EINSIEDELN: Abt Werlen lässt Kloster «zwitschern»

«Follower» - Abt Martin Werlen glaubt, dass diese Begriffe der Kirche neuen Schwung geben könnten.

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Abt Martin Werlen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Abt Martin Werlen. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Twitter (englisch für «zwitschern») ist eine Art öffentlich einsehbares Kurztagebuch im Internet, ein soziales Netzwerk. Benutzer (Twitterer) können eigene Texte (Tweets) mit maximal 140 Zeichen so für alle angemeldeten Nutzer (Follower) sichtbar ins Internet stellen.

Was vor allem bei der jüngeren Generation der Renner ist, macht sich seit einiger Zeit auch der 48-jährige Abt zu Nutze. Und er ist begeistert von den Möglichkeiten. So begeistert, dass er seine Twitter-Freunde für Sonntag zur «Twallfahrt» nach Einsiedeln geladen hat, einer Wallfahrt also, an der nur Twitterer teilnehmen.

Organisiert hat er den Anlass als so genannten «Tweetup», als Aufruf an alle seine Follower und sonstige Twitter-Interessierte. Dass sein digitaler Ruf vernommen wurde: Zahlreiche der über 1000 Follower des Abts haben sich gemeldet. Twitter ist für den Abt ein Paradebeispiel moderner Kommunikation. «Man muss hier die Dinge auf den Punkt bringen. Es sind keine langen Abhandlungen gefragt.»

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.