Die Überraschung, die keine mehr war

Am Samstagabend fand im Hotel Waldstätterhof die 122. Bartliversammlung statt. Dabei wurde der neue Bartlivater entlarvt.

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Das neue Bartlipaar Timo und Claudia Konietzka. (Bild: Peter Muster/Neue SZ)

Das neue Bartlipaar Timo und Claudia Konietzka. (Bild: Peter Muster/Neue SZ)

Über 100 grösstenteils Brunner Fasnächtler trafen sich am Samstag im Fronalpsaal des Seehotel Waldstätterhofs. Nach der Begrüssung stellte Präsident Daniel Montandon das neue Fasnachtsthema vor: «Sport und Spass». Viele treue Fasnächtler, die schon lange bei der Brunner Fasnacht dabei sind wurden geehrt. Sogar der berühmte Moderator, Matthias Hüppi, gespielt von Josias Clavadetscher, besuchte die Bartliversammlung. Bekannte Brunner Fasnächtler wurden von ihm interviewt. Wie jedes Jahr bekamen sie Aufgaben, die zum Wohl des Bartlivaters und des Umzuges am Schmutzigen Donnerstag beitragen.

Sportlicher Fasnächtler

Alle Jahre gibt es im Voraus ein Rätsel wer der Bartlivater ist. Meist ist es schwierig dies zu erraten, aber heuer fanden es viele Brunner Fasnächtler heraus. Die Überraschung war verflogen. Dennoch stellte Clavadetscher alias Matthias Hüppi an der Versammlung nochmals die Frage nach einem berühmten Brunner Fasnachtssportler, der das erste Bundesliga Tor geschossen hat. Die Antwort kam prompt und einen Augenblick später kam das neue Bartlipaar Timo und Claudia Konietzka zum Vorschein.

Wieder einmal ist der Bartlivater ein Wirt. Konietzka ist 1938 in Lünen, Deutschland, geboren. Der Inhaber der Restaurant Ochsen, das berühmt für seine feinen «Poulet im Chörbli» ist, ist schon seit 1988 eingebürgert. Konietzka war der erste Torschütze in der Bundesliga. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem sowjetischen General Timoschenko wurde Friedhelm Konietzka einst der Spitzname «Timo» verpasst, nun hat er diesen Namen offiziell angenommen. Die «Chatzämusig Brunnä» umrahmte die diesjährige Bartliversammlung mit einigen Liedern und gegen Ende gab es noch einen Ausblick auf die Fasnacht 2012. Zum Schluss der 113. Versammlung durfte auch der traditionelle Käsekuchen nicht fehlen.

Gina Bellandi