Ein ganz schön närrisches Spektakel

Von seiner schönsten Seite zeigte sich gestern Sonntag das närrische Volk von Küssnacht. Obwohl sich das Wetter nicht unbedingt von der fasnachtsfreundlichen Seite zeigte, wohnten dem farbenfrohen Umzug gestern mehrere tausend Schaulustige bei.

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Trotz (oder auch wegen) der grässlichen Gestalten besuchten etwas über 6000 Personen den leider etwas verregneten Küssnachter Fasnachtsumzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Trotz (oder auch wegen) der grässlichen Gestalten besuchten etwas über 6000 Personen den leider etwas verregneten Küssnachter Fasnachtsumzug. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Sie wurden denn auch grosszügig belohnt. Kakofonische Klänge, bunte Kostüme, wunderbare Konfettiregen und natürlich eine farbenprächtige Kostümvielfalt zeigte sich dem begeisterten Publikum. Dem noch nicht genug. Die vielen kleinen und grossen Maschgraden verteilten munter leckere Köstlichkeiten wie Chräpfli, Bonbons, Orangen, Würste und vieles mehr.

Zwei Tonnen OrangenDer Küssnachter Umzug habe Tradition, sagte Rainer Lüthold, Präsident der organisierenden Fasnachtsgesellschaft Chalberschwanz. «Den Zuschauern bieten wir jedes Mal ein Riesengaudi, wir haben eine bunte Mischung. Viele Guuggen wechseln mit Hexen, Geistern und vielen Wagen ab. Bei uns gibt es immer etwas zu sehen», sagte Lüthold weiter. Etwas über 6000 Personen besuchten den leider etwas verregneten Küssnachter Fasnachtsumzug. Der Stimmung konnten die Regenschauern aber nicht abhaben.

Gäste aus DeutschlandDer Küssnachter Umzug, mit gegen 1200 Mitwirkenden in fast 40 Nummern, war nicht nur national gut besetzt. Auch aus dem benachbarten Deutschland wirkte eine traditionsreiche Faschingsgesellschaft mit. Die «KG Bad Preisig» erntete viel Aufmerksamkeit. Aus Küssnacht machte ein besonderer Fasnächtler mit. Alt Landammann Alois Christen war mit dem «Club 13» vertreten. «Zwei Tonnen Orangen haben wir auf unseren Wagen gepackt, die verteilen wir jetzt», meinte er. Es gab natürlich viele Nummern zu bewundern. Und es erstaunte nicht, dass unter den vielen Motiven auch das Merlischacher Swiss Chalet mit den Sonnenstoren vorgeführt wurde.

Erhard Gick