Dieser Monat ist rekordverdächtig

Die durchschnittliche Regenmenge für den April ist bereits jetzt erreicht. Und ab Mittwoch regnet es weiter. Damit steigt das Hochwasser-Risiko.

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Trübe Aussichten für Christian Surer von der Pedalovermietung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Trübe Aussichten für Christian Surer von der Pedalovermietung. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Dieser Monat ist rekordverdächtig: Es dürfte einer der sonnenärmsten April-Monate werden seit Messbeginn der Sonnenscheindauer im Jahre 1980. Bis Ende Monat ändert sich das Wetter kaum.

Was aber gravierender ist als die kurze Sonnenscheindauer: Durch die aktuelle Wetterlage könnte das Risiko für Hochwasser im Mai steigen. Damit es bei der Schneeschmelze zu Hochwasser käme, müssten jedoch verschiedene Faktoren zusammenspielen. «Es bräuchte einen plötzlichen Wärmeeinbruch. Von den aktuellen 900 Metern über Meer müsste die Schneefallgrenze deutlich steigen, und es müsste mehrere Tage lang durchgehend regnen», erklärt Bafu-Hydrologin Edith Oosenbrug.

Der Pegelstand des Vierwaldstättersees liegt momentan um 5 bis 6 Zentimeter tiefer als sonst im April üblich, wie Mario Koksch, stellvertretender Leiter der kantonalen Abteilung Naturgefahren, erklärt. «Zudem kann das neue Wehr bei erhöhtem Schmelzwasserzufluss sehr stark geöffnet werden.»

Aleksandra Mladenovic

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