EINSIEDELN: Bluttat: Gerüchte kursieren – Polizei mauert

Die Polizei wollte auch am Sonntag keine weiteren Angaben zum Familiendrama von Einsiedeln machen. Derweil brodelt es in der Gerüchteküche.

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Polzeikräfte und Passanten beim Haus (rechts), wo die Bluttat stattfand. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Polzeikräfte und Passanten beim Haus (rechts), wo die Bluttat stattfand. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Wie der «Sonntagsblick» berichtete, habe der Mann seine Partnerin während der acht Ehejahre regelmässig geschlagen, nach der Trennung habe er ihr per SMS mit Mord gedroht. Laut einer Freundin, die in der Zeitung zitiert wird, habe die Frau in den letzten Wochen vor der Tat das Sozialamt um Hilfe gebeten. Dies wollten weder das Einsiedler Sozialamt noch die Polizei bestätigen. Bereits am Freitag waren Gerüchte aufgetaucht, die Frau habe sich zuvor an die Polizei gewandt – auch dies wollte Polizeisprecher Grossmann nicht kommentieren.

Zudem berichtete die Zeitung, dass die beiden Kinder des Paares drei und sechs Jahre alt seien. Wie bereits berichtet, wurde nach der Tat auch ein weiteres Mädchen aus dem Haus geführt. Gemäss «SonntagsBlick» handelt es sich dabei um ein sechsjähriges Nachbarmädchen, dass sich während der Tat im Haus aufhielt. Auch dazu gab die Polizei keinen Kommentar ab.

bin/Neue SZ