Die Fecker zogen wieder durchs Dorf

Auch über das Wochenende fanden wieder diverse Fasnachtsanlässe in der Region Schwyz statt.

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Die Xenon-Guggerband aus Luzern am zweiten Fasnachtstag in Gersau. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

Die Xenon-Guggerband aus Luzern am zweiten Fasnachtstag in Gersau. (Bild: Irene Infanger / Neue SZ)

In Gersau etwa wurde der zweite Fasnachtstag gefeiert. Bereits um 6 Uhr gings mit der Guugge Gugelfuer los, etwas später am Morgen zog die Rott durchs Dorf, und am späteren Nachmittag präsentierte die Rölli-Zunft Gersau auf dem Tanzplatz diverse Kleinformationen, die natürlich zugleich für musikalische Unterhaltung sorgten.

In Seewen wurde am Samstag ein hoher Staatsfeiertag gefeiert, was natürlich Freinacht in Addis-a-Seeba bedeutete. Gegen 60 Maschgraden zogen abends durch das tief verschneite Seewen und natürlich von Beiz zu Beiz, wo auch die musikalische Unterhaltung nicht fehlte.

Nette Kerle, die Waldkobolde. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
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Grosse Töne durch dieses schnurrende Kätzchen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Junge Fasnächtlerin aus Phantom of the Opera. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Der junge Trompeter kommt noch ganz gross raus. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Erinnerungen an die Hippie-Zeit, mit Fasnachtsoberhaupt Sandro Forni alias "Santana". (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Chlapfgassfäger aus Oberarth, Guuggenmusik mit Tradition. Am Umzug benötigte man aber vielmehr Schnee- statt Sonnenbrillen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Heisser Kaffee der Sonnenberg-Kanibalen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Zündhölzli-Musik, in Erinnerung an den grossen Mani Matter. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Zündhölzli-Musik, in Erinnerung an den grossen Mani Matter. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Skifahren kann sie, jetzt auch noch singen: Vreni Schneider aus Elm. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Rossbärghäxe sorgten für Stimmung und schaurige Momente. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Auch die jungen Girls winkten den bekannten Musikstars heiter zu.. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die grossen Meister der Perkussion. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die grossen Meister der Perkussion. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Gast an der mega-Party - Heino persönlich. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Da fasst man sich an den Kopf, bei Heinos Nummer. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Schlumpfine unterwegs im Umzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Schlumpfine unterwegs im Umzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Mani Matter-Musiker unter den Zuschauern. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Volles Rohr mit Sandro Forni als Santana. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Mit den Kanibalen vom Sonnenberg wurde es gefährlich und vor allem spassig. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Mit den Kanibalen vom Sonnenberg wurde es gefährlich und vor allem spassig. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Mit den Kanibalen vom Sonnenberg wurde es gefährlich und vor allem spassig. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Erinnerungen an den grossen Mani Matter und sein Zündhölzli. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Rossbärghäxen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Schärbähufa aus Hergiswil. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Schärbähufa aus Hergiswil. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Schärbähufa aus Hergiswil. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Rigitüfel versprechen immer Action. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Rigitüfel versprechen immer Action. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Rigitüfel versprechen immer Action. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Rock'n'Roll und Gesang der feinsten Art. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
die Trenddancers aus Arth. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Schlümpfe und Vader Abraham. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Schlümpfe und Familie. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Die Schlümpfe und Familie. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Perkussion am Umzug in Goldau. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
Fast wie von einem anderen Stern. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)
die ganze Welt in den Händen, trotz dichtem Schneefall. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Nette Kerle, die Waldkobolde. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Leckeres zu essen

Wie jedes Jahr am Sonntag nach dem Schmutzigen Donnerstag findet sich die Fecker-Gruppe aus Brunnen im Dorf ein. Es werden dann Risotto, Suppe, Würste und sogar Miesmuscheln gekocht. Sie verkaufen Knoblauch und putzen der Bevölkerung die Schuhe.

Die Fecker-Gruppe aus Brunnen gibt es schon seit Jahrzehnten. Die zwei Schwestern Helen und Astrid Steiner sind schon dabei, seit sie kleine Kinder waren. Jetzt sind sogar ihre Kinder dabei. Die Schwestern sind nun die «Chefinnen» der Fecker-Gruppe. «Wir haben es unglaublich gut mit dem Wetter getroffen, so werden uns bestimmt viele Leute besuchen», so Helen Steiner. Die Brunner Fecker haben auch einen hohen Unterhaltungswert. Sie singen und musizieren für die anwesende Bevölkerung.

Die Fecker-Gruppe ist kein richtiger Verein, sie trifft sich nur an diesem einen Sonntag im Jahr. «Selten gehen wir noch an Geburtstage oder Hochzeiten von Mitgliedern unserer Gruppe.» Die Gruppe verbrachte den ganzen Nachmittag am Seeufer von Brunnen, und während sie alte Brauchtümer wie Messerschleifen und Korben aufleben liess, genoss sie die Sonne.

Gina Bellandi und Irene Infanger

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Alter Herr mit Hudi. (Bild: Cornel Hodel)
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Fasnachtsumzug Küssnacht am Rigi 2018 (Bild: Mario Burger)
Fasnachtsumzug Küssnacht am Rigi 2018 (Bild: Mario Burger)
Fasnachtsumzug Küssnacht am Rigi 2018 (Bild: Mario Burger)
Fasnachtsumzug Küssnacht am Rigi 2018 (Bild: Mario Burger)
Fasnachtsumzug Küssnacht am Rigi 2018 (Bild: Mario Burger)
Frauen sind Engel, bricht man ihnen die Flügel, fliegen sie auf ihrem Besen weiter ! (Bild: Margrith Imhof-Röthlin)
Das könnte auch ihr Motto sein. "Wenn man immer tut was sich gehört, verpasst man den ganzen Spass" ! Aufgenommen im Mythencenter. (Bild: Margrith Imhof-Röthlin)

Alter Herr mit Hudi. (Bild: Cornel Hodel)