Die Fahrzeiten der Bahn optimieren

Der Bezirksrat Einsiedeln hat seine Pläne für den öffentlichen Verkehr erörtert: Die Bahn soll gegenüber dem Individualverkehr konkurrenzfähig bleiben - das Bussystem soll nicht angepasst werden.

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Die Bahn soll im Kanton Schwyz gegenüber dem öffentlichen Verkehr konkurrenzfähig bleiben. (Bild: Archiv Neue SZ)

Die Bahn soll im Kanton Schwyz gegenüber dem öffentlichen Verkehr konkurrenzfähig bleiben. (Bild: Archiv Neue SZ)

Bei Verhandlungen des Bezirksrates Einsiedeln wurde über Erneuerungen im öffentlichen Verkehr debattiert. Durch die Inbetriebnahme der vierten Teilergänzung der S-Bahn Zürich, voraussichtlich im Dezember 2013, sollen die Abfahrtszeiten der Bahnverbindungen angepasst werden. Der Bezirk soll bis Ende Januar dazu Stellung nehmen. An der «Zukunftskonferenz Mitte» wurde festgehalten, dass die Fahrzeiten der Bahn in Richtung Zürich beschleunigt werden müssen, um gegenüber dem Individualverkehr konkurrenzfähig bleiben zu können. Der Bezirksrat ist zum Schluss gekommen, dass nicht das Bussystem angepasst werden muss, sondern die Bahn regelmässiger verkehren soll.

Längere Fahrzeiten der S13 sind untragbar

Auf Ablehnung stiess bei den Verhandlungen die langen Fahrzeiten der S13 zwischen Wädenswil und Einsiedeln. Ein Vergleich zeigt, dass 1999 die Fahrt von Wädenswil nach Einsiedeln 22 Minuten dauerte. Im Jahr 2014 soll die gleiche Fahrt 4 Minuten länger dauern, trotz neuem Material und der Sanierung des Bahnhofs Biberbrugg. Zudem wären die Auswirkungen auf das Bussystem Einsiedeln - Ybrig - Alpthal negativ.

Bussystem soll beibehalten werden

Der Bezirk ist gegen einen Leistungsabbau der Busse im nördlichen Sihlseegebiet. Änderungen hätten Auswirkungen auf die Schulen, wo die Schulzeiten um 30 Minuten verschoben werden müssten und jährliche Kosten von 90'000 Franken entstünden. Der heutige Fahrplan soll beibehalten werden - wenn überhaupt soll es nur zu minimen Veränderungen kommen.

pd/ks