EINSIEDELN: Leiser Optimismus am Schanzentisch

Eine neue Gesellschaft will künftig in Einsiedeln die Schanzenanlage betreiben. Dazu wurden am Dienstag Zahlen vorgelegt.

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Die Schanzenanlage in Einsiedeln. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Schanzenanlage in Einsiedeln. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Besitzer der Einsiedler Skisprunganlage sind seit der Versteigerung im Mai die Einsiedler Baufirma Aufdermaur Söhne AG und ein paar weitere lokale Unternehmen. Die Besitzer stellen die ganze Anlage nun einer neuen Gesellschaft zur Verfügung, welche ab Neujahr den Betrieb führt, der Schanzen Einsiedeln GmbH.

Auswärtige am Ruder
Präsidiert wird die Betriebsgesellschaft von Kurt Waldmeier aus Hütten. Ihm zur Seite stehen im Verwaltungsrat Marcel Meier von der Aufdermaur Söhne AG, Bruno Barth aus Wetzwil, früherer Direktor der Schweizer Sporthilfe und als Finanzchef Armin Felder aus Bonstetten.

Der Verwaltungsrat zeigte sich am Dienstag optimistisch. «Wir wollen hier einen Neustart machen», sagte Kurt Waldmeier. In erster Linie soll die Anlage nach wie vor dem Skispringen dienen, und zwar in Trainings und Wettkämpfen. Daneben veranstaltet die Betreiberin Führungen, vermietet den Panoramaraum und veranstaltet Firmenanlässe. Auf der kleinen Schanze können künftig auch Anfänger Sprungversuche machen. Skis, Schuhe, Anzug und Helm werden zur Verfügung gestellt.

Bert Schnüriger

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.