«Der Kampf geht erst jetzt los»

Die gute Nachricht: Das Überleben der Aeskulap-Klinik in Brunnen ist gesichert. Die weniger gute: Die momentane Lösung ist nicht das Gelbe vom Ei.

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Die Aeskulap- Klinik in Brunnen schöpft Hoffnung. (Bild: Andrea Schelbert/Neue SZ)

Die Aeskulap- Klinik in Brunnen schöpft Hoffnung. (Bild: Andrea Schelbert/Neue SZ)

Als Klinik, die auf ganzheitliche Medizin spezialisiert ist, hat die Aeskulap-Klinik momentan einen schweren Stand: Obwohl der Bundesrat die Komplementärmedizin auf Anfang 2012 wieder für kassenpflichtig erklärt hat, gehen die dazugehörigen Beiträge der Krankenkassen nicht ein. Dort fehlen die notwendigen Berechnungsgrundlagen. Aufgrund dieser Entwicklung drohte der Klinik die Zahlungsunfähigkeit.

Übergangslösung gefunden

An der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) wurde nun aber eine Lösung gefunden: Bis Ende 2013 kommen die Beiträge an die Behandlungen von den Kantonen sowie den Grund- und Zusatzversicherungen. «Damit können wir leben», sagt CEO Hans Schwendeler, gibt aber gleichzeitig zu bedenken, dass diese Lösung nur eine Empfehlung der GDK darstellt und der grösste Teil des Kuchens nun von der Zusatzversicherung getragen wird. Im Jahre 2014 muss deshalb eine endgültige Lösung her, damit die Komplementärmedizin in den Pauschalen abgedeckt und kostengerecht verrechnet wird. «Das Überleben der Klinik ist gesichert, aber der Kampf um eine faire Abrechnung der Kosten geht erst jetzt richtig los»

Simon Betschart

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