«Die Böschungen könnten abrutschen»

Im Gebiet Rotzingel will der Bezirk Gersau eine Strasse ausbauen. Befahren wird sie allerdings nur im Notfall und für Werkarbeiten.

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Zu schmal, zu steil und zu instabil: Die bestehende Strasse, welche die Schattenhalbstrasse und die Gschwendstrasse miteinander bis anhin verbindet, ist in einem schlechten Zustand. «Die Böschungen sind teilweise instabil, nur provisorisch mit Holz gesichert und könnten bei zu grosser Belastung möglicherweise abrutschen», sagt Josef Gabriel vom Amt für Wald und Naturgefahren.

Der Bezirk Gersau will deshalb die bestehende Strasse ausbauen und fahrzeugtauglich machen. «Momentan wird die Verbindungsstrasse zwar kaum benutzt, aber wir wollen nicht warten, bis etwas passiert», so Gabriel. Er habe auch schon gefährliche Fahrten von Personenwagen über die Kesselbach-Brücke mitansehen müssen.

Bei Naturereignissen befahrbar

Der Bezirk Gersau hat konkrete Pläne, für die Benützung der neu geplanten Strasse. «Sie ist ganz klar als Notverbindung und nicht als Ringstrecke gedacht», sagt der Gersauer Landschreiber Beat Schibig. Die Notverbindung komme nur zum Einsatz, wenn die Schattenhalbstrasse oder die Gschwendstrasse nicht passierbar sind.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.