Die Felsnase ist weggesprengt

Pünktlich detonierten am Montagabend um 21.45 Uhr 25 Kilogramm Sprengstoff im Steinbruch Zingel. Nicht ohne Überraschung.

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Die Felsnase beim Steinbruch Zingel (ganz hinten) vor der Sprengung. (Bild: Andreas Oppliger/Neue SZ)

Die Felsnase beim Steinbruch Zingel (ganz hinten) vor der Sprengung. (Bild: Andreas Oppliger/Neue SZ)

Der Felskopf, der über dem Steinbruch Zingel thronte, ist weg. Am Montagabend um 21.45 Uhr wurde er im Auftrag des kantonalen Tiefbauamts von Spezialisten gesprengt. Mit der Beseitigung des Felskopfs wurde eine in der Gefahrenkarte der Gemeinde Schwyz als gefährlich markierte Stelle entschärft. Ein eigens aufgeschütteter Wall, der die Kantonsstrasse vor Felsbrocken schützen sollte, hat sich bewährt. Wenige schwere Brocken wurden bis zum Wall geschleudert. Heute seit 5 Uhr früh soll die Strasse zwischen Seewen und Lauerz wieder befahrbar sein, hiess es.

Vor dem lauten Knall, mit dem die 25 Kilo Sprengstoff detonierten, zündeten die Verantwortlichen für die Sprengung, quasi als Einstimmung, noch ein kleines, prächtiges Feuerwerk über dem Steinbruch. Die rund 40 Zaungäste, die sich gegenüber dem Steinbruch in der Badi Seewen versammelt hatten, wurden von Theo Desax von der Zingelbetreiberin Kibag laufend über den Ablauf der Sprengung informiert.

Harry Ziegler / Neue SZ