EINSIEDELN: Minutenzeiger fiel vom Klosterturm

An einer der acht grossen Turmuhren der Klosterkirche fehlt der Minuten­zeiger. Er wurde von einem Sturm weggerissen.

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Nur schwer einzusehen: An der gegen Norden gewandten Turmuhr des Südturms fehlt der Minuten­zeiger. (Bild Fredi Zehnder/Neue SZ)

Nur schwer einzusehen: An der gegen Norden gewandten Turmuhr des Südturms fehlt der Minuten­zeiger. (Bild Fredi Zehnder/Neue SZ)

Wie es genau passieren konnte, weiss niemand. Pater Alois Kurmann, Informa­tions­beauftragter des Klosters Einsiedeln, vermutet, dass sich im Laufe der Zeit eine Schraube gelöst hat und ein Sturm dann den mannshohen Zeiger an der Turmuhr des Südturms wegriss.

Glück im Unglück
Glücklicherweise blieb der Zeiger auf dem Klosterdach liegen. Erst als Zimmermann Fritz Naef am 19. Januar den Zeiger fand, wurde der Schaden bemerkt. «Wir hatten Glück im Unglück», sagt auch Pater Alois Kurmann. Nicht auszudenken was hätte passieren können, wenn der schwere Eisenzeiger auf den Klosterplatz gestürzt wäre.

So blieb es bei relativ geringem Sachschaden: Durch den Aufprall auf dem Kirchendach wurde die Zeigerspitze verbogen und an verschiedenen Stellen die Farbe beschädigt. Die Reparaturen können in der klostereigenen Schmiede vorgenommen werden.

Bisher unentdeckt geblieben
In der Öffentlichkeit blieb das Fehlen des Minutenzeigers bis anhin nahezu unbemerkt. «Es gingen noch keine Meldungen ein», versichert der Informationsbeauftragte des Klosters. Verwundert ist er deswegen aber nicht. Das Zifferblatt an der Nordseite des Südturms ist vom Klosterplatz aus nur schwer einzusehen.

Fredi Zehnder

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.