Elsener strebt Rekordumsatz an

Victorinox-Chef Carl Elsener hat Einiges vor. Seine Ziele will er mit neuen Produkten und neuen Märkten erreichen.

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Victorinox-Messer. (Archivbild Neue LZ)

Victorinox-Messer. (Archivbild Neue LZ)

Der Messerhersteller in Ibach-Schwyz macht sich daran, seine starke Marke besser zu nutzen. Wie die Zeitung «Der Sonntag» berichtet, sollen unter seinem Label auch Parfüms, Kleider, und Uhren auf den Markt kommen. Victorinox-Chef Carl Elsener verspricht sich gemäss dem Bericht für dieses Jahr einen Rekordumsatz von 550 Millionen Franken – das wäre ein Plus von 10 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter im In- und Ausland dürfte um 100 auf 1900 steigen.

Die Diversifizierung ist die strategische Antwort des traditionsreichen Familienunternehmens auf die strengen Sicherheitsvorschriften im Fluggeschäft nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA. Der Messer-Umsatz brach damals um einen Drittel ein.

Mit einem Umsatzanteil von 60 Prozent bleiben das Messergeschäft indes das wichtigste Standbein der Ibächler. Um die ganze Wertschöpfungskette auf dem Premium-Markt zu kontrollieren, plant Victorinox einen Ausbau des Markenladen-Netzes. Nebst den USA und Deutschland hat Carl Elsener China im Visier. Im aufstrebenden Land sollen sich in den nächsten fünf Jahren 30 bis 40 neue Geschäfte zu den bereits bestehenden 6 gesellen.

Kari Kälin