EINSIEDELN: Das Kloster Einsiedeln stirbt langsam aus

Dem Kloster Einsiedeln mangelt es an Brüdern. Für den Rückgang könnte ein allgemeiner Glaubensschwund verantwortlich sein.

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Dem Kloster Einsiedeln mangelt es an Nachwuchs. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Dem Kloster Einsiedeln mangelt es an Nachwuchs. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Einst waren sie 200. Jetzt leben noch 77 Mönche im Kloster Einsiedeln. Fast niemand interessiert sich mehr für ein Leben innerhalb der Klostermauern. Zum Nachwuchsmangel kommt hinzu, dass gleichzeitig die ältesten Ordensmitglieder wegsterben. Im Kloster Einsiedeln ist der Altersdurchschnitt höher als 65 Jahre. Viele sind weit über 80.

Für den fehlenden Nachwuchs und die Überalterung macht der Medienbeauftragte des Klosters Einsiedeln mehrere Gründe aus: Die Beziehung zu Gott werde nicht mehr gelebt, ein allgemeiner Glaubensschwund sei auszumachen. Schlecht für die Klöster sei auch, dass kaum mehr Grossfamilien Kinder in geistliche Obhut geben. Und letztlich hätten auch die Medien ihren Teil beigetragen mit manchmal wohlwollenden, meist aber kritischen Beiträgen gegenüber kirchlichen Themen.

Immerhin: Gerade erst haben sechs junge Leute eine Ausbildung im Kloster begonnen.

Michael Grimm

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der neuen Schwyzer Zeitung.