EINSIEDELN: Die Einsiedler Bauchefin baut ohne Bewilligung

Bei einer Datenerhebung entdecken die Behörden von Einsiedeln, dass 50 Wohnungen illegal entstanden. Darunter auch jene der Bauvorsteherin.

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Beim Ausbau des Dachstockes im Haus der Bauvorsteherin von Einsiedeln hätte es eine Baubewilligung gebraucht. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Beim Ausbau des Dachstockes im Haus der Bauvorsteherin von Einsiedeln hätte es eine Baubewilligung gebraucht. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Die Bauvorsteherin von Einsiedeln, Berta Gyr, hat gegen das Gesetz verstossen. Sie hat ohne Bewilligung gemeinsam mit ihrem Mann den Dachstock ihres Hauses zu einer kleinen Wohnung umgebaut. Aufgeflogen ist das Ganze, nachdem im Ort neue Einwohnerdaten erhoben und Gebäudeschätzungen gemacht wurden.

Gyr sagt, es sei einfach passiert und könne nicht mehr rückgängig gemacht werden. Zudem sei der Umbau vor ihrem Amtsantritt erfolgt, das Haus gehöre ihrem Mann. Sie begründet in der «NZZ am Sonntag» den Schritt in die Illegalität so: «Es braucht für ein Baugesuch ja x Papiere, Zettel und weiss der Güggel was.» Damit kritisiert sie das von ihr eigentlich mitzutragende Bauverfahren.

Für den Schwyzer Regierungsrat Peter Reuteler ist das Ganze eine «unglaubliche Geschichte», die abgeklärt werden müsse. Gyr selbst tritt zu den kommenden Wahlen nicht mehr an.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.