EINSIEDELN: Engelweihe - Das grosse Lichterspektakel

Es sollen gegen 5000 Kerzen gewesen sein, die am Montagabend den Einsiedler Klosterplatz beleuchteten. Einsiedeln beging das Fest der Engelweihe.

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Die Prozession am beleuchteten Marienbrunnen. (Bild Laura Vercel­lone/Neue SZ)

Die Prozession am beleuchteten Marienbrunnen. (Bild Laura Vercel­lone/Neue SZ)

Zu diesem Anlass werden jeweils Kerzen­lichter in einer Prozession über den Klo­ster­platz getragen, und in der Klosterkir­che findet ein Gottesdienst statt. Die Engelweihe ist für Einsiedeln ein hoher Feiertag, er geht auf eine alte Legende zurück.

Als die ersten Einsiedler viele Jahre nach der Ermordung des heiligen Meinrad (861) im finstern Wald wieder Klosterzellen errichteten, zimmerten sie über den Ruinen von Meinrads Altar eine Kapelle. Am 14. September des Jahres 948 sollte sie von Bischof Konrad von Konstanz geweiht werden.

In der Nacht zuvor betete der Bischof in der Kapelle und sah gemäss der Legende, «wie Christus als Erlöser vom Himmel herabstieg, an den Altar trat und die Kapelle selber weihte». Als der Bischof anderntags die Kapelle nochmals einsegnen wollte, soll er vom Himmel her eine Stimme gehört haben, die ihm Einhalt bot: Christus habe die Kapelle schon gesegnet.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.