DEMONSTRATION: 100 Personen legten sich in Luzern «tot» hin

In verschiedenen Städten der Schweiz haben sich am Donnerstag, Punkt 18 Uhr, Menschen zum Protest gegen den Kriegsmaterial-Export auf den Boden fallen lassen.

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Ein Bild von der Aktion am Bahnhof in Luzern. (Bild Herbi Ditl/flickr.com)

Ein Bild von der Aktion am Bahnhof in Luzern. (Bild Herbi Ditl/flickr.com)

Hunderte Menschen haben sich in verschiedenen Städten der Schweiz versammelt, um sich am Donnerstag, 19. November, Punkt 18 Uhr zeitgleich für vier Minuten auf den Boden zu legen. Die Aktionsform nennt sich «Smartmob», bei der sich Mitglieder mehrheitlich über moderne Kommunkationsformen und Online-Plattformen wie Facebook organisieren. Schweizweit nahmen laut den Organisatoren des Smartmobs auf Facebook mehr als 1000 Personen teil.

Der Smartmob vom Donnerstag sollte ein Zeichen setzen für die Volksinitiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten». Auch in Luzern haben sich laut einem Eintrag auf Facebook gegen 100 Personen an der Aktion beteiligt und sich beim Torbogen vor dem Bahnhof fallen lassen (siehe Bild). In der Zentralschweiz wurde die Aktion ausserdem auch in Uri durchgeführt, wo laut Facebook-Gruppe rund 10 Personen mitgemacht haben.

ana