Die besten Bilder unseres Fotografen Jakob Ineichen

Die besten Bilder unseres Fotografen Jakob Ineichen

Berührende, lustige und sportliche Momente – Jakob Ineichen findet oft den perfekten Moment, um auf den Auslöser zu drücken.

Jakob Ineichen
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Seniorenfasnacht

Als Fotograf bei der Luzerner Zeitung ist die Fasnacht eine intensive Zeit. Am 3. Februar stand unter anderem die Seniorenfasnacht in Luzern auf meinem Programm. Genauer war mein Hauptziel Bruder Fritschi und seine Truppe beim Tanz mit den Seniorinnen und Senioren festzuhalten. Die Stimmung war laut und ausgelassen.

Jakob Ineichen.

Jakob Ineichen.

Doch, mitten in dem Treiben hatte ich die Freude, mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu stehen und durfte so einen Moment der Ruhe festhalten.

Tanzen und feiern braucht Stärkung. Wie viele solcher Anlässe durften die beiden wohl schon gemeinsam erleben? Mag er denn überhaupt noch ein «Schänkeli»? Ich weiss es nicht. Dennoch berührt mich dieses Bild immer wieder aufs Neue und gibt mir als Nicht-Fasnächtler einen anderen Einblick in das wilde Treiben.

Jakob Ineichen

Fasnacht in Altishofen

Beim Abwenden vom Umzug bemerkte ich noch dieses Kind. Hochkonzentriert bestaunt es die Umzugsgruppen und bemerkt mich nicht. Dennoch habe ich nur einen Bruchteil einer Sekunde Zeit, denn soweit ich mich erinnere, wandte es sich kurz nach der Aufnahme ab.

Dieses Bild sehe ich als typisch für den zweiten Blick. Bei unserer Arbeit dürfen wir uns auch gut mal vom Hauptgeschehen abwenden. Für alle anderen findet das Wichtige in meinem Rücken statt. Doch es sind nicht immer die Lautesten, die auch am Wichtigsten sind.

Mars Mission

Jakob Ineichen

Am 26. März begleiteten wir eine Schulklasse bei einem Workshop mit der PH Luzern zum Thema Mars. Bei verschiedenen Posten konnten sich die Kinder mit dem Thema beschäftigen. Hier wurden sie durch den Greenscreen auf den Mars versetzt. Bei der Arbeit war ich wieder in meine Kindheit versetzt. Es waren solche interaktive Schulstunden die mich immer wieder begeisterten. Spielerisch lernen und dabei von fernen Planeten träumen. Ist doch toll!

Selin Bagderelli

Jakob Ineichen

Viel Zeit hat man eigentlich selten beim Fotografieren. Leider. Doch wenn es die weiteren Aufträge zulassen, freut es mich immer, wenn ich mir die nötige Zeit nehmen kann – denn bei Portraits ist die Zeit bereits die halbe Miete. So war es auch bei Selin. Sie fühlte sich zu Beginn noch etwas unwohl vor der Kamera und ich hatte keine Ahnung von Karate. So konnten wir uns meinem gewünschten Bild langsam nähern.

Dass die Zeit ein wichtiger Faktor ist bei der Fotografie, zeigte sich am Schluss unserer gemeinsamen Arbeit. Ich war zufrieden und hatte meine Bilder beisammen. Doch Selin kam dann richtig in Fahrt und wollte noch einige Bilder mit anderer Kampfmontur versuchen. Eines von zwei gebrauchten Bildern in der Zeitung war dann aus dieser Serie.

Patent Ochsner

Patent Ochsner spielte an diesem Wochenende gleich zwei Mal in der ausverkauften Schüür. Der Journalist besuchte das Konzert am Freitag, ich war am Samstag dran. So konnte er noch eigene Bildwünsche einbringen und ich war gewarnt nicht viel Platz beim Fotografieren zu haben. So war ich sehr früh vor Ort und suchte mir einen passenden Platz, welchen ich dann versuchte nach Kräften zu verteidigen.

Jakob Ineichen

Mit meinen 1.92 Metern bin ich nicht überall gern gesehen an Konzerten, vor allem wenn ich dann noch nah an der Bühne stehen möchte. So fand ich mich zu Konzertbeginn eingequetscht zwischen Mischpult und Hunderten aufgeregten Fans wieder. Ich musste mich damit abfinden, dass ich an diesem Abend kein Weitwinkelobjektiv brauchen würde. Dafür war die Bühne zu weit weg. Dass dennoch ein solches Bild entstand, freut mich sehr. Das Spiel mit Licht und Schatten lässt die Anwesenheit der Menschen nur erahnen. Da der gute Mann mit Strohhut in der Schweiz doch ziemlich bekannt ist, brauchte es für mich kein Licht von vorne.

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