Einführung von Schulsozialarbeit verzögert sich

Eigentlich sollte in der Gemeinde Schwyz ab dem nächsten Schuljahr die Schulsozialarbeit eingeführt werden. Eine Beschwerde verzögert nun aber dieses Vorhaben.

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Die Einführung einer Schulsozialarbeit verzögert sich. (Symbolbild Andreas Oppliger/Neue LZ)

Die Einführung einer Schulsozialarbeit verzögert sich. (Symbolbild Andreas Oppliger/Neue LZ)

Der Gemeinderat Schwyz hat beschlossen, auf den Beginn des Schuljahres 2012/13 die Schulsozialarbeit als zusätzliches freiwilliges Angebot einzuführen. Laut einer Mitteilung der Gemeinde, stütze er sich dabei auf übergeordnete gesetzliche Bestimmungen, nach welchen die Entscheidungskompetenz dazu abschliessend beim Gemeinderat und nicht bei der Gemeindeversammlung liegt.

Einzelinitiative weitergezogen

Mit dieser Begründung war von der kommunalen Exekutive eine Einzelinitiative für unzulässig erklärt worden. Diese verlangt, dass die Bürger an der Urne über die Einführung der Schulsozialarbeit abstimmen sollen.

Der ablehnende Entscheid des Gemeinderates zur Initiative wird nicht akzeptiert. Mit einer Beschwerde beim Verwaltungsgericht wird vom Initianten an seiner Forderung festgehalten, es sei zur Einführung der Schulsozialarbeit an der Volksschule der Gemeinde Schwyz eine Volksabstimmung durchzuführen.

Verzögerung wahrscheinlich

Damit ergebe sich laut Gemeinde bei der Realisierung dieses Projektes eine Verzögerung. Dass die Schulsozialarbeit wie vorgesehen auf den Beginn des nächsten Schuljahres aufgebaut werden kann, sei eher unwahrscheinlich.

Bis zum Vorliegen des richterlichen Entscheides seien bei der Gemeinde Schwyz alle diesbezüglichen Vorarbeiten sistiert. Der Bezirk Schwyz hingegen hat die Anstellung von Schulsozialarbeitern in Teilzeitpensen vorgenommen, um den bisher partnerschaftlich mit der Gemeinde Schwyz geplanten Aufbau der Schulsozialarbeit schon ab diesem Sommer an der Oberstufe vorzunehmen.

pd/bep