Eine unerledigte Hausaufgabe

Die Schwyzer Regierung muss stärker gegen Nachtruhestörungen, Littering und Vandalismus vorgehen. Noch ist aber offen, wie sie dies tun will.

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Wer nimmt jugendliche Nachtruhestörer künftig am Schlafittchen? (Bild: Karikatur Jals)

Wer nimmt jugendliche Nachtruhestörer künftig am Schlafittchen? (Bild: Karikatur Jals)

Wenn der Kantonsrat letzte Woche eine Vorlage zu den privaten Sicherheitsdiensten beerdigte, so ist dieses Thema trotzdem noch nicht vom Tisch. Denn seit drei Jahren ist bei der Regierung ein Vorstoss des Einsiedler SVP-Kantonsrats Urs Birchler hängig. Er verlangte 2009 mehr Handlungsspielraum für die privaten Sicherheitsdienste. Sie sollten Nachtruhestörer, nächtliche Güselsünder oder Vandalen anhalten und deren Identität feststellen dürfen, verlangte Birchler.

Gegen den Willen des Regierungsrats hatte das Kantonsparlament im Mai 2009 Birchlers Vorstoss als erheblich erklärt. Es machte klar, dass es Handlungsbedarf sieht. «Etwas muss hier doch möglich sein», sagte damals der Goldauer CVP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Bruno Beeler. Alois Gmür, damals noch Einsiedler CVP-Kantonsrat, sagte: «Es geht darum, Randalierer anzuhalten und deren Identität feststellen zu können, mehr nicht.» Seither hätte der Regierungsrat hier eine Hausaufgabe zu erledigen. «Das werden wir jetzt machen», versprach gestern Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Peter Reuteler.

Bert Schnüriger

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