Entscheid mit grosser Tragweite

Die Schwyzer Regierung hält an der Fachhochschul-Vereinbarung fest. Die Zusammenarbeit unter den Kantonen habe sich bewährt.

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Der Eingangsbereich zur Hochschule für Wirtschaft in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Eingangsbereich zur Hochschule für Wirtschaft in Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Schwyzer Regierungsrat hat Bericht und Vorlage zur neuen Zentralschweizer Fachhochschul-Vereinbarung (ZFHV) zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Mit dem Beitritt zur ZFHV erhält die heute unter der Bezeichnung Hochschule Luzern (HSLU) geführte Fachhochschule ein neues Trägerschafts- und Finanzierungskonzept. Wenn alle Parlamente der Zentralschweizer Kantone (Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug) die Vorlage bis zum Sommer 2012 beraten und ihr zustimmen, soll die neue Rechtsgrundlage auf den 1. Januar 2013 in Kraft treten.

Entscheid mit grosser Tragweite

Nun muss also das Schwyzer Parlament entscheiden, ob der überarbeiteten Vereinbarung beigetreten werden soll oder nicht. «Tritt der Kanton Schwyz der neuen Vereinbarung nicht bei, wäre ein Nicht-Beitritt der anderen Kantone die wahrscheinliche Folge», erklärt die Regierung in ihrem Beschluss. Dies hätte weitreichende Folgen auf die Zusammenarbeit unter den Zentralschweizer Kantonen. Anders als beim Konkordat über die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz laufe die Zusammenarbeit unter den Zentralschweizer Kantonen bei der FHZ weitgehend gut und habe sich bewährt, so die Regierung.

pd/zim