DURCHGANGSZENTRUM DEGENBALM: In der Küche pulsiert das Leben

Die Neue SZ hat im Durchgangszentrum Degenbalm in Morschach hinter die Kulissen geschaut. Und dabei Überraschendes wie Spannendes entdeckt.

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Die Asylbewerber blühen beim Kochen im Durchgangszentrum Degenbalm in Morschach auf. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Die Asylbewerber blühen beim Kochen im Durchgangszentrum Degenbalm in Morschach auf. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Es brutzelt und dampft. Alle drei Kochherde sind besetzt. Es ist Mittag im Durchgangszentrum (DGZ) Degenbalm in Morschach. Über zehn Personen stehen in der Küche: Ein Sri Lanki kocht sein Chicken-Curry, neben ihm giesst ein Afrikaner den Teig fürs Fladenbrot in die Pfanne. Eine Tamilin zerhackt Knoblauch und Chili. Frauen und Männer, aber auch lachende Kinder beobachten das Geschehen. Vielleicht sind sie neugierig – oder hungrig. Und da ist der grosse Schwarzafrikaner, der Kartoffeln schneidet und gleichzeitig mit dem Handy telefoniert.

Das Leben pulsiert, es ist fast wie auf einem grossen Markt mit fremden Düften. Und dann das Wirrwarr der vielen Sprachen! Die Asylbewerber lachen, klatschen in die Hände, machen Witze. Auch wenn sie nicht die gleiche Nationalität und völlig verschiedene kulturelle oder religiöse Hintergründe haben, ist ein gewaltfreies Leben nebeneinander möglich.
Natürlich könnten solche Eindrücke zu falschen Vorstellungen verleiten: Das Leben im Durchgangszentrum Degenbalm ist kein Gratisferien-Aufenthalt.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Schwyzer Zeitung.