Da wird geklotzt, dort gegeizt

Küs(s)nacht: Man schreibt sie fast gleich, Küssnacht am Rigi hat lediglich ein «s» mehr. Beide Orte haben viel Gemeinsames, nicht nur den Namen, auch ein Strassenprojekt.

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Der historische Dorfkern von Küssnacht soll vom Durchgangsverkehr befreit werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der historische Dorfkern von Küssnacht soll vom Durchgangsverkehr befreit werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Knappe 13 000 Einwohner zählt Küsnacht an der Goldküste des Zürichsees. Etwas mehr als 12 300 sind es an der goldenen Rigilandschaft. Wie der «Tagi online» jetzt herausgefunden hat, gibt es viele Gemeinsamkeiten unter diesen beiden Gemeinden. Da wären beispielsweise die Steuern, in beiden Gemeinden sehr tief. Die politische Ausrichtung im Gemeinde- beziehungsweise Bezirksrat, seit Jahren typisch liberal ausgerichtet. Und jetzt kommt der Hammer: Beide Gemeinden sind in ihren Zentren von einem massiven Verkehrsaufkommen geplagt. Der Durchgangsverkehr sei kaum mehr auszuhalten, attestiert im schwyzerischen Küssnacht Carole Mayor.

42,5 oder 270 Millionen Franken

Um vorerst doch noch bei einer Gemeinsamkeit zu bleiben, sowohl im zürcherischen Küsnacht als auch im schwyzerischen Küssnacht soll das Verkehrsproblem mit einem Tunnel entschärft werden. Der 300 Meter lange Tunnel soll an der Goldküste Bahn und Zentrum unterqueren und so das Zentrum von Küsnacht, das täglich von etwa 12'000 Fahrzeugen geplagt ist, befreien. Etwas mehr Aufwand wird in Küssnacht am Rigi betrieben, um die Lebensqualität im Dorf zu verbessern. An die Urne kommt eine 2,6 Kilometer lange Ortsumfahrung mit einer teilweisen Untertunnelung.

Erhard Gick

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