Enteignungen für neue Strasse in Lachen

Für den Bau einer Entlastungsstrasse von Lachen haben die Behörden mit drei Grundeigentümern keine Einigung finden können. Der Regierungsrat hat deshalb Landenteignungen beschlossen.

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Der Regierungsrat habe das Bauprojekt für den Ast West der Kernentlastung Lachen genehmigt und dem Vorhaben die Umweltverträglichkeit attestiert, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Mittwoch mit. Gleichzeitig habe er vier Einsprachen abgelehnt und drei Landenteignungen beschlossen.

Wann die Strasse gebaut werden kann, bleibt aber offen. Gegen die abgewiesenen Einsprachen und die beschlossenen Enteignungen könne beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden, schreibt die Staatskanzlei. Detailangaben zum weiteren Verlauf könnten deshalb zur Zeit noch keine gemacht werden.

Der geplante Ast West der Kernentlastung Lachen ist knapp einen Kilometer lang und führt vom Kreisel Seehof der Bahnlinie entlang zum Kreisel Rütli. Teilweise führt er über bereits vorhandene Strassenkorridore. Die Kosten dürften sich auf rund 25 Millionen Franken belaufen. Bauherr ist der Kanton.

Der Ast Ost ist ein Gemeindeprojekt, ist 700 Meter lang und führt vom Kreisel Rütli weiter bis zur St. Gallerstrasse. Die Kosten werden auf rund 9 Millionen Franken beziffert. Der Gemeinderat von Lachen hat diesen Projektteil Anfang Februar genehmigt.

sda