Der viele Schnee in den Bergen birgt Gefahren

Zentralschweiz In den Bergen liegt dreimal mehr Schnee als üblich, die Lawinengefahr ist erheblich. Und sie dürfte weiter steigen.

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Adi Gnos ( Bild) Pisten-Patrouilleur in Andermatt kontrolliert die Signaltafeln und Absperrungen, welche die kontrollierte Piste von den Freeride-Hängen trennt. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Adi Gnos ( Bild) Pisten-Patrouilleur in Andermatt kontrolliert die Signaltafeln und Absperrungen, welche die kontrollierte Piste von den Freeride-Hängen trennt. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

So viel Schnee wie jetzt hat die Zentralschweiz Anfang Januar selten gesehen. Im Titlisgebiet oberhalb von Engelberg liegt dreimal mehr Schnee als im langjährigen Mittel, und im Oberalpgebiet bei Andermatt sind es teilweise bis zu zweieinhalbmal so viel, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos festgestellt hat.

Orkanartiger Wind angesagt

Lukas Dürr vom SLF erwartet bis am Freitag oberhalb von 1500 Metern nochmals 60 bis 100 Zentimeter Neuschnee. Laut Dürr ist es durchaus möglich, dass erneut Strassen und Schienenwege gesperrt werden müssten. Besonders gefährdet seien die Seitentäler im Urner Reusstal, die Schöllenenschlucht und die Bahnstrecke über den Oberalp.

«Das Hauptproblem dürfte der angekündigte orkanartige Wind sein. Das wird zu einer angespannten Lage führen», so Carlo Danioth Pistenchef auf dem Gemsstock. Momentan herrscht in den zentralen Alpen laut dem SLF eine «erhebliche» Lawinengefahr. Diese dürfte demnächst auf «gross» heraufgestuft werden.

Christian Bertschi

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