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DENKMALTAG: Einblick in kulturelle Oasen

Am Europäischen Tag des Denkmals vom 10. und 11. September können in der Zentralschweiz zahlreiche Rückzugsorte wie sakrale Bauten, Parks und Plätze besucht werden. Der Anlass unter dem Titel «Oasen» stellt das baukulturelle Erbe von Räumen der Erholung ins Zentrum.
An den Tagen des Denkmals können in der ganzen Zentralschweiz kulturelle Oasen besucht werden. (Bild: pd)

An den Tagen des Denkmals können in der ganzen Zentralschweiz kulturelle Oasen besucht werden. (Bild: pd)

Die kulturellen Oasen leisteten einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden und seien Teil des materiellen und immateriellen Kulturguts, teilten die Denkmalpfleger von Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Zug mit.

In der ganzen Zentralschweiz werden am kommenden Wochenende gegen 40 solche Rückzugsorte zugänglich gemacht, die sonst nicht oder nicht auf diese Weise besichtigt werden könnten. Es werde ein reicher und oft wenig bekannter Bestand an Kulturdenkmälern des Landes vorgestellt, heisst es in der Mitteilung.

Im Zentrum der Anlassreihe stehen Klöster. Zu den Refugien fernab vom weltlichen Treiben zählen etwa die Klöster der Franziskanerinnen und Franziskaner in Altdorf, der Kapuzinerinnen und Kapuziner auf Gerlisberg oder auf dem Wesemlin in der Stadt Luzern. Auch die beiden Kapuzinerklöster in Stans bieten Einblick in ihre Gärten, die Zutaten für Speisen, Apotheker-Erzeugnisse und Schmuck in der Kirche liefern.

Auch Gärten als Spiegel von Lebensentwürfen können betrachtet oder gar betreten werden. Dazu zählen Gärten entlang der Mürgstrasse in Stans. Organisiert werden auch Gartenspaziergänge durch die Stadt Luzern.

Daneben öffnen zahlreiche historische Gebäude als Symbole verschwundener Welten ihre Türen. Die Villa Schoeck und ihr Park in Brunnen erzählen die Geschichte der gleichnamigen Künstlerfamilie. In Beromünster halten zwei Gebäude einer Färberei und einer Schmiede die Erinnerung an das Handwerk wach. In Oberdorf ist der nicht mehr genutzte Landsgemeindeplatz ein Symbol der direkten Demokratie.

Als Oasen, in denen einst ein gehobener Lebensstil gepflegt wurde, stehen dem Besucher mehrere herrschaftliche Häuser und Villen sowie deren Parks offen. Zu diesen zählen etwa das Schloss Freudenberg in Rotkreuz über dem Zugersee, das Suworowhaus von 1550 in Altdorf und die als Burg zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute Villa Kreuzfluh in St. Niklausen. Die Villa Seestrasse 102 in Kastanienbaum erlaubt einen Rückblick auf die Architektur der 1960er-Jahre. (sda)

Auf der interaktiven Karte von www.nike-kultur.ch findet man sämtliche Orte und dazugehörigen Informationen.

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