Der iPhone-Versuch hat sich gelohnt

Seit eineinhalb Jahren ist die Goldauer Klasse 6c mit iPhones ausgestattet. Vor Fachpublikum zog der Lehrer jetzt sein erstes Fazit.

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«Am Anfang wollten die Schüler alles mit dem iPhone machen.» Lehrer Neff und sein Schüler Jeremy Truttmann erzählen an der Fachtagung «One-to-One-Computing» an der Pädagogischen Hochschule Schwyz. (Bild: Andreas Oppliger/Neue SZ)

«Am Anfang wollten die Schüler alles mit dem iPhone machen.» Lehrer Neff und sein Schüler Jeremy Truttmann erzählen an der Fachtagung «One-to-One-Computing» an der Pädagogischen Hochschule Schwyz. (Bild: Andreas Oppliger/Neue SZ)

Die Schüler der Klasse 6c des Goldauer Lehrers Christian Neff sind seit eineinhalb Jahren im Rahmen eines wissenschaftlichen Pilotprojektes des Instituts für Medien und Schule (IMS) mit iPhones ausgestattet. Im Rahmen einer Fachtagung des IMS an der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwyz zu diesem Thema, zieht Neff mit seinen Sechstklässlern nun eine erste Bilanz.
 
«Eigentlich funktioniert alles wie zuvor», sagt Neff. «Und auch das Lernen ist mit den iPhones nicht leichter geworden.» Aber offensichtlich effizienter, wie Beispiele aus dem Schulalltag der Projektklasse zeigt. «Mit einem Programm auf dem iPhone kann das Kopfrechnen sehr individuell trainiert werden.» Was dazu führte, dass Neffs Klasse deutlich besser bei Kopfrechnentests abschloss als andere. Kein Wunder: In den eineinhalb Jahren habe jedes Schulkind der Projektklasse im Schnitt 11'000 Kopfrechnungen auf seinem iPhone gelöst.
 
Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.