EINSIEDELN: Die Feuerwehr Einsiedeln wird gefordert

Die Feuerwehr Einsiedeln rückte gestern Donnerstag zweimal aus. Der starke Regen brachte Bäche und Schächte zum Überlaufen.

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Die Feuerwehr Einsiedeln im Einsatz Einsatz. (Bild pd)

Die Feuerwehr Einsiedeln im Einsatz Einsatz. (Bild pd)

Die Birchlistrasse glich am Donnerstag auf der Höhe der Postautohaltestelle Sternen zeitweise eher einem Flussbett als einer Fahrbahn. Vom Dienstag- bis Donnerstagmorgen fielen in Einsiedeln insgesamt nicht weniger als 61,7 Millimeter Niederschlag. Das entspricht 61,7 Litern pro Quadratmeter.

Durchlauf verstopft
Der Durchlauf eines kleinen Bachs, welcher an dieser Stelle die Strasse in einem Rohr unterquert, war offenbar verstopft und konnte die grossen Wassermengen nicht mehr schlucken. Infolgedessen floss das überlaufende Wasser durch den Garten der Familie Steinauer über die Strasse. Die Familie lebt seit 18 Jahren am sonst ruhigen Bach, von dem nicht einmal sie den Namen kennen. Glücklicherweise blieb das Erdgeschoss ihres Hauses trocken.

Spezialmaschinen nötig
Die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln war mit neun Mann im Einsatz und pumpte das Wasser ab zehn Uhr morgens ab. Zeitweise musste der Verkehr auf der Birchlistrasse von der Feuerwehr geleitet werden. Wie Vizekommandant Markus Diem auf Anfrage erklärte, stieg im Verlaufe des Nachmittags der Pegel wegen erneuten Regens wieder an. Aus diesem Grund wurden Spezialmaschinen der Firma Steinauer AG aufgeboten, welche mit Hochdruckgeräten das Rohr durchspülten. Bei Redaktionsschluss am frühen Abend waren die Arbeiten noch im Gang.

Zuvor musste die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln bereits um sechs Uhr morgens mit 15 Mann ausrücken. Der heftige Regen in der Nacht auf Donnerstag brachte an der Ilgenweidstrasse in Einsiedeln einige Schächte zum Überlaufen. Wasser drang daraufhin in das Wohnzimmer im Erdgeschoss eines Hauses ein. Auch hier pumpte die Feuerwehr die Wassermassen ab.

adm