EINSIEDELN: «Sehen für uns keine Zukunft»

Für die 12. Wallfahrt in Einsiedeln haben die Fahrenden einen neuen Standplatz erhalten. Das Leben als Fahrende werde immer schwieriger, sagt Familie Gerzner.

Drucken
Teilen
Selma und Jean Gerzner Vilters auf dem Standplatz Riet in Einsiedeln. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Selma und Jean Gerzner Vilters auf dem Standplatz Riet in Einsiedeln. (Bild Laura Zambelli/Neue SZ)

Überall und doch nirgendwo zu Hause. Das Leben vieler Fahrender spielt sich von Frühling bis Herbst im Wohnwagen ab. So auch das der Familie Gerzner aus Vilters (St. Gallen). «Momentan sind wir Bürger Einsiedelns», schmunzelt Jean Gerzner. Bereits zum zehnten Mal ist er zusammen mit seiner Frau Selma und seinem jüngsten Sohn für die Wallfahrt in Einsiedeln angereist. Doch dieses Mal stehen ihre beiden Wohnwagen an einem anderen Ort: statt auf dem Brüelplatz beim Schiessplatz Riet. Dies, weil es letztes Jahr zu Problemen kam.

«Die Fahrenden haben sich damals nicht an unsere Abmachungen gehalten», sagte Stephan Zürcher, Abteilungsleiter vom Ressort Infrastruktur des Bezirks Einsiedeln, gegenüber dem «Einsiedler Anzeiger». Sie seien bereits am Donnerstag eingetroffen, obwohl der Standplatz erst ab Samstag zu Verfügung gestanden hätte.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.