DNA-Analysen: Oft scheiterts am Geld

Das perfekte Verbrechen ist kaum noch denkbar. Denn DNA-Spuren überführen viele Verbrecher. Dennoch kommen solche Analysen nicht immer zum Einsatz.

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Ein Kripo-Beamter nimmt an einem Messer eine DNA-Probe (gestellte Szene). (Bild: Kapo Schwyz)

Ein Kripo-Beamter nimmt an einem Messer eine DNA-Probe (gestellte Szene). (Bild: Kapo Schwyz)

Das Schwyzer Strafgericht verurteilte Mitte Februar einen jungen Mann zu zwei Jahren Gefängnis. Er hatte – meistens zusammen mit Komplizen – im Kanton Schwyz und anderen Kantonen 52 Einbrüche begangen. Immer wieder fanden die Ermittler des Kriminaltechnischen Dienstes auch DNA- oder andere Spuren am Tatort. Mit Hilfe dieser Anhaltspunkte konnte die Schwyzer Kantonspolizei die Täterschaft schliesslich ermitteln. Ein Komplize des Verurteilten wurde mittels der gefundenen DNA überführt.

Heute ist es keine Seltenheit mehr, dass Einbrüche oder andere Verbrechen dank des «genetischen Fingerabdrucks» aufgeklärt werden können. Dies bestätigt Stephan Grieder, Chef der Schwyzer Kriminalpolizei: «Es ist tatsächlich so, dass gesamtschweizerisch gesehen, die DNA-Treffer langfristig zunehmen. Das DNA-Profil ist zudem oft die einzige Spur, die mithilft, eine Täterschaft zu ermitteln.» Täter können sich kaum als DNA-Spurenleger schützen.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.