EINSIEDELN: Die S13 soll im 25-/35-Minuten-Takt verkehren

Mit dem Ausbau der Durchmesserlinie wird Einsiedeln von besseren Anschlüssen profitieren, sagt der Zürcher Verkehrsverbund. Der Einsiedler Bezirksrat hat seine Bedenken.

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Die Südostbahn. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Die Südostbahn. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Ab 2013 wird die Durchmesserlinie in Zürich eröffnet. Dies soll sich auch auf Einsiedeln positiv auswirken. So soll bei der S13 Einsiedeln-Wädenswil der heutige Halbstundentakt durch einen 25-/35-Minuten-Takt ersetzt werden, wie der Bezirksrat Einsiedeln in einer Mitteilung schreibt. Weiter würden die Anschlüsse ab Wädenswil in Biberbrugg auf den Voralpenexpress (Wartezeit 30 Minuten) und die Anschlüsse in Thalwil in Richtung Luzern verschlechtert. Schliesslich soll ab 2013 auch die letzte Direktverbindung nach Zürich («Gipfeli-Express») abgeschafft werden.

25-/35-Minutentakt
Der Zürcher Verkehrsverbund hat das Einsiedler Schreiben erhalten und weist darauf hin, dass die Auswirkungen positiv seien. So werde der Glarner-Sprinter neu auch in Wädenwil halten und mit dem InterRegio Zürich-Chur einen Halbstundentakt und mit der S2 sogar einen schnellen Viertelstundentakt zwischen Pfäffikon, Wädenswil und Zürich bilden. Ab Dezember 2013 werde die S40 im integralen Halbstundentakt von Einsiedeln nach Rapperswil verkehren, was ebenfalls ein deutliches Mehrangebot bringe. Der Grund für den 25-/35-Minuten Takt der S13 anstelle eines exakten Halbstundentakts liege bei der angepassten Fahrlage des Voralpenexpress. Diese Meinung teilt das Ressort Volkswirtschaft, Sicherheit und Gesundheit allerdings nicht, zumal die Verbindung via Arth-Goldau nicht besonders attraktiv ist.

Mitarbeiter erhalten Mobility-Auto
Die Bezirksverwaltung wird ab 1. Juni von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr (Freitag bis 16 Uhr) exklusiv über ein Mobility Fahrzeug verfügen. Dieses wird voraussichtlich auf dem Hauptplatz gegenüber der UBS stationiert sein. Zu den übrigen Tageszeiten und am Wochenende steht das Fahrzeug allen Mobility Kunden zur Verfügung. Gegenüber der heutigen Kilometer-Entschädigung von 75 Rappen wird die neue Lösung für den Bezirk voraussichtlich günstiger, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

rem