Deponie: Happige Vorwürfe an die Gemeinde

Die Gemeinde Arth bewilligt zum zweiten Mal eine Inertdeponie hinter der Bernerhöhe. Erwin Hammer weist auf neue Verfahrensfehler hin.

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Erwin Hammer mit Abfall aus anderen Deponien: Er wehrt sich gegen eine Deponie in der Bernerhöhe. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Erwin Hammer mit Abfall aus anderen Deponien: Er wehrt sich gegen eine Deponie in der Bernerhöhe. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Seit bald zweieinhalb Jahren kämpft der Goldauer Erwin Hammer gegen eine geplante Inertstoffdeponie hinter der Bernerhöhe. Seinen Kampf um Erhalt einer schützenswerten, intakten Landschaft hat er mit einer Petition und mit einer bis heute unbehandelten Einzelinitiative gestützt.

Gegen die erste Baubewilligung intervenierte der Goldauer Erwin Hammer mit Erfolg, der Baubewilligungsbeschluss wurde 2009 aufgehoben und zur Überarbeitung an den Gemeinderat zurückgeschickt. Nun hat dieser die rund 40'000 Quadratmeter grosse Deponie der Muotathaler Bauunternehmung Schelbert AG zum zweiten Mal bewilligt. Doch Erwin Hammer kämpft weiter gegen die Deponie. In der Verwaltungs­beschwerde hat sein Anwalt Peter Möri einen ganzen Katalog von Missachtungen des geltenden Rechts aufgelistet.

«Es ist alles rechtens und zonenkonform», erklärt der für die Abteilung Bau zuständige Arther Gemeinderat Thomas Schneeberger. Wie es weitergeht, bleibt bis zur Beschwerdeantwort des Regierungsrates abzuwarten.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.