EINSIEDELN: Nutzungsplanung für Schwantenau

Die Schwantenau ist ein kantonales Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Um den Schutz zu gewährleisten, wird eine Nutzungsplanung erarbeitet. Das ruft auch nach Forderungen.

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Für die Einsiedler Schwantenau und Roblosen (Bild) hat sich der Bezirk Einsiedeln bezüglich Nutzungsplanung geäussert. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Für die Einsiedler Schwantenau und Roblosen (Bild) hat sich der Bezirk Einsiedeln bezüglich Nutzungsplanung geäussert. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Wie Rothenthurm oder die Ibergeregg zählt auch die Einsiedler Schwantenau, zu der auch das Gebiet Roblosen zählt, zu den bedeutenden Naturschutzgebieten des Kantons Schwyz. Das soll und muss auch in Zukunft so bleiben. Dafür hat der Kanton Schwyz Vorgaben des Bundes umzusetzen. Das Umweltdepartement des Kantons Schwyz hat dazu eine Nutzungsplanung für das Gebiet der Moorlandschaft Nummer 3, Schwantenau und Roblosen, erstellt. Dazu hat das Departement auch den Bezirk Einsiedeln zu einer Vernehmlassung eingeladen. Dieser Aufforderung ist der Bezirk nachgekommen und hat seine Anliegen per 17. April deponiert, wie der Bezirksrat in einer Medienmitteilung festhält.

Konflikte lösen

Die Moorlandschaft Schwantenau ist 384 Hektaren gross und besteht aus den zwei Teilen Schwantenau und Roblosen. Die beiden Gebiete grenzen aneinander und seien entstehungsgeschichtlich eng miteinander verbunden. Mit dem vorliegenden Nutzungsplan (bestehend aus Schutzverordnung und Schutzplan) will das Umweltdepartement nicht nur die bundesrechtlichen Vorgaben erfüllen, sondern auch die Rechtsgrundlage für die Lösung bestehender Nutzungskonflikte sowie für die Verwirklichung von Projekten schaffen.

Erhard Gick

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