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Ein Fest für den «König des Schwyzerörgelis»

Die Schwyzerörgeli-Legende Rees Gwerder wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Zu Ehren des Berglers findet in Arth ein Erinnerungsabend mit Dorffest statt.
Rees Gwerder einen Tag vor seinem 85. Geburtstag - Aufnahme vom 29. Juli 1996. (Bild: Keystone)

Rees Gwerder einen Tag vor seinem 85. Geburtstag - Aufnahme vom 29. Juli 1996. (Bild: Keystone)

Der Kulturverein der Gemeinde Arth organisiert zu Ehren des Berglers ein Dorffest. Am 30. Juli ab 19.30 Uhr erfolgt auf dem Rathausplatz der Festauftakt mit Gratis-Apéro. Ab 20 Uhr wird in acht Gaststätten von namhaften Musikanten typische «Gwerder-Musig» gespielt. Auch eine neu produzierte CD mit 28 Gwerder-Tänzen wird verkauft.

Spielte bereits als 5-Jähriger

Rees Gwerder wurde 1911 auf der Alp Eigeli im Bisisthal geboren. Schon im Alter von fünf Jahren begann er auf einem sechsbässigen Örgeli zu spielen – mit 15 konnte er an die 100 zweiteilige Tänzli vortragen. Sein erstes eigenes Schwyzerörgeli kaufte sich Gwerder mit 30.

Zu Beginn der 60er Jahre entdeckt

Volksmusikant und Akademiker Thomas Marthaler entdeckte Gwerder zu Beginn der 60er für die Plattenindustrie. Insgesamt wurden elf Tonträger aufgenommen. Seine letzte Einspielung machte der «König des Schwyzerörgelis» mit 80 Jahren. Er war auch einer der Protagonisten des Musik- und Ländlerfilms «Ur- Musig» des Luzerners Cyrill Schläpfer. Seine Stammformation bildete er mit dem Schwyzerörgeler Ludi Hürlimann und dem Bassgeiger Dominik Marty. Zuletzt hatte er rund 300 Melodien in seinem Stammrepertoire.

«Oben geht es schon noch»

Rees Gwerder verbrachte die letzten Jahre im Altersheim in Arth. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er 1995. An seinem 85. Geburtstag griff er ein letztes Mal in die Tasten des Schwyzerörgelis. Er klagte, dass die Finger nicht mehr wollten, wie der Kopf wolle. «Oben geht es schon noch», sagte der geistig rüstig gebliebene Rees, «aber unten kommt nichts mehr raus.» Am 5. Januar 1998 starb Gwerder in Arth.

ks/rem

Mehr zu Rees Gwerder lesen Sie am 28. Juli in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Rees Gwerder-Musig in Arther Restaurants

Rigi: Seebi Schmidig/Manfred Röösli/Irene Weber
Engel: Mosibuebä
Krone: Ur-Musig
Schöntal: Älplergmüet
Poststubli: Echo vom Schattähalb
Gartenlaube: Axiger Sepp/Schachä Ruedy
Theaterstubli: Trio Chugelrund
Rössli: Seebi Schibig/Seebi Zgraggen/Isidor Schuler

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