Die Konzession frühzeitig erneuern

Das Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz (EBS) ist gut aufgestellt. Davon profitiert nicht nur der Stromerzeuger.

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Das Elektrizitätswerk des Bezirks Schwyz präsentiert eine tiefschwarze Rechnung 2010. Wie das Werk gestern bekannt machte, wurde ein Gewinn von 2,43 Millionen Franken erwirtschaftet. Davon fliesst ein grosser Teil zurück an die Konzessionsgeber im Bezirk Schwyz. Von diesen Zahlungen profitiert also die öffentliche Hand. 2010 produzierte das EBS über 228 Millionen Kilowattstunden Strom, 64,7 Millionen Kilowattstunden Fremdstrom mussten zugekauft werden, um den Bedarf zu decken.

Die Verantwortlichen erklärten, sie planen, die Konzession, die 2030 ausläuft, bereits 2015 zu erneuern. Bereits hat das Werk einen rund 200 Seiten umfassenden Vorbericht an den Schwyzer Regierungsrat geschickt. Im Rahmen der Konzessionserneuerung soll geprüft werden, ob der Stausee auf der Glattalp abgedichtet werden soll. Dadurch sollen der Wasserverlust aus dem See gemindert und die Effizienz gesteigert werden. Weiter will das EBS die einheimische Stromproduktion forcieren. So sollen neue Kleinkraftwerke realisiert werden. Geplant ist eine Kampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung im nachhaltigen Umgang mit der Energie. Schliesslich würde jede eingesparte Kilowattstunde mithelfen, den Strombedarf im Bezirk einst aus eigener Produktion decken zu können.

haz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.