Der Mythos um die Schlacht am Morgarten

Zum 697. Mal wurde am Donnerstag in der Schornen am Morgarten die Jahrzeit der Schlacht von 1315 gefeiert. Mit viel Pathos, aber auch Nachdenklichem.

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An der Schlachtjahrzeit dürfen die Kantonsfahnen nicht fehlen, im Bild Satteler Schulkinder. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

An der Schlachtjahrzeit dürfen die Kantonsfahnen nicht fehlen, im Bild Satteler Schulkinder. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Fürs Nachdenkliche sorgte der Zuger Landammann Matthias Michel. Er sprach an der Gedenkfeier. Für Michel ist klar, dass Morgarten den Kantonen Schwyz und Zug viel bedeute. Und obwohl man meine, den Schlachtort oder den Schlachtverlauf oder die Gründe, die zur Schacht führten genau zu kennen, werden diese Gewissheiten durch die moderne Geschichtsforschung doch in Frage gestellt. Die Frage sei, ob man dieses neue Wissen zur Kenntnis nehme wolle, oder ob es doch zu viel sei, um diese Feier unbelastet zu organisieren. Die Antwort auf die Frage sei letztlich nicht massgebend. Wichtig seien nämlich die Mythen, die sich um diese Schlacht ranken. Die Werte, die sich daraus ableiten, seien wichtig für die Nation.

Sattler Schulklassen mit den Kantonsfahnen unterwegs zur 697. Jahrzeit der Schlacht am Morgarten. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
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Die alten Schwyzer mit den Helebarden unterwegs zur Jahrzeitfeier, im Bild Wetterprophet Kari Reichmuth. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Fritz Reiter, ältester Teilnehmer (90) am Pistolenschiessen. Er war schon 55 Mal dabei. Er erhält von OK-Präsident Kaspar Michel die Ehrengabe. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Gewinner der Bundesgabe, der Küssnachter Bruno Laimbacher (rechts) mit Bruno Eggenschwiler, Regierungsrat André Rüeggsegger (links) und hinten OKP Kaspar Michel. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Sind immer fester Bestandteil des Festzugs, die Reitergruppe "Rote Schwyzer". (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Sind immer fester Bestandteil des Festzugs, die Reitergruppe "Rote Schwyzer". (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Fahnenzug aus dem Gebirgs-Infanterie-Regiment 29 am Festzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Fahnenzug des Gebirgsinfanterie-Regiments 29 am Festzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Sattler Schulkinder mit den Kantonsfahnen am Festzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Mitglieder der Trachtengruppe Sattel. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die alten Schwyzer mit den Helebarden unterwegs zur Jahrzeitfeier. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Auch Angehörige der Armee sind an der Jahrzeitfeier dabei. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Schwyzer Regierung als Zuhörer. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Geistlichkeit an der jahrzeit, vorne Guido Schnellmann, und Hans-Peter Schuler. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Geistlichkeit an der Jahrzeit, vorne Guido Schnellmann, und Hans-Peter Schuler. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Helebardenträger an der Jahrzeit. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Bild: Erhard Gick / Neue SZ
Kunstvoller Kopf-Schmuck einer Trachtenfrau. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Andächtige Zuhörer der Jahrzeit, die Schwyzer Regierung. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Helebarden- und Fahnenträger in Achtungsstellung. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Trachtengruppe Sattel (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Michel Matthias, Landammann des Kantons Zug, bei der Ansprache zur Jahrzeit. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Alles gut bewacht von der Schwyzer Polizei. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
In der Feuerlinie der Pistolenschützen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
In der Feuerlinie der Pistolenschützen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Strenge Waffenkontrolle durch Josef Koller (hinten) (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Zufriedener Schütze, nchdem ihm das Standblatt ausgehändigt wurde. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Feuer durch und jetzt wird gespannt auf die Resultate gewartet. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Wer trifft wohl am besten... (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Obs hilft, vor dem Wettkampf einen Schluck Zielwasser. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die richtige Schibe im Visier. die Lichtverhältnisse waren schwierig. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Gute Schreiberlinge gefragt. Franz Betschart und Arthur Meister. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Zielübungen waren jederzeit erlaubt. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Um sich vor dem grellen Sonnenlicht zu schützen, behalf man sich auch mit Kaputzen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Ende Feuer und ausgeschossen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
In der Feuerlinie der Pistolenschützen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Warner bei der Arbeit. Es wird genau hingeschaut. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Warner bei der Arbeit. Es wird genau hingeschaut. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Peter Suter, Wetterschmöcker, als Parkwächter. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Jacqueline Kuhny hat 47. Punkte erreicht. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Die Zuger Kantonsratspräsidentin Verni Wicky. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Divisionär Jean-Marc Halter. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
OK-Präsident Urs Hürlimann. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
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Sattler Schulklassen mit den Kantonsfahnen unterwegs zur 697. Jahrzeit der Schlacht am Morgarten. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Der 55-jährige Bruno Laimbacher aus Küssnacht sicherte sich am 56. Historischen Pistolenschiessen mit 56 Punkten die Bundesgabe. Damit erreichte er das zweitbeste Tagesresultat. Vor ihm lag mit 57 Punkten Paul Stettler aus Thun. Insgesamt traten 1605 Schützen an.

red

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