EINSIEDELN: Forderungen zur Pflege der Bergwälder

Die Bewirtschaftung und Pflege des Gebirgswaldes seien gefährdet. Zwei Organisationen erklärten dies in Einsiedeln.

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Der Kantonsförster Stellvertreter, Stefan Lienert, koordiniert im Kanton Schwyz die Ausscheidung der Waldreservate. (Bild Andreas Seeholzer/Neue SZ) Andreas Seeholzer (Neue SZ)

Der Kantonsförster Stellvertreter, Stefan Lienert, koordiniert im Kanton Schwyz die Ausscheidung der Waldreservate. (Bild Andreas Seeholzer/Neue SZ) Andreas Seeholzer (Neue SZ)

An einer Pressekonferenz in Einsiedeln machten die Organisationen Waldwirtschaft Schweiz und die Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) auf das Problem aufmerksam.

Der Bund hat vor allem mit einem Entlastungsprogramm im Jahr 2003 die Subventionen für die Gebirgswaldpflege um etwa die Hälfte auf noch etwa 160 Millionen Franken jährlich gekürzt. Dadurch seien jetzt die Bewirtschaftung und Pflege des Bergwaldes und auch dessen Schutzfunktion und Biodiversivität gefährdet, wurde in Einsiedeln erklärt.

Forderungen an die Behörden
Die beiden Organisationen legten deshalb einen Forderungskatalog vor. Die Pflege und Bewirtschaftung des Gebirgswaldes seien durch die öffentliche Hand leistungsgerecht abzugelten. Für die Forstbetriebe in den Bergen brauche es bessere Rahmenbedingungen.

«Die Regionalpolitik des Bundes und der Kantone muss hierzu einen Beitrag leisten», steht weiter im vorgestellten Positionspapier. Es sei von Bund und Kantonen auch genügend Geld für eine genügende Erschliessung der Wälder bereitzustellen und die Bewilligungsverfahren zu vereinfachen.

Mehr Druck in Bern
Diese Forderungen wurden durch den Auftritt von Bundespolitikern unterstrichen: An der Pressekonferenz sprachen der Zürcher Nationalrat Max Binder, Ständerat Theo Maissen, Graubünden, und der Berner Nationalrat Erich von Siebenthal. Sie kündigten für den Sommer entsprechende parlamentarische Vorstösse auf Bundesebene an.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.