Drogenabhängige bekommen fixe Anlaufstelle

Die Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenababhängige - betrieben von der Gassenarbeit Luzern - ist in einer Pilotphase erfolgreich gewesen. Deshalb beschloss die Zentralschweizer Gesundheits- und Sozialdirektorenkonferenz, diese fortzuführen.

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Die neue Kontakt- und Anlaufstelle bei der Gassenküche in Luzern.(Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die neue Kontakt- und Anlaufstelle bei der Gassenküche in Luzern.(Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Pilotbetrieb zeigte, dass die Gemeinden wirksam entlastet werden. Neu ist auch die Zusammenarbeit unter den Zentralschweizer Kantonen in diesem Projekt.

Einzelnen Regierungen entscheiden

Jetzt soll der Betrieb dauerhaft weitergeführt werden, wie die Kantone Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Zug und Luzern an der letzten Sitzung der Zentralschweizer Gesundheits- und Sozialdirektorenkonferenz (ZGSDK) beschlossen. Die Entscheide müssen nun noch von den einzelnen Regierungen gefällt werden.

Rückzugsraum für schwerst Drogenabhängige

Der Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern betrieb die Kontakt- und Anlaufstelle. Schwerst drogenabhängige Personen finden hier einen stressfreien und medizinisch überwachten Rückzugsraum.

pd/ks