«DIE DARGEBOTENE HAND»: 50 Jahre rund um die Uhr für Hilfesuchende da

Die Telefonseelsorge über die Nummer 143, «Die Dargebotene Hand», feiert 2009 in der Zentralschweiz das 50-Jahre-Jubiläum. Das sind 438?000 Stunden Freiwilligenarbeit am Telefon.

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Simone Rüd (links) und Claudia Graf, die Autorinnen der Gottesdienst-Broschüre zum Telefon-«143»-Jubiläum. (Bild pd)

Simone Rüd (links) und Claudia Graf, die Autorinnen der Gottesdienst-Broschüre zum Telefon-«143»-Jubiläum. (Bild pd)

Die massgeblich von den Landeskirchen getragene Dargebotene Hand will im Jubiläumsjahr unter anderem mit thematischen Gottesdiensten auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Dazu ist jetzt eine Broschüre erschienen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Gottesdienste zur Nummer «143»
Das Heft im A5-Format enthält Bausteine für einen thematischen Gottesdienst. Im Zentrum steht der Segen mit der Zusage Gottes an Abraham: «Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.» (Genesis 12.2.) «?Die Dargebotene Hand? wird für viele Menschen zum Segen. Wer anruft, wird gehört, erlebt Zuwendung und Aufmerksamkeit, erfährt Anteilnahme und Hilfeleistung. Ohne Absicht, ohne Verpflichtung», erklären Claudia Graf und Simone Rüd, Autorinnen der Broschüre. Claudia Graf ist reformierte Pfarrerin und Vorstandsmitglied der «Dargebotenen Hand» Zentralschweiz, Simone Rüd römisch-katholische Theologin; beide arbeiten als Seelsorgerinnen am Luzerner Kantonsspital in Luzern.

Die Broschüre wird im Januar an alle Kirchgemeinden und Pfarreien in den sechs Zentralschweizer Kantonen verschickt. «Wir wünschen uns, dass nächstes Jahr an möglichst vielen Orten ein Gottesdienst unter das Thema der Dargebotenen Hand gestellt wird», sagt Bruno Hofer (Luzern), Präsident von «Die Dargebotene Hand» Zentralschweiz.

scd