Die LZ-Weihnachtsaktion bewegt Herzen

Ein grosses Dankeschön an unsere Leserinnen und Leser: Für jede Spende, die beiträgt zum Rekord von 3,4 Millionen Franken, für ihre Grossherzigkeit und ihr Vertrauen! Das Spendengeld kommt Menschen in unserer Region zugute. Auch die 2316 Gesuche sind eine neue Höchstmarke.

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Der 13-köpfige Beirat der LZ-Weihnachtsaktion hat eine wichtige Funktion: Die Sozialfachleute prüfen - aufgeteilt nach Region - sämtliche Gesuche, die von Gemeinden und Institutionen eingereicht werden. Beiratspräsident ist Urs W. Studer, vorne, 2.v.r. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der 13-köpfige Beirat der LZ-Weihnachtsaktion hat eine wichtige Funktion: Die Sozialfachleute prüfen - aufgeteilt nach Region - sämtliche Gesuche, die von Gemeinden und Institutionen eingereicht werden. Beiratspräsident ist Urs W. Studer, vorne, 2.v.r. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Ein wunderbarer Erfolg – 3'438'028 Franken! Das Spendenergebnis der LZ-Weihnachtsaktion unserer Zeitung liegt um 213'073 Franken höher als im Vorjahr; die Zahl der Spender nahm um rund 1800 zu. Die LZ-Weihnachtsaktion ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Das würdigen auch Persönlichkeiten aus der Zentralschweizer Politik. «Was für eine grossartige Solidarität in der Zentralschweiz», freut sich die Urner Regierungsrätin Barbara Bär. Die Sozialdirektorin im kleinen Bergkanton ist «überwältigt vom kolossalen Spendenergebnis. Es macht mich glücklich und dankbar, diese grosse Verbundenheit mit den Menschen in unserer Region, in unseren Berggebieten zu spüren.»

Zukunft schenken

Die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebensphasen sei und bleibe notwendig; dabei ergänzten sich staatliche und private Hilfe ausgezeichnet. Barbara Bär folgert: «Gemeinsam können wir nicht nur Zukunft schenken, sondern auch Herzen bewegen. Was gibt es Schöneres?»

Der Zuger FDP-Ständerat Joachim Eder spricht von einem «fantastischen Spendenrekord und «gelebter Solidarität. Viele Spender tragen Licht zu jenen Mitmenschen in unserer Region, welche diese Hilfe wirklich nötig haben.»

Es gehe ihm nicht nur um die finanziellen Beiträge, sondern ebenso sehr um die innere Haltung und Überzeugung der Spender: «Heute, wo sehr oft verbaut und abgebaut wird, machen bei uns in der Zentralschweiz viele das Gegenteil. Sie bauen auf, sie bauen Brücken zu benachteiligten Menschen. Das ist grossartig und verdient Anerkennung.» Die Spender hätten Vertrauen in die LZ- Weihnachtsaktion und «in die Persönlichkeiten, die in dieser Organisation ehrenamtlich tätig sind. Und vor allem ist man sicher, dass das gespendete Geld in unserer Region bleibt und dort ankommt, wo es dringend benötigt wird.»

Den Spendern sehr dankbar

Die Spendefreudigkeit und Grossherzigkeit der Zentralschweizer beeindruckt Beiratspräsident Urs W. Studer, der diese Funktion im Herbst 2012 nach seinem Rücktritt als Luzerner Stadtpräsident übernommen hat. «Diese Grossherzigkeit erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit gegenüber allen Spenderinnen und Spendern.» Im Gespräch mit Menschen, die von Urs W. Studers Engagement bei der LZ-Weihnachtsaktion wissen, erhält dieser den Eindruck, dass «die Leute froh sind, dass es etwas Derartiges überhaupt gibt, und sich darauf verlassen und überzeugt sind, dass ihr Spendengeld möglichst ungeschmälert jenen zugutekommt, die es nötig haben».

Neue Hoffnung geben

Seit 2006 ist die LZ-Weihnachtsaktion als Stiftung organisiert und untersteht damit der Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht. Der Stiftungsratspräsident der Weihnachtsaktion, Erwin Bachmann – er ist Verwaltungsratspräsident der LZ Medien – wertet das Spendenergebnis als «einmalig und grosszügig» und dankt, erfüllt von grosser Freude, herzlich für jede kleine und grosse Spende. «So kann der Beirat auch der Rekordmarke an Gesuchen gerecht werden und gezielt da Hilfe leisten, wo dies nötig ist.» Das Ziel der LZ-Weihnachtsaktion, aus und für die Region Zentralschweiz tätig zu sein, habe sich erneut als richtig erwiesen, sagt Erwin Bachmann. Zum zweiten Mal habe sich gezeigt, dass «unsere Leserinnen und Leser trotz der gleichzeitig in Luzern stattfindenden nationalen Spendeaktion ‹Jeder Rappen zählt› ein grosses Gespür für die Not in unserer Region haben». «Für zahlreiche Zentralschweizer Privatpersonen und Firmen ist eine Spende an die LZ-Weihnachtsaktion bereits Tradition. Man weiss, dass man Menschen in unserem Umfeld wieder Hoffnung und ein Licht schenken kann.»

Ruth Schneider

Hinweis: Spenden können Sie das ganze Jahr über, auf das Postkonto 60-33377-5 oder :