Einsiedeln: Weniger Geld für Rettungsdienst

Der Bezirksrat Einsiedeln reduziert den Betriebsbeitrag für den Rettungsdienst des Spitals für die Jahre 2012 bis 2015 auf jährlich 370'000 Franken. Dadurch soll er sein hohes Eigenkapital abbauen können.

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Aussenansicht des Spitalgebäudes in Einsiedeln. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Aussenansicht des Spitalgebäudes in Einsiedeln. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Leistungsvereinbarung zwischen dem Bezirk Einsiedeln und dem Regionalspital Einsiedeln sieht für den Rettungsdienst für das Jahr 2012 eine Zahlung von 435'000 Franken vor. Weil das Spital aber in den Jahren 2010 über 86'000 und im Jahr 2011 rund 50'000 Franken des Betriebsbeitrages zurückerstatten konnte und weil das Eigenkapital des Rettungsdienstes mit rund 650'000 Franken ziemlich hoch ausfällt, wurde für die Jahre 2012 bis 2015 neue Beitragszahlungen ausgehandelt.

370'000 Franken jährlich

Wie der Bezirksrat in einer Mitteilung schreibt, zeige der vorliegende Finanzplan, dass trotz des angestrebten Neubaus für den Rettungsdienst Einsiedeln der Betriebsbeitrag des Bezirks Einsiedeln für die Jahre 2012 bis 2015 auf jährlich 370'000 Franken reduziert werden könne. Damit sollte der Rettungsdienst über genügend flüssige Mittel verfügen, um Ersatzbeschaffungen der Rettungswagen zu tätigen und gleichzeitig das hohe Eigenkapital auf rund 400'000 Franken reduzieren zu können.

pd/bep