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EINSIEDELN: Schweizer hoffen auf Top-10-Resultat beim Sommer-GP

Die Schweizer Springer gehören beim heimischen Sommer-Grand-Prix auf der Andreas-Küttel-Schanze in Einsiedeln nicht zu den Sieganwärtern. Dazu ist Gregor Deschwanden zu unkonstant und Simon Ammann zu unsicher bei der Landung.
Der Horwer Gregor Deschwanden bereitet sich auf den Sprung in Einsiedeln vor. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Der Horwer Gregor Deschwanden bereitet sich auf den Sprung in Einsiedeln vor. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Im Gegensatz zum Vorjahr findet der Wettkampf im Klosterdorf wieder an zwei Tagen statt - mit der Qualifikation am Freitagabend und dem Wettkampf mit zwei Durchgängen am Samstag. Der erste einheimische Sieg dürfte auch bei der 11. Auflage ein Traum bleiben. Ein einziges Mal - Simon Ammann 2006 als Dritter - stand ein Schweizer auf dem Podest. Die Konkurrenz ist auch diesmal stark, allen voran durch Maciej Kot, den polnischen Dominator dieses Sommers, der bei den ersten drei Prüfungen zweimal gewann und am letzten Wochenende in Hinterzarten hinter Andreas Wellinger Zweiter wurde.

In den vergangenen beiden Jahren war Gregor Deschwanden als Zehnter und Elfter zweimal bester Schweizer. «Ich habe jeweils tief gestapelt, und es kam recht gut», sagt der 25-jährige Luzerner verschmitzt. So will er es auch diesmal halten. «Wenn ich es schaffe, meine Topsprünge abzurufen, kann ein gutes Resultat herausschauen.» Zum Auftakt des Sommer-GP in Courchevel gelang ihm dies mit einem 6. Platz vorzüglich. Bei den beiden folgenden Wettkämpfen stürzte Deschwanden aber ab. «Licht und Schatten sind nahe zusammen», weiss er nur zu gut.

Konstant, aber zu weit hinten klassierte sich Simon Ammann mit den Plätzen 19, 17 und 24. Der entscheidende Schritt nach vorne ist ihm mit seiner Telemark-Landung noch nicht gelungen. «Es ist ein kleiner Frust», gibt er zu. An der Motivation fehlt es dem vierfachen Olympiasieger aber auch mit 35 Jahren nicht - gerade vor Heimpublikum. «Mit etwas Heimvorteil könnte es in Einsiedeln gut passen», hofft er. «Dann sind die Top Ten möglich.» Er freue sich jedes Jahr, dass er noch einmal hier springen könne. «Es ist ja absehbar, dass es nicht mehr so viele Male sein werden», sagt der Toggenburger.

Mit dem Waadtländer Killian Peier, der immerhin in zwei der drei bisherigen Sommer-Springen in die Punkte sprang, dem Ostschweizer Luca Egloff sowie den beiden Einheimischen Pascal Kälin und Tobias Birchler werden voraussichtlich insgesamt sechs Schweizer am Bakken stehen.

Das Programm

Freitag, 5. August

10.00 Uhr Freies Training
15.00 Uhr: Training
18.00 Uhr: Qualifikation

Samstag, 6. August

16.30 Uhr: Probe-Durchgang
18.00 Uhr: Wettkampf, gefolgt von Finaldurchgang und Siegerehrung.

Hinweis: Weitere Infos auf www.sommerskispringen.ch

sda/rem

Kilian Peier (links) und Tobias Birchler ziehen sich die Schuhe an. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Kilian Peier (links) und Tobias Birchler ziehen sich die Schuhe an. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Posieren auf der Skisprungschanze in Einsiedeln: Simon Ammann (links) und Gregor Deschwanden. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Posieren auf der Skisprungschanze in Einsiedeln: Simon Ammann (links) und Gregor Deschwanden. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

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