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Die Zentralschweizer Bildungsmesse gibt einen bunten Einblick in die Arbeitswelt

Seit Donnerstagmorgen bietet die Zentralschweizer Bildungsmesse Jugendlichen allerlei spannende Möglichkeiten, den zukünftigen Karriereweg auszusuchen.
Emanuel Schüpfer
Dominique Eberli (12, Mitte) und Nikolaj Kralik (11, rechts) am Stand des Bildungszentrums für Technologie und Management. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)

Dominique Eberli (12, Mitte) und Nikolaj Kralik (11, rechts) am Stand des Bildungszentrums für Technologie und Management. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)

Die Zentralschweizer Bildungsmesse (Zebi) hat am Donnerstagmorgen ihre Tore geöffnet. Im Minutentakt treffen neue Schulklassen beim Eingang der Messe Luzern ein, im Inneren der beiden Messehallen herrscht reges Treiben. An den Ständen der ausstellenden Unternehmen, Institutionen und Gewerbeverbänden locken Virtual-Reality-Brillen, Wettbewerbe oder Simulatoren die Besucherinnen und Besucher.

(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
Im Bild Ivan Rohrer aus Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)Im Bild Ivan Rohrer aus Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
Im Bild Kevin Haag am Stand der HSR. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)Im Bild Kevin Haag am Stand der HSR. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
Im Bild von links Jil Konzelmann, Leonie Haag und Lynn von Moos am Stand von KV Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)Im Bild von links Jil Konzelmann, Leonie Haag und Lynn von Moos am Stand von KV Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
Im Bild Dominique Eberli (Mitte) und Nikolaj Kralik (rechts) am Stand des Bildungszentrum f. Technologie und Management. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)Im Bild Dominique Eberli (Mitte) und Nikolaj Kralik (rechts) am Stand des Bildungszentrum f. Technologie und Management. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
Im Bild Nicolas Albert gibt Auskunft am Stand der Schweizergarde. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)Im Bild Nicolas Albert gibt Auskunft am Stand der Schweizergarde. (Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)(Bild: Corinne Glanzmann, Luzern, 7. November 2019)
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Impressionen von der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi

Verschiedene Optionen aufzeigen

«Stimmt es, dass ihr den Papst im Notfall mit dem Leben schützen müsst?», fragt ein Junge. Eine Gruppe jugendlicher Schüler umgibt Nicolas Albert am Stand der Päpstlichen Schweizergarde. «Ja, darauf leisten wir einen Schwur», antwortet der Hellebardier der Päpstlichen Schweizergarde. Der Zürcher ist seit zwei Jahren bei der Schweizer Garde, die dieses Jahr zum ersten Mal Ausstellerin an der Zebi ist. «Da wir in Rom im Einsatz sind, sind wir in der Schweiz nicht so präsent. Deshalb wollen wir an der Zebi zeigen, dass es nebst gewöhnlichen Weiterbildungen auch die Päpstliche Schweizergarde als Option gibt», sagt Albert.

Im Gegensatz zu zahlreichen Messebesuchern hat Julia Kaufmann ihre Berufung bereits gefunden und will ihr Können nun an den Zentralschweizer Berufsmeisterschaften unter Beweis stellen. Die 19-jährige Fachfrau Gesundheit (FaGe) von der Hirslandenklinik Luzern misst sich in einer nachgebauten Pflegeräumlichkeit mit 13 Berufskolleginnen und -Kollegen. Die Teilnehmenden erhalten jeweils eine Beschreibung einer Pflegesituation und setzen ihre Massnahmen direkt mit den Simulationspatienten um. Expertinnen und Experten beurteilen die Tätigkeiten nach den vorgegebenen Kriterien.

Obwohl es für Kaufmann in fünf Minuten in den dritten und letzten Durchgang geht, ist ihr die Anspannung kaum anzusehen. «Es gab ein paar Sachen, die ich in den vorherigen Durchgängen vielleicht hätte besser machen können, bin aber mit meiner bisherigen Leistung zufrieden», sagt die 19-Jährige. «Mein Ziel ist natürlich das Erreichen der Swissskills und das Näherbringen des Berufs an die Besucherinnen und Besucher der Zebi.» Bis zur Rangverkündigung gemeinsam mit den Maurern, die eine Halle weiter geprüft werden, darf Kaufmann hoffen: Wer es unter die besten zwei FaGe schafft, qualifiziert sich für die Swissskills 2020 in Bern. Dort wird dann um den Schweizermeistertitel gekämpft.

Freude am Beruf ist wichtig

Jil, Lynn und Leonie aus Kriens haben sich soeben vor dem Fotoapparat am Stand des kaufmännischen Verbands Luzern in bunten Verkleidungen ablichten lassen. Vor dem Messebesuch haben die 13-jährigen Sekundarschülerinnen aus Kriens den Online-Berufscheck ausgefüllt und die Stände besucht, die ihnen vorgeschlagen wurden. Im Zuge ihres Zebi-Rundgangs haben die drei so unter anderem die Berufe Fachfrau Betreuung, Polydesignerin 3D oder Medizinische Praxisassistentin erkundet. Sie schätzen es, dass sie neue Berufe vor Ort anschauen und Fragen stellen können. «Die Zebi ist eine gute Abwechslung zur Berufswahl in der Schule», sagt Leonie. Lynn interessiert sich besonders für ein Au-Pair-Jahr, Leonie für Medizin und Jil möchte Lehrerin werden.

Zwei Standreihen weiter bedient Dominique (12) am Stand des Bildungszentrums für Technologie und Management mit einem Tablet gekonnt einen robotischen Arm. Er und Klassenkamerad Nikolaj (11) sind ebenfalls mit ihrer Schulklasse an der Zebi. «Man kann viele interessante Jobs anschauen und in den Messehallen ist viel los; es gibt sogar Gewinnspiele», sagt Dominique begeistert. «Ich möchte einen Job in Richtung Sozialarbeit machen. Bei einer Kita oder so», sagt der 12-Jährige. Kollege Nikolaj hat Grosses vor: «Mein Traum ist es, Eishockeyspieler in der National Hockey League in den USA zu werden», sagt der 11-Jährige, der in seiner Freizeit im Dress des HC Luzern übers Eis flitzt.

An der Zebi sieht er sich nach einem Beruf um, den er als Alternative zur Hockeykarriere ausüben könnte. «Robotik und Virtual Reality interessieren mich. Einen Beruf im Bereich Technik oder Mechanik fände ich super spannend», erklärt Nikolaj. Auch wenn die beiden verschiedene Karrierepläne verfolgen, sind sie sich in einem Punkt einig: Ihr zukünftiger Beruf soll ihnen Freude bereiten. «Man verbringt viel Zeit seines Lebens auf der Arbeit und wenn einem die nicht passt, hat man fast sein halbes Leben keinen Spass», sagt Dominique.

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