ENERGIE: Schwyz bleibt eine «Energiestadt»

Vor vier Jahren ist die Gemeinde Schwyz als 100. Energiestadt ausgezeichnet worden. Jetzt hat sie das Label erneut verliehen bekommen.

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Gemeindepräsident Stephan Landolt (Mit-te), Bau- und Umweltpräsident Jean-Claude Balmer und Projektbegleiter Hanspeter Hauri (links) freuen sich über den Erfolg der Gemeinde. (Bild pd)

Gemeindepräsident Stephan Landolt (Mit-te), Bau- und Umweltpräsident Jean-Claude Balmer und Projektbegleiter Hanspeter Hauri (links) freuen sich über den Erfolg der Gemeinde. (Bild pd)

Dass Schwyz weiterhin das Label «Energiestadt» nutzen könne, sei gar nicht so selbstverständlich, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Die notwendigen Anforderungen nämlich werden stetig angepasst. Es müsse immer mehr energiepolitisches Engagement in verschiedensten Sachbereichen ausgewiesen und belegt werden. schreibt die Gemeinde. Für Schwyz ist laut Mitteilung die maximal erreichbare Punktzahl auf mehr als 400 errechnet worden. Erreicht hat die Gemeinde bisher 54 Prozent, dies sei ein relativ guter Wert.

Individualverkehr und Ökostrom fördern
Mit dem Wiedererwerb des Labels habe die Gemeinde Schwyz ein wichtiges Ziel erreicht, heisst es weiter. Das Förderprogramm für erneuerbare Energie, mit welchem private Bauherren für den Umstieg auf erneuerbare Energien beraten und teilweise auch finanziell unterstützt werden, habe auf kommunaler Ebene in weiter Region pionierhaften Charakter. Besondere Erwähnung fanden laut Gemeinde in der Überprüfung die permanente Information, die ökologisch ausgelegten Gebäudesanierungen und der weiter ausbaubare Bezuges von Ökostrom für gemeindeeigene Liegenschaften und Objekte.

Einen Schwerpunkt der künftigen Anstrengungen wolle der Gemeinderat auf Massnahmen beim Individualverkehr setzen, heisst es in der Mitteilung weiter. So sollen sukzessive und für verschiedene Gebiete die Voraussetzungen für die Einführung von Tempo 30-Zonen geprüft und diese eingeführt werden. Im Rahmen der Erschliessungsplanung sichere sich die Gemeinde die Rechte für ein dichteres Fuss- und Velowegnetz. Nicht zu vergessen seien bei der Bewältigung des Individualverkehrs auch die angekündigten Bemühungen der Behörden, verkehrsberuhigende Massnahmen zu prüfen und auch verkehrsberuhigte Zonen zu schaffen.

ana