Die Senioren genossen die Vorfasnacht

Die Senioren in Rothenthurm wurden zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen, und das, bevor die Fasnacht richtig losgeht. Musik, die Kleinen Tiroler und ein echtes Hudi sorgten für Abwechslung.

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Der Auftritt der Kleinen Tiroler wusste zu gefallen. (Bild: Friedrich Lengacher)

Der Auftritt der Kleinen Tiroler wusste zu gefallen. (Bild: Friedrich Lengacher)

Nach einigen Jahren Pause fand in Rothenthurm wieder ein Seniorennachmittag statt. Nicht wie früher in der Vorweihnachtszeit, da ist meistens sowieso alles überladen, sondern kurz vor dem endgültigen Fasnachtausbruch.

Tänze gefielen

Organisiert wurde der Anlass durch die Ortsvertreterin der Pro Senectute, Fränzi Montirosi. Ihr zur Seite standen fleissige Helferinnen. Die Einladungen erfolgten via Rothenthurmer Info, und so trafen sich gegen 40 Seniorinnen und Senioren im wunderschönen Letzisaal. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Echo vom Weideggä, ein Duo, bestehend aus Lukas Schuler und Simon Schuler. Die beiden Musikanten, noch im Primarschulalter, warteten mit einem breiten Repertoire auf und fanden eine dankbare Zuhörerschaft. Sie begleiteten auch die beiden Auftritte der Kleinen Tiroler.

Es ist erfreulich, dass der alte Brauch weitergepflegt wird und es offenbar keine Nachwuchssorgen gibt. Ihre Tänze wussten sehr zu gefallen, und sie ernteten verdientermassen viel Applaus. Den erhielt auch das Jodlerinnenduett Monika Nötzli und Monika Steiner. Begleitet wurden sie am Akkordeon von Louis Camenzind. Ihre schönen, kräftigen Stimmen kamen im Saal des Mehrzweckgebäudes sehr gut zur Geltung. Dass bald Fasnacht ist, zeigte sich darin, dass plötzlich ein Hudi – mitsamt umfangreichem Gepäck – auftauchte, und es sich nicht nehmen liess, in gekonnter Art zu intrigieren. Leise, feine Töne gab es, als Martin Annen zu seiner Mundharmonika griff. Auch er erhielt verdienten Applaus.

Feinen Zabig

Nun warteten die Helferinnen mit einem feinen Zabig auf. Gummelsalat, Fleischkäse und Fruchtsalat fanden reissenden Absatz. Ein reges Interesse fand der bebilderte Vortrag von Albert Marty, stammte das Material doch aus einer Zeit, die die meisten Anwesenden grösstenteils noch selber erlebt haben. Trotz des abwechslungsreichen Programms blieb noch genug Zeit zum Plaudern, und es wurden rege Neuigkeiten, wie auch Vergangenes, verhandelt. Aber jedes Fest hat einmal ein Ende, und jene, die dabei waren, haben es sehr genossen. Es wurde der Wunsch laut, dass es im kommenden Jahr eine Wiederholung geben soll. Das ist sehr realistisch, wenn der Anlass, wie diesmal, wieder mit Beiträgen der Gemeinde, Pro Senectute und der Evanglisch-reformierten Kirchgemeinde Einsiedeln unterstützt wird.

Friedrich Lengacher