Ein klimaneutrales Bürogebäude in Küssnacht

Im Küssnachter Industriegebiet Fänn hat das Familienunternehmen Kost ein nach Minergie-P-Eco zertifiziertes Bürogebäude realisiert. Es ist das erste derartige Bauwerk im Kanton Schwyz.

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Franz Beyeler, Geschäftsführer Minergie, Robert Schmidlin, Geschäftsleiter Kost, Carole Mayor, Bezirksrätin Küssnacht, und Architekt Marius Annen bei der Zertifikatsübergabe (von links). (Bild: PD)

Franz Beyeler, Geschäftsführer Minergie, Robert Schmidlin, Geschäftsleiter Kost, Carole Mayor, Bezirksrätin Küssnacht, und Architekt Marius Annen bei der Zertifikatsübergabe (von links). (Bild: PD)

Franz Beyeler, Geschäftsführer Minergie, Robert Schmidlin, Geschäftsleiter Kost, Carole Mayor, Bezirksrätin Küssnacht, und Architekt Marius Annen bei der Zertifikatsübergabe (von links). (Bild: PD)

Franz Beyeler, Geschäftsführer Minergie, Robert Schmidlin, Geschäftsleiter Kost, Carole Mayor, Bezirksrätin Küssnacht, und Architekt Marius Annen bei der Zertifikatsübergabe (von links). (Bild: PD)

«Der moderne Holzsystembau von Kost ist das erste nach Minergie-P-Eco zertifizierte Bürogebäude im Kanton Schwyz», erklärt Franz Beyeler, Geschäftsführer Minergie an der offiziellen Zertifikatsübergabe. Das neue Büro- und Verwaltungsgebäude vereint die beiden Unternehmen Kost Holzbau AG und Kost AG
Generalunternehmung unter einem Dach.

Für das neue Bürogebäude wurden unter anderem 43 Kubikmeter Weisstannen- und 9 Kubikmeter Fichtenholz verbaut. Insgesamt wurden mit dem Bau des modernen Holzhauses 283 Tonnen CO2 dauerhaft der
Atmosphäre entzogen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kosten belaufen sich auf 3,3 Millionen Franken.

Innenansicht eines Raumes. (Bild: PD)

Innenansicht eines Raumes. (Bild: PD)

Der Zusatz Eco bringt verschärfte Anforderungen an den Bau mit sich. So durften beispielsweise nur Baumaterialien mit einem hohen Anteil an Recyclingstoffen verwendet werden. Zudem gelten strenge Vorschriften bezüglich der Qualität der Arbeitsplätze, die unter anderem optimale Tageslichtverhältnisse und geringe Strahlenbelastung aufweisen müssen. Im Vergleich zu einem Minergie-Haus muss ein Minergie-P-Gebäude einen geringeren Energieverbrauch aufweisen. So darf die für die Beheizung der neuen Büroräume eingesetzte Energie den jährlichen Grenzwert von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter nicht überschreiten. Das entspricht einem Heizölbedarf von drei Litern.

pd/rem

Tag der offenen Türe

Am Samstag, 21. April, veranstalten die Kost Holzbau AG und die Kost AG Generalunternehmung von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür an ihrem Firmensitz im Industriegebiet Fänn Ost in Küssnacht. Neben der Besichtigung des neuen Bürogebäudes können die Besucher in der firmeneigenen Produktionshalle die Entstehung eines Holzhauses mitverfolgen. Zudem finden während des Tages mehrere kostenlose Fachreferate statt. pd