Online-Shops sollen lokalen Betrieben einen alternativen Verkaufskanal bieten. Der Online-Shop kann auch nach der Coronakrise beibehalten werden. Mehr Informationen auf: www.swipping.ch/.

16:33 Uhr

53 Urner Corona-Patienten bekannt 
(zf)
Der Kantonale Führungsstab Uri (Kafur) hat sich am Montag erneut zum Lagerapport getroffen. «Aktuell verzeichnet der Kanton Uri 53 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. 7 Personen davon sind hospitalisiert. 9 Personen durften als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden», heisst es in einer Mitteilung. Die Zahl offizieller Fälle ist somit seit dem Vortag um 3 angewachsen.

16:24 Uhr

Gipfeli zum Zmorge und Gugelhupf zum Zvieri
Ein Brief erzählt aus dem Alltag eines Kindes:

Diese Zeichnungen haben wir in unserer selbstgewählten «Quarantäne» von unseren Enkeln erhalten. Wir haben uns segr gefreut. Wir vermissen sie sehr.
9 Bilder
Ein Brief kam unerwartet mit diesen schönen Zeichnungen von unserem Enkel Leano 6 Jahre.  Wir hatten riesige Freude. Dankeschön Nonna und Nonno
Viele positive Gedanken an die Grosseltern...
... von Annika. Sie möchte wissen, wie es ihnen geht.
Herzen fürs Grosi hat Laura gezeichnet.
Janis vermisst sein «Urgroseli» – die Schule hingegen nicht.
Diesen Brief hat Dustin seinen Schulkameraden geschrieben.
Diesen Brief hat eine Leserin von ihrem 6-jährigen Grosskind erhalten.

Diese Zeichnungen haben wir in unserer selbstgewählten «Quarantäne» von unseren Enkeln erhalten. Wir haben uns segr gefreut. Wir vermissen sie sehr.

Bild: Margrit Biese

Haben auch Sie Post von Ihren Freunden, Kindern, Enkelkindern oder Nachbarn erhalten und möchten die Freude darüber mit weiteren Menschen teilen? Dann schicken Sie uns doch ein Bild von der Zeichnung oder dem Brief an online@luzernerzeitung.ch.

15:50 Uhr

Coaching Krisenbewältigung für KMU durch «zentralschweiz innovativ»
(rai) Die Zentralschweizer Kantone unterstützen die Ausweitung des Coaching-Programms zur Krisenbewältigung für kleine und mittlere Betriebe während der Coronakrise, wie ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz mitteilt. Kostenlose Beratungen sollen KMU zu neuen Innovationen verhelfen, damit sie die Coronakrise überstehen und längerfristig marktfähig bleiben.

15:32 Uhr

FCL-Spieler Tsiy Ndenge erzählt, wie er den Corona-Alltag erlebt
(rai) Kein Mannschaftstraining mehr und die Familie lebt in Deutschland: Tsiy Ndeng (22), Mittelfeldspieler beim FC Luzern, erzählt von seinem Alltag und vom Zusammenhalt seiner Mannschaft in diesen Zeiten des Coronavirus.

14:52 Uhr

Nidwalden hat in der Zentralschweiz am meisten Ansteckungen pro Einwohner
(rem) Nach wie vor am meisten Ansteckungen pro 100'000 Einwohner in der Zentralschweiz hat der Kanton Nidwalden (143,4), vor den Kantonen Uri (123,5), Obwalden (89,8), Luzern (84,7), Schwyz (80,4) und Zug (61.1). Schweizweit am meisten Ansteckungen pro 100'000 Ansteckungen hat das Tessin (561,3), wie den neusten Zahlen des Bundesamt fürs Gesundheit zu entnehmen ist.

14:45 Uhr

Luzern: Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus
(rai) Wie die Staatskanzlei mitteilt sind drei weitere Personen, die am Coronavirus erkrankten, verstorben. Es handelt sich dabei um ältere Personen, die unter einer Vorerkrankung litten. Somit gibt es im Kanton Luzern bislang total sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Coronavirus zu beklagen. Insgesamt gibt es 351 bestätigte Fälle (Stand 30. März, 11 Uhr). 

14:36 Uhr
Catharina Engel, Kindergartenlehrerin in Ebikon

Catharina Engel, Kindergartenlehrerin in Ebikon

Bild: PD

Ebikoner Kindergartenlehrerin erzählt vom Corona-Alltag
(rai) Catharina Engel: «Was ich momentan am meisten an meinem Beruf als Kindergartenlehrerin vermisse ist das Lachen, Spielen und Entdecken mit den Kindern, am liebsten draussen.» Die 24-Jährige erzählt vom Kindergarten, der nun im Homeoffice, anstelle draussen in der Natur stattfindet. Hier gehts zum ganzen Porträt.

14:19 Uhr

Zentralschweizer sitzen in Neuseeland fest
(rai) Über 1100 Schweizer sitzen in Neuseeland fest. Darunter eine Obwaldnerin und ein frisch vermähltes Luzerner Ehepaar. Die beiden haben Mitte März spontan in Neuseeland geheiratet und wollten schon bald nach Hawaii weiterreisen: «Stattdessen verbringen wir unsere Flitterwochen nun im Stillstand», führen sie lachend aus. Mehr dazu erfahren Sie hier.

11:43 Uhr

Luzerner Polizei muss wegen Corona-Anrufen vermehrt ausrücken
Über 100 Personen haben vergangenes Wochenende die Luzerner Polizei darauf hingewiesen, dass im öffentlichen Raum die Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit (BAG) nicht eingehalten würden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

10:51 Uhr

«Emmen lacht» auf 29. bis 31. Oktober verschoben

Hazel Brugger wird voraussichtlich am 29. Oktober im Le Théâtre auftreten.

Hazel Brugger wird voraussichtlich am 29. Oktober im Le Théâtre auftreten.

Bild: Peter Hauser

(zim) Aufgrund der Coronakrise kann «Emmen lacht» im «Le Théâtre» in Emmen nicht wie geplant vom 13. bis 16. Mai durchgeführt werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Comedy Tage im Herbst alle wieder zusammen lachen können. Der Vorverkauf für die neuen Daten ist bereits angelaufen: Hazel Brugger (29. Oktober), Massimo Rocchi (30. Oktober), Swiss Comedy Night (31. Oktober).

10:38 Uhr

Öffentliche Auflage des Gesamtsystems Bypass Luzern verschoben
(zim) Die öffentliche Auflage des Projekts Gesamtsystem Bypass Luzern war ab dem 20. April 2020 geplant. Aufgrund der ausserordentlichen Situation mit dem Coronavirus hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) entschieden, alle öffentlichen Planauflagen auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Damit verschiebt sich laut einer Meldung des Uvek auch die Projektauflage des Gesamtsystems Bypass.

10:16 Uhr

Reformierte Kirche fasst «solidarische Angebote» im Web zusammen
(zim) Das kirchliche Leben in den Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinden des Kantons Luzern findet aufgrund der Coronavirus-Schutzmassnahmen auf anderen Wegen als bisher statt. Telefonische Seelsorge, digitale Gottesdienste, Hilfsdienste und weitere solidarische Angebote sind neu als Übersicht finden Sie hier. Über Ostern werden Gottesdienste zusammen mit der Römisch-katholischen und der Christka-tholischen Kirche im regionalen Fernsehen ausgestrahlt.

10:00 Uhr

Hergiswil b. W.: Unterstützung für besonders gefährdete Personen
(zim) In Hergiswil bei Willisau können sich Personen, die einer Risikogruppe angehören oder speziell gefährdet sind, bei der Gemeindeverwaltung, Telefon 041 979 80 80 melden. Die Gemeinde bietet Unterstützung und Hilfe bei der Bewältigung des Alltags an. Zudem bieten die Lebensmittelläden einen Hauslieferdienst an, falls dies in der Nachbarschaft nicht anderes lösbar ist.  

9.10 Uhr

Immer mehr Firmen passen Prognosen und Dividendenausschüttungen an
(zim) Die Gewinnwarnungen und Dividendenkürzungen Zentralschweizer Firmen wegen dem Coronavirus häufen sich. Nachdem der Surseer Wäschehersteller Calida am Donnerstag die Prognose für 2020 gekippt und die geplante Dividende gestrichen hat, folgten am nächsten Tag der Ebikoner Lifthersteller Schindler und der Zuger Stromzählerhersteller Landis+Gyr mit negativen Botschaften.

8:57 Uhr

Kanton Uri: Zahl von Corona-Fällen auf 50 angestiegen
(zim) Wie der Kantonale Führungsstab von Uri (Kafur) mitteilt, ist die Zahl der Infizierten erneut gestiegen. Am Sonntag verzeichnete der Kanton Uri 50 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Am Freitag waren es 38. am Samstag 48. Sieben Personen davon sind hospitalisiert. Drei Personen durften als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

8:42 Uhr

Was passiert in Nid- und Obwalden mit den Mauritätsprüfungen?
(zim) 58 Maturanden in Sarnen, 22 in Engelberg und 76 in Stans stehen in diesen Tagen zwischen Hoffen und Bangen. Denn für sie würden üblicherweise Ende Mai die Maturitätsprüfungen beginnen, bis Mitte Juni wäre die Prüfungsphase beendet. Die Frage ist nur, wie die Maturanden zu ihrer Maturität kommen sollen, wie in diesem Jahr Prüfungen gehandhabt werden können. Mehr dazu lesen sie hier.

8:25 Uhr

(zim) Das Luzerner Stimmvolk hat trotz Coronakrise gewählt. Die Resultate werden gemäss Angaben der Stadt Luzern voraussichtlich wie folgt vorliegen:  Montag, 30. März, um zirka 14 Uhr die Wahlresultate Stadtrat und Stadtpräsidium und am Dienstag, 31. März, nachmittags die Wahlresultate Grosser Stadtrat.

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