Einzigartige Welt zum Erleben

Was suchen Menschen in den Höhlen? Zwei Muotathaler erzählen, warum sie Höhlenführungen im Hölloch leiten.

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Beim gemeinsamen Fondue-Essen im Hölloch hat man genügend Zeit, Erfahrungen auszutauschen. (Bild: Philipp Schidli/Neue LZ)

Beim gemeinsamen Fondue-Essen im Hölloch hat man genügend Zeit, Erfahrungen auszutauschen. (Bild: Philipp Schidli/Neue LZ)

Sie ist Rückzugsort und Herausforderung zugleich: die alpine Karsthöhle Hölloch im Muotathal. «Das Hölloch ist für mich eine andere Welt. Dort kann ich abschalten», sagt Christoph Heinzer. Der Muotathaler ist Höhlenführer im riesigen Höhlensystem und führt bis zu acht Personen durch die Gänge.

Eine verantwortungsvolle Aufgabe. Denn Gefahren gibt es im Hölloch zur Genüge, und es ist ganz sicher kein Spaziergang. «Es gibt viele Höhlengänger, die sich überschätzen. Sie glauben, es sei eine lockere Tour und merken dann plötzlich, wie viel Kondition und Konzentration gefordert ist», sagt Heinzer. Auch die 36-jährige Erna Schelbert führt regelmässig Führungen durch.

Die grösste Herausforderung für sie sei, «die Menschen dazu zu bringen, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten und Platz- oder Höhenangst zu überwinden», wie sie im Gespräch mit der Neuen SZ sagt.

red

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