Der grosse Umzug der Kleinen in Einsiedeln

Er muss sich überhaupt nicht hinter den Fasnachtsumzügen der Erwachsenen verstecken, der alljährliche Kinderumzug in Einsiedeln. Der Nachmittag des Schmutzigen Donnerstags zeigte dies einmal mehr:

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Kindergärtler aus Bennau als Legosteine. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Kindergärtler aus Bennau als Legosteine. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Es zogen am Donnerstag nicht weniger als 45 Umzugsnummern an den vielen hundert Umzugsbesuchern im Dorf vorbei.

Zahnmännli und Hexen

Kindergruppen aus dem ganzen Bezirk und aus allen Kindergärten präsentierten sich als Wikinger, Zahnmännli, Gnome und Elfen, Indianer, Legosteine, Stars und Sternchen, Pilzli, Hexen, Paradiesvögel oder als Schmetterlinge. Und zur Auflockerung marschierten auch die regionalen Guuggenmusigen im Umzug mit.

Abstimmungswerbung

Selbstverständlich hatten die vielen Papis und Mamis, Lehrerinnen und Lehrer und auch viele andere erwachsene Helfer beim Kostümschneidern oder beim Wagenbau mitgewirkt. Die Handschrift der Erwachsenen war auch beim Umzugssujet aus Euthal deutlich zu erkennen. Dort geht es in nächster Zeit um eine Volksabstimmung für ein neues Schulhaus. Die Euthaler Kinder baten darum mit einem selbst gebastelten Schulhausmodell und mit Flugblättern: «Säg Ja zum nüe Schuelhus.»

Wikingerli mit Mami auf dem Klosterplatz. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
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Konfetti von einem Wagen. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ
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Trachslauer Gruppe mit Elvis auf dem Klosterplatz. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Konfettiregen. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Kindergärtler als «Zahnmännli». (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Ein Wikinger aus Egg. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Kindergärtler aus Bennau als Legosteine. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Junge Trychler. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Kindergärtler als «Zahnmännli». (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)
Ein kleiner Schmetterling. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Wikingerli mit Mami auf dem Klosterplatz. (Bild: Bert Schnüriger/Neue SZ)

Was am Donnerstag den vielen Kindern wohl mindestens so wichtig war wie ein neues Schulhaus, waren das Wienerli mit Brot und die heisse Schoggi, die es am Schluss für alle Umzugsteilnehmer gab. Und am späten Nachmittag waren alle dabei beim Verbrennen des Wahrzeichens der Einsiedler Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder, einer schwarzen Katze. Tierschützer sollten sich jetzt allerdings nicht vorschnell aufregen: Die Katze war nicht aus Fleisch und Blut.

Bert Schnüriger